Neujahrsansprache von Ortsvorsteher Norbert Rauber

Ortsvorsteher von Güdesweiler Norbert Rauber
Ortsvorsteher von Güdesweiler Norbert Rauber

Gemeinde Oberthal 

Am letzten Sonntag fand im Gasthaus Zum Flare in Güdesweiler der Neujahrsempfang von Ortsvorsteher Norbert Rauber statt. Der Saal war gut gefüllt. Bis auf den letzten Platz war alles besetzt. 

Einen besonderen Willkommensgruß galt der ehemaligen Bürgermeisterin Sigrid Morsch, Bürgermeister Stephan Rausch, dem Landtagsabgeordneten Hermann Scharf, den Ortsvorstehern aus den  

jeweiligen Dörfern, ehemaliger Ortsvorsteher Josef Scherer, und aus der Pfarrgemeinde Diakon Oliver Besch.

Flüchtlinge ist das Wort 2015. Viele haben alles aufgegeben, um ihr Leben zu retten um in Sicherheit leben zu können und um ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten zu können. Und viele sind zu uns nach Deutschland gekommen. Derzeit leben 89 Flüchtlinge in unserer Gemeinde. 

Für das große Engagement ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger wurden Alexa Wilhelm, Anne Celik, Claudia Both und Melanie Montnacher, sowie Familie Stängler geehrt. Sie haben unermüdlich Hilfe geleistet, wenn es um die Ankunft neuer Flüchtlinge ging, die Unterbringung der Neuankömmlinge, Integrationshilfe , und die Organisation.

 

Ein weiterer Dank galt Mahir Celik, der von 2009 - 2015 im Ortsrat tätig war, Philipp Backes, der den Titel des Europameistern mit seinen Hasen (Weiße Wiener) heimholte und Jonathan Backes, der als Jugendschütze in der Disziplin Luftpistole, Saarlandmeister wurde.

 

Orstsvorsteher Norbert Rauber ehrt Anne Celik und Alexa Wilhelm
Orstsvorsteher Norbert Rauber ehrt Anne Celik und Alexa Wilhelm
v. links: Norbert Rauber, Jonathan Backes, Mahir Celik, Philipp Backes
v. links: Norbert Rauber, Jonathan Backes, Mahir Celik, Philipp Backes

 

Aber was gab es noch 2015 in Güdesweiler? 

Die ,,Alte Trierer Straße", wurde Fahrrad-und Fußgängertauglich ausgebaut, die bis auf wenige Einzelmaßnahme im Frühjahr fertiggestellt wird. Die Maßnahme des ersten Bauabschnittes der Gemeinde Oberthal belief sich auf ca 900 000 Euro. Hierbei stellten Land und Landkreis 

600 000 Euro und 150 000 Euro bereit. Von der  Jagdgenossenschaft Güdesweiler gab es einen Zuschuss zur Flurbereinigung von 30 000 Euro.

 

Im August 2015 wurde die Kapellenstraße saniert sowie die Zufahrt zur Weiheranlage. Mitte März wurde die Urnenwand auf dem Friedhof aufgestellt und somit neu gestaltet. Auch stand im März letzten Jahres die Bürgermeisterwahl in unserer Gemeinde an. 

Im Oktober wurden in der Steinberger-und Namborner Straße Baumaßnahmen durchgeführt. 

Und nicht zu vergessen ist der schnelle Ausbau der Internetanschlüsse der Telekom, die seit dem 06. Januar genutzt werden können.

 

Auch galt ein Dank an die vielen Vereine im Ort, wie dem Männergesangsverein Cäcilia, der sein 125. Jubiläum feierte, dem Schützenverein und dem Sportverein der auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz liegt, die Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz, sowie allen anderen Verbände, kirchlichen Gruppierungen  und Kulturvereinen.

 

Bürgermeister Stephan Rausch und Ortsvorsteher Norbert Rauber
Bürgermeister Stephan Rausch und Ortsvorsteher Norbert Rauber

 

Auch wurde der demografische Wandel von Bürgermeister und Ortsvorsteher angesprochen. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen geht wie in vielen Dörfern kontinuierlich zurück, zugleich steigt die Zahl der älteren Mitbürger an. Nur ein Viertel der Bevölkerung in Güdesweiler ist unter 40 Jahre alt. Nur jeder 8. Einwohner unter 20 Jahre. Zurzeit hat Güdesweiler 1261 Einwohner. Ein Rückgang zu Januar 2015 um 5. Im letzten Jahr hatten wir 9 Sterbefälle, 6 Geburten, 92 Zuzüge und 91 Wegzüge. In Oberthal ist es ähnlich. 

In Güdesweiler stehen 454 Wohnhäuser, davon 49 Gebäude, also 11%, entweder leestehend oder mit Personen bewohnt, die über 70 Jahre alt sind.

Hermann Scharf und Sigrid Morsch
Hermann Scharf und Sigrid Morsch

 

Doch was bringt uns das Jahr 2016? 

Auch in unserer Gemeinde macht die gesetzlich auferlegte Sparmaßnahme mit ihren Auswirkungen bis in die kommunalen Haushalte nicht halt. Dennoch werden alle politisch Verantwortlichen in unserer Gemeinde weiter bestrebt sein, den Menschen hier und die die ihren Lebensmittelpunkt hier planen, eine gutes Umfeld mit einer intakten Infrastruktur zu bieten. 

 

Zu bewältigen wird im Laufe des Jahres mit Sicherheit die weitere Unterbringung von Flüchtlingen in unserer Gemeinde sein.

in der Haushaltsplanung die Sanierung der Bliesener und Unteren Bliesener Straße. Dabei sind ein Gesamtvolumen von 260 000 Euro vorgesehen. Die Weierwaldstraße und Gartenstraße werden zu einem späteren Zeitpunkt 2018/19 saniert.

Und das Dach der Turnhalle in Güdesweiler soll erneuert werden. Dort befinden sich noch die alten Eternitplatten darauf. 

 

Mit dem Schlussworten: ,,Hoffnung ist wie ein Pfad. Am Anfang existiert er noch nicht. Er entsteht erst, wenn viele Menschen den gleichen Weg gehen,  fordert unser Ortsvorsteher Norbert Rauber die Menschen auf gemeinsam das Jahr 2016 zu bestreiten, sodass wir am Ende sagen können: unsere gemeinsamen Anstrengungen haben sich gelohnt.

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