Schullandheim feierte mit einem großen Fest sein 50-jähriges Bestehen

Gemeinde Oberthal

Mit einem großen Fest hat das Schullandheim in Oberthal am letzten Sonntag sein 50- jähriges Bestehen gefeiert.

Zum Familientag gab es ein tolles Programm für die Kinder mit 

 

Hüpfburg, Sackspringen, Klettern am Kletterturm, geboten von dem Erlebnispädagogischen Zentrum, Wasserspiele mit der Jugendfeuerwehr Oberthal-Gronig und die Vereinigung der Jäger des Saarlandes waren mit ihrem ,,Lernort Natur" - Mobil vor Ort. Aber der absolute Höhepunkt dürfte die Zauberschau von Maxim Maurice gewesen sein. 

 

Der zweifache Preisträger trat schon bei internationalen Zauberwettbewerben auf und ein weiterer Meilenstein für Maxim Maurice waren die Deutschen Meisterschaften im Januar 2014, wo er in der Sparte Großillusionen als Deutscher Vizemeister der Zauberkunst ausgezeichnet wurde und sich somit für die Weltmeisterschaft in Italien qualifizierte.

 

,,Menschen in unserer logischen Welt zu verblüffen und zum Staunen zu bringen halte ich für etwas Wunderbares", sagt der Zauberer, der seit vielen Jahren die Zauberkunst hauptberuflich ausübt. Dabei schöpft er aus einem großen Repertoire an raffinierten Zaubertricks. Seit seiner Kindheit lebt er die Leidenschaft der Magie aus und verzauberte am Sonntagmittag die Kleinen mit seiner lustigen Zaubershow.

 

Magier Maxim Maurice vermehrt Bälle, trickst mit Spielkarten, lässt eine Tischplatte schweben. Als Entfesselungskünstler macht er ebenfalls eine gute Figur. Wie hat er seine Hände nur aus dem fest verknotetem Seil gelöst? Die rund 35 Kinder schauen dem Magier genau auf die Finger. Sie staunen, assistieren, zaubern mit.

 

 

 

Auch die erwachsenen Zuschauer dürfen bei der Show mitmischen. Der Ehering einer Dame wird kurzerhand weggepustet. In welchem Obst er wohl wieder auftaucht? Maxim Maurice zerlegt eine Orange, beißt in einen Apfel, teilt eine Banane. Fehlanzeige. Jetzt bleibt nur noch die Ananas. Und tatsächlich: Nachdem sie aufgeschnitten ist, fischt der Zauberer wahrhaftig den Ring mit der Messerspitze aus dem Fruchtfleisch. Applaus!

 

Die Kinder nehmen viele Eindrücke mit nach Hause. Und mit leeren Händen muss sich nach einer Dreiviertelstunde Vorstellung auch niemand verabschieden. Der Zauberer aus Schwalbach unterschreibt fleißig Autogrammkarten und die Kinder stehen Schlange. Hier zwei lustige Videos von der Show:

 

Auch der Lernort ,,Natur-Mobil" mit Toni Schäfer, Matthias Maurer und Thomas Hamm bot den Kindern wissenswertes rund um die Tiere in unserem Wald. Bei Fragen standen die Experten den Kinder gerne Rede und Antwort. Auch streicheln der Tiere war erlaubt.

 

v.l Matthias Maurer, Toni Schäfer und Thomas Hamm
v.l Matthias Maurer, Toni Schäfer und Thomas Hamm

 

Die Geschichte des Schullandheims Oberthal reicht  bis in das Jahr 1958 zurück. Damals machte die Kreissparkasse Saarbrücken anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens ihrem Gewahrverband, dem Kreis Saarbrücken, ein namhaftes Geldgeschenk.

 

In erster Linie aus der Sorge um die Gesundheit der heranwachsenden Jugend, die in einem industriellen Ballungsraum aufwuchs, beschlossen die Kreisorgane, ein Schullandheim zu errichten. 1963 begann der Bau des Gebäudekomplexes, der nach Plänen des eigenen Kreisbauamtes erstellt wurde. Am 11. Mai 1967 wurde das Schullandheim Oberthal feierlich an den Kreis Saarbrücken, den heutigen Regionalverband, übergeben.

 

 

Heute bietet die über 30.000 qm große Außenanlage vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Ein Beach-Volleyball-Feld, zwei Multifunktionsfelder, ein Tischtennisraum, ein Tischfußball, ein Kletterturm sowie die vollautomatische Kegelbahn sorgen für ein breites Sportangebot.

 

Auch das Hüttendorf mit drei Wohnhütten auf dem Außengelände freut sich großer Beliebtheit. Jährlich werden insgesamt bis zu 14.000 Übernachtungen gezählt. Hinzu kommen tausende Gäste, die die Räumlichkeiten zu Seminar-, Workshop- und Kongress-Zwecken nutzen oder Familienfeiern veranstalten. Auch das Jugendamt des Regionalverbands nutzt seit über 30 Jahren das Schullandheim, um Ferienmaßnahmen durchzuführen.

 

„Damit die Attraktivität von Gebäude und Gelände so bleibt, wird kräftig investiert. Allein im vergangenen Jahr hat der Regionalverband für über 900.000 Euro Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Am auffälligsten für den Besucher ist das neue barrierefrei gestaltete Foyer inklusive Rezeption und Vorfeld.

 

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