Meisterschaftsfeier der SG Gronig/Oberthal am Kirmessonntag

Gemeinde Oberthal

Am Kirmessonntag stand in Gronig noch ein ganz besonderes Ereignis auf dem Programm: Die Mannschaftsfeier der SG Gronig/Oberthal. Die beiden Vereins-vorstände sowie die Mannschaft

 

bedankten sich bei allen Mitwirkenden und Fans für die große Unterstützung, denn nur gemeinsam war es möglich, das lang ersehnte Ziel ,,Aufstieg" in die Bezirksliga St.Wendel zu erreichen. ,,Wir haben den zehnjährigen Fluch der Kreisliga A hinter uns gelassen und freuen uns auf die nächsten Aufgaben in der Bezirksliga St.Wendel", so Günter Kasper (Vorstand).

 

Besonders war die Feier auch, weil es zahlreiche Ehrungen und ein Jubiläum zu feiern gab: Nämlich 30 Jahre FC Gronig und 32 Jahre SV Oberthal und das ohne Meisterschaft. Besonders ist es deshalb, weil jetzt die Jungs das Gefühl der Meisterschaft widerspiegeln und eine besondere Position in der Vereinschronik einnehmen werden. Denn lässt man die 30 Jahre Revue passieren, hatten beide Mannschaften, auch mit der neuen SG eher den Weg nach unten angetreten.

 

Die Mannschaft mit Günter Kasper
Die Mannschaft mit Günter Kasper

Und laut Kasper ging es auch nicht mehr tiefer: Kreisliga A, 11. Platz. Das war vor 10 Jahren, als die beiden großen Vereine der Vergangenheit ihre Richtung verloren hatten. Allein der Mut von ein paar wenigen Freunden eine Veränderung herbeizuführen, um den heutigen Erfolg zu feiern, verdankt man ihnen. Was damals versäumt wurde, nämlich die Jugendarbeit als Aufbau im Aktivenbereich, konnte man so nach und nach aufarbeiten und langsam und schrittweise den Platz an der Spitze der Kreisliga anpeilen.

 

,,Diese Zeit der Intervalle war für uns allen eine große Lernaufgabe", so Kasper.

,,Es hat uns alle weiterentwickelt und zusammengeschweißt. Vier Jahre waren wir mit vorne dabei und jetzt endlich hat es geklappt und nur deshalb weil wir konsequent unser Ziel verfolgt haben und eine innere Struktur erschaffen haben die in sich sehr stark ist ". Und viele ehemaligen Spieler der letzten 30 Jahre sind noch aktiv in der Vereinsarbeit tätig und tragen zum Erfolg bei. 

 

Die Jugendarbeit der SG Oberthal/Gronig ist ein Paradebeispiel im Nordsaarkreis geworden. Und hier gab es auch viele Ehrungen für besondere Dienste der Jugendarbeit: Die gingen an Michael Ost und Christan Jansen. Jugend Bronze: Eric Backes, Schmitt Timo, Thomas Pulch, Frank Therre und Jüren Born. Silber dafür bekam Marion Backes und bei der Vereinsehrung Bronze. 

 

 

Mitunter waren in der Meisterschft 5 A-Jugendliche und weitere 5 A-Jugendliche werden in der neuen Saison aus der A-JGD Verbandsliga zur SG kommen. Und damit beweist die SG Gronig/Oberthal ihren Einsatzbereich im Bereich Förderung und Entwicklung von jungen Menschen im Sport.

 

Für ihre gute Leistung wurde die Mannschaft gelobt mit ihrem Torschützenkönig Leon Gisch, der mit 30 Treffern die Mannschaft nach vorne brachte. Knapp dahinter mit 26 Treffern Julian Scheid. Gerhard Peter (12), Luca Keller (7). Jeweils 6 Treffer erzielten Stefan Hobinder und Christian Keller sowie Stefan Mörsdorf.   Vier Treffer für Markus Therre, Lukas Ost. Zwei für Sebastian Hoffmann und Maurice Bouillion. Heiko Wirbel erzielte 1 Tor.  

 

Auch zahlreiche Ehrengästen aus der Politik, Gemeinde Oberthal mit Bürgermeister Stephan Rausch, Ortsvorsteher Toni Schäfer, Reiner Burkholz, stellvertretend für den Landrat, Werner Wilhelm, ortsansässige Vertreter von Vereinen, Vertreter des saarländischen Fussballverbandes Hr. Seibert und Hr. Klein waren mit von der Partie und überreichten  Schecks für den Verein. Die Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig gab dazu ihr bestes.

 

 

Günter Kasper mit seinem Team und der Mannschaft haben sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen: ,,Wir wollen zielstrebig an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen. Das Fundament ist gelegt, die innere sportliche und wirtschaftliche Struktur ist stabil und die äußere Struktur der Spielstätten wird Ende diesen Jahres fertig sein, sodass wir 2018 aus den ,,Vollen" weiterschöpfen können".

 

 

Hier noch eine Info zum Bau des Rasenprojektes des FC. Gronig. Der Verein ist auf viel Unverständnis gestossen, da die Verantwortlichen sich dazu entschlossen hatten, einen Naturrasen zu bauen. Das hat verschiedene Gründe:

 

1. In Betrachtung der Wirtschaftlichkeit liegt der Kunstrasen deutlich höher in Bezug auf den Erstbau und über die Jahre sind die Kosten des regelmäßigen Neubaus nach ca. 12 Jahren und der entsprechenden Entsorgung ein Insolvenzkriterium für den Verein. 

 

2. Mit einer Kapazität von 900 Std. pro Jahr ist der Naturrasen weit ausreichend um einen geordneten Trainings und Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Abzüglich der vegetationsfreien Zeit kann der Platz bis zu 4 Std. täglich genutzt werden.

 

3. Der Umstand das etliche Kunstrasenplätze als gesundheitsgefährdend eingestuft wurden, ließ den Verein sofort Abstand davon nehmen.

 

4. Desweiteren baut der Verein auf den Naturrohstoff Gras, die Natürlichkeit und das höhere positiv subjektive Empfinden der Sportler steht dabei im Vordergrund. Am 28.08.17 steht somit dem Rasenplatzbau nichts im Wege und am 15.09.17 soll eingesät werden.

 

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