Ausgewandert von dem beschaulichen Oberthal in die USA

Gemeinde Oberthal

 

Manchmal kommt alles ganz anders wie man denkt. So auch bei Elisa Schwutke aus Oberthal die vor 6 Jahren das beschauliche kleine Oberthal verließ um in Amerika ganz neu anzufangen. 

In unserer Gemeinde dürfte Elisa eher 

 

 

 

unter dem Nachnahmen Cismas bekannt sein. Das war ihr Name bevor sie Kevin Schwutke heiratete. Und der stammt aus der Pfalz. Das soll jetzt nichts negatives heißen, aber schön zu hören, dass die Pfälzer auch regelmäßig im Flash in St.Wendel vorbei schauen. Denn dort hatten sich die beiden vor mehr als 10 Jahren kennengelernt. 

 

Sie hatte auch gleich zu gegeben, dass Kevin aus der Pfalz kommt, man sieht es ihm aber trotzdem nicht an, und fügt lachend hinzu: ,,Die armen Pfälzer mussten doch schon immer zu uns rüber kommen, um anständig feiern zu können". Dann kam der Tag, an dem Elisas Mann ein tolles Job Angebot aus den USA bekam und alles wurde anders.

 

Elisa mit ihrem Pfälzer Mann Kevin
Elisa mit ihrem Pfälzer Mann Kevin

 

Eigentlich hatte Elisa nie geplant aus dem schönen Saarland wegzugehen, sie ist Diplom-Betriebswirtin und arbeitete für den Landkreis St.Wendel im Bereich der kommunalen Arbeitsförderung. Daneben gab es das Talent für die Kunst und die Liebe zu den Tieren, die sie damals jedoch aus zeitlichen Gründen nicht nachgehen konnte. Das änderte sich mit dem Tag, als die Schwutkes dann im September 2011 nach Atlanta im Bundesstaat Georgia gingen.

 

,,Hier in den USA haben sich mir dann komplett neue Wege erschlossen und ich konnte mein Hobby zum Beruf machen", erzählte sie. Angefangen hatte es mit einer wohltätigen Arbeit bei einer lokalen Hilfsorganisation für Jack Russel Terrier. Diese Hilfsorganisation ,,Georgia Jack Russel Rescue", brauchte Hilfe in vielen Bereichen: Ein Pflegezuhause für bestimmte Hunde, Spaziergänge und Aktivitäten mit den Hunden, Erstellung der Profile der Hunde, Hilfe beim Adoptionsprozess und das Managen verschiedener Online Outlets,

  

die im Endeffekt wichtigste Aufgabe 

für Elisas persönliche Entwicklung. Denn es mussten die Hunde für das Online Portal fotografiert werden. 

,,Und durch diese Fotos und auch durch meine Bilder von meinen eigenen Hunden entstand eine Nachfrage nach meinen Fotografie-künsten", so Elisa.

 

Mittlerweile hat sie sich als Fotografin selbständig gemacht und kreirt schöne Momente und Erinnerungen an geliebte Haustiere.

Auch Kalender und Grußkarten kann man bei ihr kaufen. Wer Interesse hat, kann sich ihre Arbeiten online auf Heavenly Pet Photography in Facebook mal anschauen.

 

Natürlich liegt ihr weiterhin das Wohl der Hunde sehr am Herzen und diese Tätigkeit macht sie nebenbei immer noch.

 

Auf die Frage hin, was Elisa an Deutschland am meisten vermisst antwortet sie: 

,,Ich vermisse die Sprache und die Leute, ihre Ehrlichkeit, ihr Interesse die Dinge zu verstehen und richtig zu machen sowie ihre Herzlichkeit und aufrichtige Freundschaft". Aber auch Amerika hat seine schönen Seiten, versichert Elisa:

 

,,Definitiv ist es auch schön so viele verschiedene Länder, Städte und Kulturen so nah bei sich zu haben. Wenn ich in Deutschland leben würde, würde ich versuchen so viel wie möglich zu reisen und unsere Nachbarländer kennen zu lernen.

 

Hier in den USA sind die Wege sehr weit und alles ist recht homogen".

Das letzte Mal in Deutschland war Elisa Anfang September diesen Jahres, da eine ihrer besten Freundinnen geheiratet hatte und Elisa Trauzeugin war. 

Und zum Schluss sagt sie ganz ehrlich: ,,Wie man sieht, bin ich im Herzen immer noch Saarländer - und darauf bin ich sehr stolz".

 

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