Auf dem Momberg entsteht ein neues Projekt

Gemeinde Oberthal

Ein neues Highlight entsteht am Momberg in Gronig am Rötelstein-pfad. Direkt hinter dem Ehrendenkmal fand am 23. Juni der Spatenstich des neuen Groniger Projektes statt. Der Verein zur

 

Förderung der Dorfentwicklung Gronig hatte die Idee dazu. Dabei handelt es sich um einen mystischen Platz mit besonderen Schwingungen und Strahlen. Für die Kelten aus früherer Zeit soll es sogar ein Heil- und Opferplatz gewesen sein.  Solche Strahlungen wurden früher zur gezielten Stimmungsbeeinflussung der Menschen eingesetzt. 

 

Für Zugvögel, die Strahlenflüchter sind, konnte man bestimmte Verhaltensweisen beobachten, wenn diese über den Kraftort flogen. So berichtet Toni Reinert aus Gronig beispielsweise,, Kraniche orientieren sich an der Erdstrahlung, dann kommen sie hier hin und das Feld ist so stark, dass sie die Orientierung verlieren und durcheinander kommen.

 

Hinter diesem Feld sammeln sie sich dann wieder und bilden ihre normale Flugformation". Toni beobachtet das jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst. Wenn er in seinem Waldstück ist, hört er immer das Schreien der Vögel, wenn sie über diesen mystischen Ort fliegen und scheinbar ganz aus der Bahn geraten.

 

Die fleißigen Helfer: Manni, Hans-Josef, Toni und Kurt
Die fleißigen Helfer: Manni, Hans-Josef, Toni und Kurt

 

Und Mia fügt hinzu: ,,Wenn man auf diesem Platz steht, merkt man dass es ganz ruhig ist. Und in der Tat. Wenn man inne hält und versucht auf Geräusche zu achten, hört man schlichtweg nichts. Kein Laut durchdringt diesen runden Platz. Ungewöhnlich sind auch die Mammutbäume, die rund um den Platz angeordnet sind. 

 

Die aber wurden Anfang der achtziger Jahre auf Anordnung der Gemeinde Oberthal, von Benny Mörsdorf gesetzt. Die standen also nicht vorher schon an diesem Kraftort. Und diese gehören normalerweise auch gar nicht hier her, wie Toni sagt, da hätte man Eiben pflanzen müssen. Denn die Eibe ist ein magischer Baum, ein heiliger Baum der Kelten. Sie stand für das Ende des keltischen Jahresrades, für den letzten Tag vor der Wintersonnenwende, der Neugeburt des Lichtes. 

 

 

,,Als die Idee geboren wurde", erzählt Mia, ,,gingen wir mit unserem Vorhaben zum Ortsrat, der unser Gemeinschaftsprojekt als gut befunden hatte, und so konnten wir dann loslegen". Loslegen bedeutete erstmal ganz viel Arbeit. Denn mit schwerem Gerät musste dieser mystische Ort erstmal vom zugewucherten Gestrüpp und Wurzeln befreit werden. 

 

Nachdem der Platz davon befreit war, wurde gegen Unkraut Folie über den Ort gelegt und mit Rindenmulch bedeckt. Günter Kasper aus Gronig, der eine Praxis für Naturheilkunde führt, hat sogar extra Fachleute kommen lassen, die mit Spezialgeräten diesen Ort untersucht haben. Dabei hat sich herausgestellt, dass dieser Ort mehrere Energiepunkte enthält, die sich positiv auf den Menschen auswirken können.

 

1. Bild: Kurt Nofts, Bernd Stephan und Manfred Kasper bei der wohlverdienten Pause.

2. Bild: Hans-Josef Recktenwald beim Folien verlegen.

3. Bild: Günter Kasper mit Toni Schäfer.

 

Und wenn alle mit anpacken, wird das Projekt dieses Jahr noch fertig werden. Brigitte, Magdalena, Mia und Martina haben schon angefangen, um den Platz herum, die Steine zu legen, sozusagen als Abgrenzung. Dazu wird es Tafeln zu den einzelnen Energiepunkte geben und der Platz wird mit Ruhebänken ausgestattet. 

 

Und der Ortsvorsteher Toni Schäfer wird alsbald wie immer die Fördermittel dazu beantragen. Dann wird es eine große Einweihung dazu geben. Übrigens, die bisherigen Mittel um das Projekt zu realisieren, stammen alle aus dem Verein für die Dorfentwicklung in Gronig. 

Manni beim Sägen der Holzstämme, Toni beim Zukucken
Manni beim Sägen der Holzstämme, Toni beim Zukucken

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