Neujahrsempfang 2017 - St.Wendel ist fit für die Zukunft

St.Wendel

Bürgermeister Peter Klär will mit den Bürgern zusammen an der Zukunft der Kreisstadt arbeiten. 

Tolle Stimmung und eine optimistische Grundhaltung prägten den Neujahrs-empfang mit ca. 1000 Gästen in St.Wendel. Bürgermeister Peter Klär möchte zusammen mit der Stadtverwaltung und den Bürgern in den kommenden Jahren St.Wendel weiter

 

 

nach vorne bringen. „Unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen, das ist und bleibt für mich ein großes Gemeinschaftsprojekt“, sagte der Bürgermeister.

Im Hinblick auf das kommende Jahr hob Klär zudem hervor, dass die St. Wendeler Stadtverwaltung aufgrund vorausschauender Planungen und der guten Arbeit der städtischen Mitarbeiter, auch im neuen Jahr ihr umfangreiches Leistungsspektrum aufrechterhalten kann und damit weiter einen Spitzenplatz im interkommunalen Vergleich einnimmt.

Im Hinblick auf die Zukunft der Stadt betonte der Verwaltungschef, dass das Jahr 2017 den Beginn eines großen Projekts markiert. Um den Erfolg St. Wendels auch längerfristig sicherzustellen, geht die Arbeit an einem umfassenden Konzept für die Stadtentwicklung beständig weiter. Das gesamte Konzept, das auf den Ergebnissen der großen Bürgerbefragung des Jahres 2015 beruht, soll noch in diesem Sommer vorgestellt werden. „Ich sehe die Bürgerbefragung als Grundlage für die Architektur der Zukunft, indem die Stärken unserer Stadt noch klarer herausgestellt werden“, sagte Klär. 

Bürgermeister Peter Klär beim Neujahrsempfang im Saalbau
Bürgermeister Peter Klär beim Neujahrsempfang im Saalbau

 

Dazu gehört auch der Faktor innere Sicherheit, der für St. Wendels Bürgermeister auch 2017 einer der Themenschwerpunkte in der Kreisstadt ist. Der St. Wendeler Rathauschef sieht die Kreisstadt in diesem Zusammenhang gut aufgestellt. Grund dafür ist unter anderem die funktionierende St. Wendeler Sicherheitspartnerschaft. „Wir werden diese Partnerschaft auch 2017 in enger Abstimmung mit Innenminister Klaus Bouillon aktiv leben“ so Klär.

 

Der Bürgermeister verwies zudem auf den St. Wendeler Vorstoß zu einer gezielten Videoüberwachung an Brennpunkten wie dem Bahnhof der Kreisstadt, an deren Umsetzung gemeinsam mit allen Sicherheitspartnern gearbeitet werde. Hier sei St. Wendel zum Vorbild für andere saarländische Gemeinden geworden.

 

Das vergangene Jahr bezeichnete Klär im Rückblick als arbeitsreich mit Gesamtinvestitionen von rund 18 Millionen Euro. Diese wurden für Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehr und Brandschutz, Sportstätten, Grundschulen, Kulturzentren, Kunst, Natur und Umweltschutz und eine nachhaltige Forstwirtschaft sowie für die Kanal- und Straßensanierung aufgewendet.

Während des Sommers verzeichnete das runderneuerte Freibad in seiner ersten vollen Saison rund 80.000 Besucher. Hinzu kamen neue Besucherrekorde beim Weihnachtsmarkt. Klär verwies darauf, dass hinter all dem ein überdurchschnittliches Engagement seiner Mitarbeiter steht: „Dies ist in vielen Städten undenkbar und längst nicht selbstverständlich.“

 

Bei den einheimischen Unternehmern und Händlern sah der Bürgermeister ein klares Bekenntnis zum Standort St. Wendel. Der Freiwilligen Feuerwehr dankte er für die geleistete Arbeit während der mehr als 300 Einsätze im Jahr 2016

 

Auch in 2017 wird der Motor der Kreisstadt mit einem anvisierten Volumen des Gesamthaushaltes von etwa 71 Millionen Euro weiter auf Hochtouren laufen, um so unter anderem neue kommunale Strukturen, Tourismus, Wirtschaft und digitalen Fortschritt zu fördern. So beginnt zum Beispiel in Winterbach die Umsetzung des Dorfentwicklungsplanes. Erster Schritt ist dabei das neue Gemeindezentrum, das den Beginn der Umgestaltung des Ortskernes zu einer lebendigen Begegnungsstätte für Jung und Alt markiert.

 

Zum Erhalt der umfangreichen städtischen Infrastruktur in den 16 Stadtteilen investiert die Kreisstadt 2 Mio. Euro. Weitere 2,2 Mio. Euro fließen in den Bau von Flüchtlings- und Sozialwohnungen. Dies sei auch Innenminister Klaus Bouillon verdanken. Er habe die Investitionen durch sein bundesweit einzigartiges Wohnungsprogramm erst möglich gemacht. Des Weiteren kündigte Klär an, dass für die Sanierung von Straßen und Kanälen sowie des Saalbaus und des Mia-Münster-Hauses insgesamt rund 3 Mio. Euro veranschlagt sind.

Bürgermeister Klär mit Landtagsabgeordneter Hermann Scharf
Bürgermeister Klär mit Landtagsabgeordneter Hermann Scharf

 

Für die Zukunft ausrichten will sich die Kreisstadt St. Wendel auch durch neue Akzente beim Stadtmarketing sowie einem neuen Internet-Auftritt. Der symbolische Startschuss dazu markierte einen weiteren Höhepunkt des Neujahrsempfangs.

In Sachen Stadtmarketing wird St. Wendel unter dem Motto „Was das Saarland bewegt - St. Wendel“ neuer Partner des Saarland-Marketings. Der Grund: keine Stadt im Saarland ist als Marke so sehr bekannt wie St. Wendel. Weihnachtsmarkt, Zauberfestival, kulturelle und sportliche Events, Lebensqualität und gute Versorgung, schöne Natur und vitales Stadtleben - all das steht für die Marke St. Wendel. Auch das neue Saarland-Marketing des Landes ist innerhalb kurzer Zeit zu einer starken Marke geworden. Daher war es naheliegend, beide Marken im Rahmen einer Markenpartnerschaft zusammenzuführen.

Es wurden eigens für St. Wendel neue Motive entwickelt, die die Stärken der Kreisstadt als Wirtschafts- und Lebensstandort betonen. Klär „Wir glauben an die Attraktivität und an gute Zukunftsperspektiven für St. Wendel und das Saarland. Wir sind eine selbstbewusste Stadt, und unser gemeinsames Marketingkonzept ist Ausdruck dieses gesunden Selbstbewusstseins.“

Dieses Selbstbewusstsein zeigt sich auch im runderneuerten Online-Auftritt der Kreisstadt. Dieses umfasst neben einer neuen Homepage auch den erstmaligen Auftritt der Stadt bei Facebook sowie einen eigenen YouTube-Kanal. Die neu entwickelte Webseite ist einer der modernsten Auftritte einer saarländischen Gemeinde im Internet. 

 

Mit den Worten: „Jetzt sind wir total digital, weltweit vernetzt, aber was ist das ohne uns Menschen? Sind wir als Stadt bloß eine große Menge oder sind wir Gemeinschaft? In der Menge, der großen Masse, gehen die Menschen unter. In der Gemeinschaft stehen die einzelnen zueinander. Lassen Sie uns eine Gemeinschaft sein“ beendete Bürgermeister Klär den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs 2017.

 

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