Brennender ,,Kerwehannes" in Steinberg-Deckenhardt verkündete das Ende der Kirmes

Gemeinde Oberthal

 

Am Dienstagabend ging nun auch die letzte Kirmes mit dem Verbrennen des ,,Kerwehannes", in unserer Gemeinde zu Ende. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Feuerwerk, Bier und wie es sich zu einer Beerdigung gehört, wurde auch Kuchen umgereicht. Ein paar Straußbuben

 

 

blieben von der Kirmes noch übrig und auch wenn es ihnen zum Teil noch schlecht war, vier Tage ,,Kerb", ist halt anstrengend, bemühten sie sich den Zuschauern noch ein kleines Schauspiel zu bieten.

Höhepunkt war wohl der ,,Kerweumzug", mit Begleitung des Musikvereins Steinberg mit Startpunkt an der kleinen Kneipe ,,Zum Steinmar". 

 

 

 

Viel gefeiert wurde auch in den Gasthäusern beim ,,Steff" mit der Band Bruisse Brassers und mit  Double Malted, in den Steinberger Stuben die Kirmesdisco mit Dj Andy, am Samstag die Kirmes Hock und nicht zu vergessen der örtliche Musikverein Steinberg-Deckenhardt. Die Kirmesrede am Sonntag fiel leider aus, weil die Straußbuben ihre ,,Kerwered" verbummelt hatten, dafür gewannen aber die alten Herren beim Kirmesspiel gegen die SG Wolfersweiler-Gimbweiler mit 5:2 und konnten somit gebührend die Kirmes eröffnen. Die Treffer erzielten Mathias Decker mit 3 Treffern, Fredi Koch und Frank Mohr.

 

 

 

Im Jahre 2004 hat man die Quetschekerb in Steinberg-Deckenhardt wiederbelebt und das damals sehr erfolgreich mit dem damaligen Ortsvorsteher Gerd Wommer. Der Ortsrat hatte die Gruppe ,,Fix und Vierzig" mit der Organisation und Programmgestaltung beauftragt und konnte gemeinsam mit ihnen weitere Jahrgänge wieder für die Kirmes begeistern. So wuchs eine richtige Interessengemeinschaft für die Kirmes heran.

 

2005 wirkten über 60 Frauen und Männer mit und trugen einheitliche T-Shirts zur Kirmestradition und bekannten sich zum ,,listigen Bergvolk". Diesen mehr anerkennenden als tadelnden Spitznamen hatten die Steinberger damals von den umliegenden Dörfern erhalten.

So wollte man in den kommenden Jahren den jungen Erwachsenen aus den eigentlichen Straußjahrgängen wieder stärker die Federführung übergeben. Auch freute der damalige Ortsvorsteher Wommer sich darüber, dass zwei Schausteller ihr Geschäft wieder auf dem Kirmesplatz in der Dorfmitte aufgestellt hatten. Seitdem wurde die Kirmes jedes Jahr mit großen Programmen tatkräftig gefeiert. 

 

 

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