St.Wendeler Polizeichef Martin Walter - Körperverletzung und Sachbeschädigungen haben zugenommen

St.Wendel

St.Wendels Polizeichef Martin Walter zeigt die verschiedenen Deliktsbereiche im Jahr 2016 auf, mit Blick auf die festgestellten Schwerpunkte. Und das Gute zuerst: Mord und Totschlag gab es in 2016

 

 

keine im St.Wendeler Land. Auch in den Vorjahren nicht. 

Vielmehr gab es in unserer Region Tatbestände wie Sachbeschädigung (462 Fälle), Körperverletzung (388 Fälle) oder Warenbetrug, häufig unter Verwendung des Tatmittels Internet (176 Fälle). Diese Delikte haben allesamt zugenommen.

 

Auch die Zahl an Beleidigungen sind gestiegen (von 149 auf 163 Fälle) sowie der unverändert hohe Wert an Widerstandshandlungen zum Nachteil von Polizeivollzugsbeamten. Nicht selten werden dabei auch Polizisten verletzt.

 

Erfreulich dagegen ist die Entwicklung im Bereich der Einbruchskriminalität. Ein Blick auf den Wohnungseinbruchsdiebstahl zeigt, dass die Zahl an registrierten Fällen auf 95 gesunken ist.

 

 

Polizeirat Martin Walter stellt zusammenfassend fest: „Die zahlenmäßige Entwicklung der Kriminalität hat sich auch im Berichtsjahr 2016 trotz geringfügiger Anstiege auf einem erfreulich niedrigen Niveau etabliert.

 

Vor allem im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls ist es durch intensivierte Bemühungen gelungen, eine signifikante Reduzierung der Fallzahlen zu bewirken. Gerade in diesem besonders sozialschädlichen Deliktsbereich hat sich engagierte Präventions- und Ermittlungsarbeit ausgezahlt.

 

Erklärtes Ziel ist es, diese Entwicklung nach vorne hin zu stabilisieren sowie insbesondere auch Straftaten im öffentlichen Raum wirksam zu bekämpfen. Nicht zuletzt durch die Ansiedlung der Operativen Einheit in St. Wendel konnte der Kontrolldruck in allen wesentlichen Deliktsbereichen deutlich erhöht werden.“

 

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