Jugendkoordinator Ronald Mai organisiert die Adventure-Woche im Schullandheim

Gemeinde Oberthal

Wie jedes Jahr hatten die Oberthaler Kinder wieder jede Menge Spass bei der Adventure-Woche im Schullandheim. Dabei standen neben dem Klettern, Tanzen, Spielen diesmal auch Kanufahren und 

 

Dartspielen mit Johann Peltzer aus Gronig auf dem Programm. ,,Besonders verrückt sind die Kinder auf das Werwolf Spiel mit dem Betreuer Christian Therre ", erzählt Ronald Mai, der in Güdesweiler wohnt.  Dabei sitzen die Kinder in einem großen Kreis und erhalten Spielkarten. Thematisch geht es darum, dass ein Dörfchen von Werwölfen heimgesucht wird. Die Gruppe der Bürger versucht die Wölfe, die sich als Bürger getarnt haben, zu entlarven. Dagegen versuchen die Wölfe als einzige zu überleben und Widersacher auszuschalten. 

 

Aber die Adventure-Wochen wären ohne ihren Jugendkoordinator und Betreuer nicht möglich. Ronald Mai ist verantwortlich für dieses tolle Ferienprogramm. Er betreut und organisiert das im Auftrag der Gemeinde. Bei Problemen wie am letzten Dienstag musste die Fahrt zur Sommerrodelbahn auf den Peterberg kurzfristig wegen Regen abgesagt werden und Ronald organisierte einen neuen Ausflug ins Bosiland.

 

Für ihn aber kein Problem, denn er macht das nun schon seit 7 Jahren, seit es diese Ferien-Woche im Schullandheim gibt. Und das mit Leidenschaft wie er sagt: ,,Diese Adventure-Wochen möcht ich nicht mehr missen, es macht mir soviel Spass". Und das bestätigen auch die Rückmeldungen der Eltern. Denn die Kinder schwärmen noch von Ronald und den Betreuern, wenn sie schon längst Zuhause sind. 

 

Und auch Mai lobt die Betreuer in den höchsten Tönen: ,,Die sind echt spitze,  kommen super mit den Kindern klar und machen alle Aktivitäten mit". Viele von ihnen sind schon lange dabei, kommen jedes Jahr wieder. Christian Therre und Felix Steinmetz, beide vom Badminton Club in Oberthal, waren früher selbst als Kinder bei dem Ferienprogramm dabei und sind nun Betreuer.

 

Frank Schön von der Trachtenkapelle Gronig ist immer mit von der Partie und mit dabei waren Melanie Palliot und Lara Schwarz vom OCV, sowie Jil Sophie Klein von der DJK. 

 

 

Aber es ist nicht immer einfach für jedes Jahr genug Betreuer zu finden. ,,Dieses Jahr hatten wir echt Glück. Aber letztes Jahr hatte ich bis kurz vor dem Start keine Betreuerin für die Kleinen, bis sich dann doch noch jemand meldete". Zur Not wäre dann aber Ronalds Schwester eingesprungen. Positiv findet es Ronald auch, dass die Kinder alles mitmachen, auch bei Regen.

 

Kein Gemecker, kein Streit. Und auch habe er in den 7 Jahren noch nie Probleme mit den Kinder gehabt. Weder ein böses Wort, noch ein freche Antwort habe es gegeben. Wichtig sei es auch für ihn, dass die Kinder nicht zu gepackt werden mit Programm von morgens bis abends. ,,Die beschäftigen sich auch mal mit sich selber, spielen Fussball, Mensch ärger dich nicht oder Karten. Und zu dem stärkt und fördert es den Gemeinschaftssinn", fügt May hinzu.

 

 

Absolutes Highlight war dieses Jahr die Kanufahrt auf dem Bostalsee sowie das Dart-Spiel mit Johann Peltzer. Beides möchten die Kinder für nächstes Jahr wieder im Programm haben. Und das hat Ronald auch versprochen. Denn ohne die Kanufahrt gingen die Zahlen der Kinder bei dem Ferienprogramm merklich zurück.

 

Wo sonst 30 Kinder bei dem Ferienprogramm dabei waren, gab es auf einmal nur noch 16 Kinder. Und deshalb will man die Kanufahrt nun jedes Jahr anbieten. Gleichzeitig hatten die Großen auch am See ein Floß gebaut aus Hölzern und Seilen mit LKW Reifen. Dabei war es wichtig, dass sie das Floß in Eigenregie aufbauten. Zum Schluss passten über 10 Kinder darauf.

 

 

Und auch bei diesen Aktionen ist Ronald May immer und überall dabei. Aber er steht nur am Rande und passt auf: ,,So kann ich wenn etwas passieren sollte, direkt reagieren und Hilfe holen". Aber zum Glück ist in den ganzen Jahren bisher noch nie etwas passiert. Auch in der Zeit der Adventure-Woche übernachtet der Jugendkoordinator im Schullandheim. 

 

50 Euro kostet die Teilnahme an dem Ferienprogramm pro Teilnehmer. Den Rest legt die Gemeinde drauf zusammen mit verschiedenen Firmen als Sponsoren gegründet durch einen Förderverein. Vom Jugendamt gibt es ebenfalls noch Zuschüsse. Dadurch können die Vollpension und die Ausflüge finanziert werden. Aber eines steht fest: Für nächstes Jahr wollen wieder viele Kinder dabei sein.

 

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