Verrückt und witzig - Theaterfreunde Oberthal brachte die Menge zum Lachen

Gemeinde Oberthal

Ein erfolgreicher Unternehmer, eine unglückliche Ehefrau, ein verrückter Haus-mechaniker und zwei Killer.

All das gehörte zum Stück ,,Stirb langsam Liebling", dass die Theaterfreunde am Samstagabend im Gasthaus Andler in Gronig aufführten. Die Kriminalkomödie von Hans Schimmel wird von den 

 

 

Theaterfreunde diesmal sogar 4 Mal aufgeführt wegen der großen Nachfrage. Laut Herr Hargarter, der die Regie führt, gibt es für die beiden letzten Sitzungen nur noch wenige Karten. Das kurzweilige Stück handelt von Kurt Kniesebeck, der ein erfolgreicher Unternehmer ist, aber umso unglücklicher in der Ehe mit seiner Frau Paula ist.

 

Diese ist auch wenig angetan von Kurts Leidenschaft für Fussball und noch weniger von seiner Liaison mit Sekretärin Susanne. Dafür würde sie aber gerne Kurts Toilettenfabrik verkaufen, um mit dem Geld ein Gestüt zu kaufen. Der Ehekrieg ist vorprogrammiert und beide Ehepartner fassen gleichzeitig den Entschluss einen Killer zu engagieren. Zuvor schmeißen die beiden sich aber Sachen an den Kopf, die es im echten Leben auch gibt und wohl weniger spassig sind, aber hier im Fall, die Lachmuskeln ungemein strapazieren.

 

 

Außerdem ist Herr Kniesebeck der Meinung das seine Frau unter einer Stoffwechselkrankheit leidet, was Paula gar nicht versteht: ,,Wie meinst du das schon wieder"?, fragt sie. ,,Deine zwanghafte Art dir jede Woche neue Klamotten zu kaufen", antwortete er. Aber Herr Kniesebeck konnte noch eins drauf setzen als seine Frau sagte, dass der Tag gut angefangen habe: ,,Ich war nämlich schon ganz früh wach und habe gesehen wie der Morgen graute".

 

Aber der Herr sah das ganz anders: ,,Es heißt nicht, der Morgen graute, sondern dem Morgen graute es, und zwar als er dich sah". Und überhaupt das alles ging ihm gehörig auf die Nerven:

,,Pah, dein Geplapper geht mir doch in das eine Ohr hinein und aus dem anderen gleich wieder heraus". Aber Paula war auch nicht auf die Schniss gefallen: ,,Logisch, es ist ja auch dazwischen nichts vorhanden, was es aufhalten könnte".

 

 

Und so ging das eine Weile noch weiter. Leider hatten die beiden bei der Auswahl der Killer kein gutes Händchen und es zeigte sich dass diese Exemplare dieses Berufsstandes bisher nicht gerade erfolgreich waren. Und so dauerte es nicht lange und die Verwechslungen fingen an. Der einzige Ruhepol im Haus war Butler Jean, der nicht nur die Wünsche von den Augen seiner Herrschaften ablesen konnte, sondern auch über eine sehr spitze Zunge verfügte, wenn es sein musste.

 

Hausmechaniker Ali rundete die selsame Gesellschaft ab, denn egal was er reparierte, nichts war mehr so, wie es vorher war. Ja und den kuriosen Schluss müssen diejenigen sich noch anschauen , die das Stück noch vor sich haben. Die Art und Weise wie die Theaterfreunde Oberthal das Stück aufgeführt haben, war einfach genial. Die Besucher nahmen von der ersten Minute an der Komik des Stückes teil und was gibt es schöneres für die Darsteller, mit begeisterten und tosendem Beifall von der Bühne entlassen zu werden.

Hier zwei kleine Ausschnitte als Video:

 

 

Mitwirkende: Kurt Kniesebeck: Dieter Dewes, Paula Kniesebeck: Ingrid Schön-Federkeil, Caroline Kniesebeck: Anne Nilles, Luise Koschnick: Melitta Melchior, Susanne Aulendorf: Ilka Zimmer, Carlos Santanios: Werner Klees, Tamara Kalikowa: Sylvia Hans, Jean Keller: Peter Kunz, Ali Özgem: Patrick Färber.

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    H. Dieringer (Dienstag, 11 April 2017 09:35)

    die waren wieder mal echt gut, freue mich schon auf nächstes jahr

  • #2

    Rudi Folz (Sonntag, 23 April 2017 21:05)

    Wir, das heißt, die Theaterfreunde Oberthal, würden gerne ein Fotobuch von unserer Aufführung machen lassen. Dafür wäre es sehr nett, wenn Sie mir die Fotos aus Ihrem Bericht zusenden könnten.
    MfG Rudi