Karl-Heinz Rimpel aus Güdesweiler erhält Ruhebänke und Kreuze rund um Oberthal

 

Gemeinde Oberthal 

In seiner kleinen Werkstatt in Güdesweiler, enstehen Holzhocker mit geflochtenen Sitzflächen, wunderschöne geschwungene Stühle und Türen aus Holz. 

Karl-Heinz Rimpel aus Güdesweiler, hat Schreiner gelernt, vor über 60 Jahren in der Schreinerei bei Friedrich Johann in 

 

Steinberg-Deckenhardt. Die Arbeit mit Holz hat ihn nie mehr losgelassen. Seit er in Rente ist fertigt er für die Familie Hocker, Stühle und anderes Sachen aus Holz an. In Kursen der Volkshochschule hat er die Fertigkeiten des Korbflechtens erlernt.

 

Diese Technik benötigt er für die Sitzflächen zahlreicher Höcker, die im Haus zu bewundern sind. Überhaupt bestimmt das Element Holz in seinem Haus in vielen Bereichen: Helle Zimmertüren aus Zirbenholz, Holzdecken und Türen sowie Stühle.

 

Aber Karl-Heinz Rimpel hat es sich zur Aufgabe gemacht die wunderschönen Kreuze und Ruhe-bänke in unserem Wald und Wiesen rund um Oberthal zu erhalten. ,, Ich bin noch fit und mache es gerne und bin bemüht etwas zu erhalten und zu erneuern", sagt er mit Nachdruck.

 

Und das glaubt man ihm gerne. Denn der 81-Jährige ist noch rüstig, baut Kreuze und Bänke in der Werkstatt zusammen, streicht das Holz und fährt mit seinem Sohn Bernd, der ebenfalls Schreiner ist,  die Holzteile mit dem Traktor in den Wald und baut sie dort zusammen. Das Sägewerk Schütz in Gonnesweiler stiftet oftmals das Holz. Restliches Material für die Bänke, stammt von der Gemeinde Oberthal, die mit Patrick Jung den rüstigen Rentner dabei tatkräftig beim Aufstellen der Bänke und Hinauffahren des Materials unterstützt. 

 

 

 

Auch die Arbeiten am Kreuz Römerstraße/Ecke Namborner Straße stammen von Karl-Heinz. Eine ganz neue Ruhebank gibt es im Oberthaler Wald Richtung Teufelskanzel hoch mit wunderschönem Ausblick auf den Schaumberg und Gronig. Noch weiter höher hinauf wurde eine Bank erneuert, die ganz zerfallen war. 

 

In den 70ziger Jahren hat der wanderfreudige Rentner 9 Kreuze erstellt, auch das in der Nähe der Valentinskapelle, welches einmal so stark beschädigt wurde, das es wieder erneuert werden musste. Es ist schön, dass es so Menschen gibt, die sich für ihre Heimat einsetzen und etwas tun. Karl-Heinz Rimpel bleibt bescheiden und sagt: ,, Wir sind doch eine Ferien- und Wanderregion, da müssen doch Bänke und Kreuze erhalten werden".

 

 

Bank Richtung Teufelskanzel mit Blick auf den Schaumberg und Gronig
Bank Richtung Teufelskanzel mit Blick auf den Schaumberg und Gronig
Werkstatt von Karl-Heinz
Werkstatt von Karl-Heinz

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Kommentare: 1
  • #1

    Schdani (Samstag, 10 November 2018 09:53)

    Herzliches Vergelts Gott an Herrn Rimpel.