St.Stephanus Kirche in Oberthal schön geschmückt

 

Gemeinde Oberthal

 

Seit 5 Uhr am Samstag Morgen, war Dietmar Schröder schon auf den Beinen, um die Kirche in Oberthal festlich zu schmücken. Aber da kennt Dietmar keine Müdigkeit. Er ist mit Enthusiasmus und Leidenschaft bei der Sache. Und das sieht man auch. Bis ins

 

kleinste Detail hat er genau geplant, wo was hingestellt wird, in welchen Farben und welche Blumen. Seit ein paar Jahren ist er für das Gestalten der Kirche zuständig, dabei versucht er jedes Jahr mit neuen Ideen und Kreativität das Innere der Kirche neu zu gestalten.

 

 

 

Der Ostersonntag ist der ranghöchste Feiertag im Kirchenjahr. Es ist im Christentum der Tag der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Und mit dem Ostersonntag wird das Ende der Fastenzeit markiert.

Auf den Ostersonntag folgt in vielen Ländern der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag. Mit dem Ostersonntag beginnt die Osterwoche, die am Weißen Sonntag endet.

 

Der Kirchenchor St.Stephanus Oberthal sang am Karfreitag zur Feier vom Leiden und Sterben Christi, an Karsamstag in Güdesweiler zur Feier der Osternacht.

 

 

 

Im Jahre 1823 wurde der Grundstein für die Oberthaler Kirche gelegt. Zuvor gab es aber eine St. Stephanuskapelle, die zur Pfarrkirche umgebaut wurde. Da die Bevölkerungszahl der Orte Oberthal und Gronig immer weiter anstiegen, reichte die Stephanuskapelle bald nicht mehr aus. 1817 wurden 864 Einwohner gezählt. Darüber hinaus war die Kirche in einem sehr schlechten Zustand. Schließlich wurde beschlossen, eine neue Kirche zu bauen. Somit wurde die Kapelle abgerissen.

 

Die neue Kirche war sehr einfach gehalten. Es gab weder Statuen noch Schmuck oder Gemälde. Es waren lediglich ein Christus-, Marien- und ein Stephanusbild aus Holz vorhanden. Die Wände konnten erst 1834 weiß gestrichen werden. Die Fenster waren aus gewöhnlichem Glas. Der Turm musste schon 1844 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. An gleicher Stelle entstand 1845 ein neuer.

 

 

Seit der Errichtung der Kirche im Jahr 1823 hatte die Bevölkerungszahl sich mehr als verdoppelt, und so war die die Kirche 1897 schon wieder zu klein. So wurde der Chorraum der Kirche abgerissen und durch einen neuen und größeres Kreuzschiff ersetzt.

 

Gebaut wurde in der neugotischen Stilrichtung. Während der Baumaßnahmen wurde der Gottesdienst im Langschiff abgehalten und durch eine Bretterwand von der Baustelle abgetrennt. Die Baukosten betrugen 35 000 Mark und wurden durch freiwillige Beiträge

(25 000) und einer Umlage von 10 000 Mark abgedeckt.

 

In der heutigen Zeit ist es leider sehr teuer so eine Kirche zu unterhalten. An vielen Enden und Ecken im Innern der St.Stephanus Kirche kann man die Zeichen der Zeit erkennen. Feuchtigkeit im Mauerwerk, aufgeplatzer Putz, von der Heizung geschwärzte Wände und dunkle Decken. Eine Restaurierung würde wohl leicht in die Hunderttausende gehen, wenn nicht noch mehr.

 

 

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