Tolle Stimmung bei der Rallye in Steinberg-Deckenhardt - 30 000 Besucher am Bostalsee

Gemeinde Oberthal

 

Schon am frühen Morgen gegen 8.00 Uhr standen die Fans an der Strecke und warteten schon sehnsüchtig auf die anstehenden Rennen im St.Wendeler Land, die WP 19+21. Mit

 

 

einem Stand des SV Steinberg-Deckenhardt und dem FC Walhausen am Zuschauerpunkt 4, waren die Besucher bestens versorgt. Holländer, Franzosen, sogar aus Finnland und dem restlichen Deutschland standen gemeinsam an der Strecke um die Fahrer live zu sehen. Manche sogar mit Leitern bewaffnet, um eine bessere Sicht auf die anbrausenden Rennwagen zu haben.

 

Nachdem dann am Nachmittag auch die letzte WP 21 durchfahren wurde, stand der Sieger schon fest: Ott Tänak (Ford) ist der Gewinner der Rallye Deutschland. Er zeigte, dass er auch auf Asphalt ganz vorne mitfahren kann. Ein starker Andreas Mikkelsen fuhr mit seinem Citroen auf Platz zwei. Und Sebastian Ogier (Ford) wurde dritter. Damit führt er die WM-Wertung wieder klar an, nach dem sein Rivale Thirry Neuville ausgeschieden war.

 

 

Der Bostalsee war Dreh- und Angelpunkt dieses zehnten Laufs der Rallye-Weltmeisterschaft. Denn hier war der Servicepark untergebracht, das Zentrum für Teams und Fahrer bei den verschiedenen Wertungsprüfungen. An vier Tagen kamen insgesamt 220.000 Motorsportfreunde zu den Wertungsläufen; 40 Prozent davon seien aus dem Ausland, insbesondere aus Frankreich, Belgien, Luxemburg, aber auch aus dem übrigen Europa und sogar aus Übersee.

 

Über 30.000 besuchten den Servicepark am Bostalsee. „Die Welt war zu Gast am Bostalsee – und der Bostalsee hat sich als hervorragender Gastgeber erwiesen!“, zeigt sich Landrat Udo Recktenwald zufrieden. „Die Rallye ist ein enormer Imagegewinn für unseren Landkreis, viele Besucher aus dem In- und Ausland konnten sich von der Schönheit des St. Wendeler Landes überzeugen. Hinzu kommen die positiven wirtschaftlichen Effekte: Hoteliers, Gastronomen, Einzelhändler in der Region haben enorm von diesem Spitzenevent profitiert.“ Beispiel: Während der Rallye-WM gab es im St. Wendeler Land kein freies Bett mehr, der Campingplatz am Bostalsee etwa war mit 2000 Gästen komplett ausgebucht.

 

„Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung ist eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten von enormer Bedeutung. ADAC, Polizei, Hilfskräfte, die beteiligten Gemeinden und der Landkreis sowie das Freizeitzentrum Bostalsee haben hierbei an einem Strang gezogen, wofür ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanke“, so der Landrat weiter.

Der Dank gelte insbesondere auch den Vereinen und ehrenamtlichen Kräfte, die bei den Wertungsprüfungen entlang der Zuschauerpunkte oder als Parkplatzeinweiser beteiligt waren.

 

Somit sei die erneute Prämiere – zehn Jahre war die ADAC Deutschland Rallye nicht am Bostalsee zu Gast – geglückt. Die im Vorfeld erhofften positiven Auswirkungen haben sich bestätigt. Dies könne man bereits jetzt sagen. Recktenwald: „Wir haben bewiesen, dass das St. Wendeler Land und der Bostalsee für ein derartiges internationales Großevent hervorragend geeignet sind. Mit der Rallye verfügen wir nun über eine weitere attraktiver Veranstaltung in unserem Landkreis, die wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt und die Tourismusregion St. Wendeler Land noch bekannter macht!“

Gespräche zwischen Landrat, Innenminister und ADAC-Spitze über die weitere Zusammenarbeit laufen bereits. Recktenwald: „Hierbei analysieren wir auch die diesjährige Veranstaltung, und da, wo es kleinere Probleme gab, werden wir diese in Zukunft beheben.“

Hier geht es zu den Videos aus Steinberg-Deckenhardt:

 

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