Bauvorhaben ,,Imweiler Wies" - Großes Interesse der Bürger am Informationsabend

Gemeinde Oberthal

Die Informationsveranstaltung Bauvorhaben ,,Imweiler Wies" am Donnerstagabend in Erwins Landhotel, stieß auf großes Interesse der Bürger. Dabei wurden detaillierte Planungsvorhaben des Investors

 

KS Solutions mit Christian Stoll aus Saarlouis und dem Partner Schooff& Moske vorgestellt sowie die Darstellung des Landschaftsarchitekten Luca Kist vom Planungsbüro Dutt & Kist in Saarbrücken, Im Bereich Freianlagengestaltung der Imweiler Wies und des Areals Weber. 

Hans-Josef Scholl, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgeselleschaft St.Wendeler Land brachte es gleich zu Anfang auf den Punkt: ,,Die Gemeinde Oberthal ist mittlerweile saarlandweit Vorbild, was die Ortskernentwicklung angeht". Und darum ging es auch an diesem Abend: Die Projektvorstellung der Investoren.

 

Landschaftsarchitekt Luca Kist fasste das Gesamtprojekt nochmal zusammen: Beflügelt durch die Geschichte der Rötelkrämer durch den Oberthaler Geschichts- und Heimatverein, entsteht ein 3,50 meter breiter Fuß-und Radweg mit ca. 800 meter Länge mit einem daneben laufenden Roten Band in der Farbe des Rötel. Er symbolisiert die Geschichte der Rötelkrämer, und lässt diese Thematik auch an anderen Orten auf dem Areal Weber aufleben. Weitere Elemente entlang des Weges werden das ,,Landschaftsfenster" mit dem Thema Beobachten sein und das Element ,,Ruhe und Rast" mit Sitzgelegenheiten.

 

 

Dazu wird es Tische und Bänke geben die auch zum Picknicken einladen. An beiden Seiten jeweils im Westen und Osten werden je zwei Ahornbäume gepflanzt, sozusagen als Eingangstor zum Landschaftsraum. Außerdem wird das rote Band über den Weg gelegt mit der Inschrift ,,Imweiler Wies 2019". Das zweite Element des Weges wird die Baumachse sein. Ca. 80 Bäume werden den Weg entlang begleiten mit der gleichen Baumsorte, der Traubenkirche. Dieser Baum kommt gut mit Hochwasser klar, hat eine schöne weiße Blüte und zieht nicht nur Vögel an, sondern auch Bienen, Falter und andere Tierarten.

 

Für den Architekten war es dabei auch wichtig das man diesen Weg mit den Hochstämmen von der Hauptstraße als Landschaftsprägendes Element erkennen kann. Sozusagen eine physische Verbindung dieser Landschaftsräume mit dem Siedlungsraum. Ein weiteres Element auf dem Weg wird ein Holzbauwerk sein, eine Sonnentreppe aus heimischen Hölzern, die das Thema Ruhe und Rast aufgreift. 

Etwas ganz besonderes wird auch der 300 m² große Wassergarten werden, eine  Gartenanlage mit kleiner Kaskade, die eine ökologische Qualität haben soll. Dazu umrahmt von Sitzstufenanlagen mit einem Weg hindurch. Die tiefsten Stellen sind ca. 80 cm, wobei die Ausläufe zum Ufer auf Null ausgezogen werden, damit auch eine Sicherheit gewährleistet ist. Mit einem Handlauf aus Robinienholz als physische Barriere wird der Wassergarten umschlossen.

 

Mit Hochstauden und einer Wechselfeuchten vegetativen Zone soll das Ganze umrahmt werden. Dabei wird es zwei Einlaufbereiche geben, gespeist durch fließendes Wasser (Brunnen, Bach) und einen Auslauf der das Wasser zurückfließen lässt in die Kanalisation. 

