Neujahrsempfang in Gronig - Ein Projekt jagd das nächste

Gemeinde Oberthal

Wer Toni Schäfer kennt, der weiß dass er sich mit vollem Engagement und Leidenschaft für sein Dorf einsetzt.  

Auch wenn das Oberthaler Nachrichtenblatt von Groniger Projekten dominiert wird, und so manch einer sich darüber aufregt. ,,Ach Gott, hat der schon nomo soviel riengeschrieb. Der übertreibt wieder mal".

 

Aber eins kann man sagen: Gronig würde heute nicht so dastehen, mit der renovierten Donatuskapelle, Multifunktionsbühne, Bücherbaum, Seniorentage, Dorfgemeinschaftsfeste und vielen anderen Projekten, wenn es Toni Schäfer und sein Stellvertreter Gerd Backes nicht gäbe.

 

In Zusammenarbeit mit den Ortsratsmitgliedern, den ortsansässigen Vereinen und Verbänden, dem Bürgermeister Stephan Rausch mit den Mitarbeitern der Gemeinde, der freiwilligen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und den vielen freiwilligen Helfer und Helferinnen, gelang es 2016 unzählige tolle Projekte auf die Beine zu stellen. Schäfer dankte allen auch die nicht nur danach fragen, was das Gemeinwesen ,,die Gemähn" für Dich tun kann, sondern was Du für das Gemeinwesen tun kannst. Denn so Schäfer: ,,Die Gemeinde sind Wir selbst". 

 

 

 

,,Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muss man beizeiten anfangen". Das hat einmal Johann Wolfgang von Goethe gesagt. Und das ist das Motto von Ortsvorsteher Toni Schäfer. Mit der Einweihung der Multifunktionsbühne, die durch Diakon Oliver Besch vorgenommen wurde, war das eines der letzten Projekte in 2016. Dafür gab es einen Zuwendungsbescheid vom Landaufschwung mit einem Betrag von 36 240 €, den Landrat Udo Recktenwald am diesigen Neujahrsempfang überreichte. 

 

Mit den Worten von Landrat Udo Recktenwald: ,, Es kann uns nicht egal sein, was aus unseren Dörfern wird", lobte er gleichzeitig die Gemeinschaft und den guten Zusammenhalt in Gronig. Die Antwort auf die Frage: Wie sieht die Zukunft unserer Dörfer aus, lautete ganz klar, Regionalentwicklung. Und hier kommt das Modellvorhaben ,,Land(auf)Schwung ins Spiel, welches ländliche Regionen unterstützt bei der Weichenstellung vor der Zukunft und mit dem demografischen Wandel vor Ort umzugehen. 

 

Landrat Udo Recktenwald überreicht Bewilligungsbescheid
Landrat Udo Recktenwald überreicht Bewilligungsbescheid

Leider macht auch der demografische Wandel mit sinkenden Einwohnerzahlen in Gronig nicht halt. Bezüglich der Einwohnerzahlen gab es 2003 noch einen Höchststand von 1439 Einwohnern und Ende 2016 hatte Gronig nur noch 1315 Einwohner. Sterbefälle gab es 15 an der Zahl und gegenüber standen 9 Geburten. Dazu kamen 69 Wegzüge und 48 Zuzüge. Zurzeit hat Gronig 47 ausländische Mitbürger aus insgesamt 15 Nationen. 

 

Ein weiterer Dank geht auch an die Seelsorger Pater Ignazius, Diakon Oliver Besch und Gerd Seel, für viel Engagement und Integration der Flüchtlinge bedankt sich der Ortsvorsteher bei Alice Maurer und Christel Rausch-Mensing, für die Pflege der Donatuskapelle welche von Edith Wirtz geführt wird und ein Dankeschön an den Hausmeister des DGH Reinhard Wagner und an die Firma Stillenmunkes.

 

Auch im Laufe des Jahres 2017 wird es bestimmt wieder viele Gelegenheiten geben etwas zu bewegen. In den kommenden 12 Monaten heißt es dann wieder ,,miteinander gestalten, erleben und miteinander genießen". 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Henkes Paul, Bürger (Montag, 16 Januar 2017 19:14)

    Das Engagement unseres Ortsvorstehers Toni Schäfer ist zweifellos anzuerkennen. Ich frage mich nur, ob man seine Rübe in jedes Blitzlicht halten muss? So schön, dass man sich an Schäfer-Bildern erfreuen könnte, ist er auch nicht ....weniger wäre mehr. (Respekt)

  • #2

    Hermann Scharf (Montag, 16 Januar 2017 21:54)

    Lieber Bürger Paul Henkes, Deine Kritik ist hier völlig daneben. Das Amt des Ortsvorstehers ist ein Ehrenamt, und Toni Schäfer übt dieses Ehrenamt mit einem großartigen Engagement aus. Dafür gilt ihm Lob und Anerkennung. Die Stunden, die er für das Dorf GRONIG leistet sind einzigartig.
    Deshalb kann man über manche Kommentare nur den Kopf schütteln.
    Hermann Scharf, Bürger von Oberthal, der selbst fast 12 Jahre Ortsvorsteher von Oberthal war, und daher weiß, was ein Ortsvorsteher so das ganze Jahr leisten muss.

  • #3

    Henkes Paul (Montag, 16 Januar 2017 22:30)

    Lieber Hermann...Vlt wurde ich etwas falsch verstanden aber lies nochmal meinen ersten Satz. Darin liegt meine ganze Anerkennung für das Ehrenamt von Toni. Wieviele Stunden er dazu benötigt, weiß ich nicht - es sind sicher viele. Daran und an seinen Verdiensten gibt es nichts zu deuteln, war auch nie meine Absicht. Mich stört die Publicity, die darum gemacht wird. Sonst nichts.