Feuerwehr St.Wendel erhält neue Schlauchwaschanlage und blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

St.Wendel

Bürgermeister Klär dankt der St.Wendeler Feuerwehr für mehr als 300 geleisteten Einsätze in 2016.

Die alten Schlauchwaschanlage der St. Wendeler Feuerwehr hat ausgedient. Sie wurde jetzt durch ein modernes Gerät ersetzt, das die Abläufe nach einem Einsatz um ein Vielfaches beschleunigen und

 

vereinfachen soll. Rund 85.000 Euro hat die neue Anlage gekostet. „Die Mitglieder der Wehr leisten einen großen Beitrag zum Gemeinwohl indem sie Freizeit und Gesundheit in den Dienst der St. Wendeler Bürger stellen. Daher ist es wichtig, ihre Ausrüstung den aktuellen Bedürfnissen anzupassen“, betonte St. Wendels Bürgermeister Peter Klär

während eines Treffens mit der Wehrführung im Gerätehaus der Kernstadt. Denn es gilt, je besser die Ausrüstung, desto besser können die Einsatzkräfte ihren Aufgaben nachkommen. Entsprechend groß war die Freude bei der Stadtwehrführung über das neue Schlauchreinigungssystem, das sie gemeinsam mit dem Bürgermeister offiziell in Betrieb nahmen.

„Mit nur vier Handgriffen werden die Schläuche nun gereinigt, geprüft, getrocknet und gewickelt. Alles in einer arbeitsfreundlichen Höhe für den Anwender“, erläuterte Wehrführer Rüdiger Cullmann die Vorzüge des modernen Systems. Des Weiteren helfe die Anlage dabei, Betriebskosten zu senken und liefert zudem eine direkte Dokumentation der Prüfungen „Sie fügt sich außerdem perfekt in die Räume ein und ist somit viel platzsparender“, ergänzte Cullmann.

 

Die alte Schlauchwaschanlage war bereits zusammen mit dem St. Wendeler Gerätehaus gebaut worden. Ihre Bedienung gestaltete sich mühselig und umständlich. Erst mussten die Schläuche in einem 20m langen Becken eingeweicht werden. Danach stand eine aufwendige Druckprobe auf dem Programm.

Anschließend wurden die Schläuche mit Bürsten gereinigt und in der Folge im 30m hohen Schlauchturm der Wache aufgehängt. Dort mussten dann bis zu 100 Schläuche für vier Tage trocknen. Somit waren viel Arbeitsaufwand und große Wassermengen nötig, um die Schläuche nach einem Einsatz wieder betriebsbereit zu machen.

Im Anschluss an die Inbetriebnahme der Schlauchwaschanlage dankte Bürgermeister der Wehrführung für die geleistete Arbeit der Einsatzkräfte im vergangen Jahr. Mehr als 300 Einsätze – 40 mehr als im Vorjahr - leistete die Freiwillige Feuerwehr St. Wendel im Jahr 2016. Dabei löschten die Wehrmänner- und Frauen nicht nur Brände, sondern beseitigten Ölspuren, waren bei Wasserschäden zur Stelle, retteten Tiere, befreiten eingeklemmte Personen aus ihrem Auto oder beseitigten umgestürzte Bäume.

 

All das auf ehrenamtlicher Basis. Die Einsätze gliedern sich zahlenmäßig unter anderem in 71 Brandeinsätze, 42 technische Hilfeleistungen, 6 Verkehrsunfälle mit Personenrettung und 22 Wasserschäden. Aufgrund blinder Alarme mussten die Feuerwehren 8 Mal umsonst ausrücken. Als Helfer im Umfeld vieler städtischer Veranstaltungen leisteten sie zudem kompetente und wertvolle Hilfe Klär: „Die Bilanz des abgelaufenen Jahres zeigt, dass unsere Wehr ihre hervorragende Arbeit zum Wohle der Bürger freiwillig und gerne verrichtet hat. Wenn sie gebraucht wurden, waren sie sofort zur Stelle.“

 

Auf einen Blick:

Die Freiwillige Feuerwehr St. Wendel gliedert sich in 13 Löschbezirke bestehend aus sieben Zügen. Sie hat 434 aktive Mitglieder. Hinzu kommen 142 Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren und 22 Kinder zwischen sechs und acht Jahren in einer Vorbereitungsgruppe (Bambini). Der Altersabteilung gehören 85 Personen an.

Fuhrpark: 34 Fahrzeuge, davon 19 Löschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Schlauchwagen 2000 Meter, vier Fahrzeuge zur Technischen Hilfeleistung, zwei Gefahrgutfahrzeuge, vier Mannschaftstransportfahrzeuge, drei Kommandowagen.

 

 

1.von links: Stadtwehrführer Rüdiger Cullmann mit Bürgermeister P. Klär
1.von links: Stadtwehrführer Rüdiger Cullmann mit Bürgermeister P. Klär

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