 

Gegenüber an der sich die Mauer entlang zieht soll es eine Stahl-Skelettkonstruktione geben in denen 3 Vitrinen-ähnliche Körper versteckt sind, die beleuchtet sein werden, dort kann man die Geschichte des Ortes erklären oder Vereine präsentieren. Und weil der Charakter des Areals Weber, laut Herrn Kist,  eher rustikal ist, hat man demnach auch die Sitzpodeste und Sitznischen in einem rustikalen Stil gewählt, sodass alles zusammenpasst. Bis Herbst 2018 sollen Hochwasserschutz und Radweg realisiert sein. Und 2019 die restlichen Arbeiten.

 

Lösungen, laut Bürgermeister Stephan Rausch müssen noch erarbeitet werden im Bereich der Anschlussanbindung an den Radweg, in Richtung Firma Jungblut. ,,Wir wissen um die prekäre Parkplatzsituation in dem Bereich und sind im Gespräch mit den Grundstückseigentümer und suchen nach einer verträglichen Lösung für Anwohner und Gewerbetreibenden", sagte Rausch. 

 

 

Wohnungen mitten im Zentrum von Oberthal, das möchte der Investor von KS Solutions realisieren. Ein Komplex mit 3 Gebäuden wird in der Nähe des Wassergartens entstehen. Zwei Wohngebäude mit 21 Wohneinheiten von  55 m² bis 115 m² Wohnfläche. ,,Eine zentrale Rolle spielt in unserem Bauvorhaben das Thema ,,Gesundheit", erläutert Projektleiter Christian Stoll. Denn im mittleren Baukörper soll auf 200 m², ein zukunftsgerichtetes Gesundheits- und Dienstleistungszentrum entstehen. 

 

Das heißt es gibt eine Dorfgesundheitshütte, ein Mobilitätsmodell indem Menschen generationsübergreifend zusammen kommen, um sich auszutauschen  und im Training aktiv ihre Gesundheit zu fördern. Im Servicecenter mit Gesundheitskiosk kann man sich informieren und beraten lassen, wenn es um Behandlungen, Reha und Pflege geht. Ein Zusammenspiel aus Ärzten, Pflegedienst und Technik. 

 

Dazu gibt es in den Wohnungen ein AAl System für ,,umgebungsunterstütztes Leben". Das heißt im Vordergrund stehen intelligente Informationstechnologien die den Komfort, die Sicherheit und die Gesundheit der Bewohner steigern sollen. Moderne Technik verbunden mit Notrufsystemen und sozialen Dienstleistungen. 

 

 

Auch gibt es die Idee von einem mobilen Service, so dass die älteren Menschen von außerhalb auch in dieses Gesundheitszentrum  problemlos gelangen können. Hier sind noch weitere Ideen der Oberthaler Bürger gefragt. Denn hier in Oberthal soll die allererste Gesundheitsgenossenschaft Deutschlands gegründet werden, laut Udo Scheidt, der 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet Gesundheit, Pflege und Wohnen hat. 

 

Die Wohnungen sollen in erster Linie an die Oberthaler Bürger verkauft werden. Da stellt sich natürlich die Frage nach dem Quadratmeterpreis. Der soll bei ca. 2400 Euro pro Quadratmeter liegen. Je nach Standard ob gehoben oder normaler Standard gewünscht wird.

 

Die Wohnungen sind alle auf dem neuesten Stand mit Fußbodenheizung , ökologischer Bauweise und kontrollierter Wohnraumlüftung. Dazu werden Parkplätze und Garagen mit angeboten. Insgesamt investiert KS Solutions 4 bis 4,5 Millionen Euro. Die Bürger können sich für eine Wohnung im Zentrum bewerben. Dazu wird es ein Auswahlverfahren geben. Bis Anfang Februar 2020 sollen die Wohnungen Bezugsfertig sein. Ansprechpartner dafür ist:

 

Projektleiter Christian Stoll von KS Solutions in Saarlouis. 

Telefon: 06831-7642657

                0176-64402766

c.stoll@ks-solutions.eu

 

 

 

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