Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zu Besuch am Ehrendenkmal auf dem Momberg

Gemeinde Oberthal

 

,,Ein Projekt das mir am Herzen liegt", so formulierte es die Ministerpräsidentin am Mittwochnachmittag bei der Einweihung des Ehrendenkmal auf dem Momberg.

Im Rahmen der Projektförderung ,, Saarland zum Selbermachen" wurde auf Antrag einer Bürgerinitiative aus Gronig von der 

 

 

Saarländischen Landesregierung mit einem beachtlichen Geldbetrag gefördert. Dabei geht es um die Erhaltung des Mahnmals und gegen das Vergessen. So konnten umfangreiche Sanierungen und Renovierungen am Denkmal erfolgen. Während der Renovierungsarbeiten fand man eine eingemauerte Flasche mit einer Urkunde, die wieder in ein Behältnis eingebracht wurde und eingemauert worden ist.

 

Das Ehrenmal wurde 1934 vom Heimatverein Gronig zu Ehren der Gefallenen im 1. Weltkrieg erbaut und ist am 08. September 1934 eingeweiht worden. Ausgeführt wurde der Bau von A.Meisberger. Im 1. Weltkrieg 1914/18 waren 100 Soldaten aus Gronig im Krieg. Von ihnen sind 26 gefallen oder als vermisst gemeldet worden. Ihre Namen sind auf den neu gefertigten Ehrentafeln wieder niedergeschrieben.

 

Die Ministerpräsidentin beim Lesen der Dokumente
Die Ministerpräsidentin beim Lesen der Dokumente

 

Dazu die Ministerpräsidentin: ,,Es ist heute eine Zeit in der es wichtiger denn je ist, dass man sich nochmal erinnert, dass die Leute sich im Krieg gegenüber gestanden haben und das es keine anonyme Soldaten waren, sondern das es vor allen Dingen junge Männer hier aus dem Dorf und dem Saarland waren. Deswegen ist ein solches Ehrenmal nicht nur eine angemessene Erinnerung an die Menschen und die Angehörigen, sondern es ist auch eine Mahnung an uns und die die gekämpft haben und Europa wieder aufgebaut haben, das wir dieses Erbe nicht aufs Spiel setzen. "

 

Auch lobte die Ministerpräsidentin dieses ,,wunderschöne Fleckchen Erde", wie sie es nannte, mit einer tollen Aussicht. Warum man diesen Standort auf dem Momberg wählte, könnte mehrere Gründe gehabt haben. Zum einen war das Ehrenmal weit sichtbar, zum anderen hatte man eine großartige Fernsicht über das St.Wendeler Land und es sollte wie ein Wachposten auf der Momberg-Höhe stehen. Nicht zuletzt war es aber wohl eine gedankliche Verbindung mit der Fliehburg des keltischen Volkes, für die umliegenden kleinen Ansiedlungen, der Verteidigungsanlage zum Schutz der Heimat.

 

 

Viele Menschen fanden den Weg auf den Momberg
Viele Menschen fanden den Weg auf den Momberg

 

Damit das Ehrenmal heute wieder in einem ansprechenden Zustand dasteht, haben viele Personen und Firmen mitgeholfen. Dafür bedankt sich der Ortsrat, der selbst auch tatkräftig mit geholfen hat, bei :

 

Gerüstbau Udo Günther, der Freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Oberthal-Gronig und Gemeindewehrführer Stefan Müller, Löschbezirksführer Tobias Schön, dem Gemeindebauhof mit Bauhofleiter Frank Stoll und seinen Mitarbeitern Joachim Backes und Günter Wilhelm, dem Malermeister Marco Pees aus Gronig, Steinmetz-und Bildhauermeister Axel Horras, Azzurromedia Werbung und Design von Siegfried Hans, dem Bürgermeister Stephan Rausch, Ortsvorsteher Toni Schäfer und Stellvertreter Gerd Backes. Auch geht ein Dank an die Gemeinde, die Getränke und Würstchen kostenlos für die vielen Menschen die auf den Momberg kamen, bereit gestellt hatten.

 

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