Aufwendige Renovierung der Donatuskapelle in Gronig vollendet

Gemeinde Oberthal

Glühwein vom Ortsrat, Lebkuchen und eine frisch renovierte Donatuskapelle. Dazu die weihnachtlichen Klängen  des Groniger Musikvereins im Schneegestöber. Schöner hätte dieser Abend nicht sein können. Und 

 

schöner hätte man sich auf den 1. Advent nicht einstimmen können. Bei dieser Gelegenheit konnten die vielen Besucher auch gleich die schöne Donatuskapelle von innen bestaunen. Aufgeräumt und sauber wirkt die Kapelle nun, der Altar und die Figuren heben sich vor dem strahlendem weiß der Wände und Decke schön ab.

 

Über den Fenstern auf einem kleinen Absatz wurde eine Lichtleiste gefertigt, die von Hermann Schmitt aus Oberthal (Mehr Licht) gelegt wurde. Mit seinen Ideen hat er den richtigen Rahmen gefunden und innen sowie außen die Kapelle richtig in Szene gesetzt. Marco Pees hat die Stuck- und Malerarbeiten übernommen.

 

 

Doch bis zur Fertigstellung war es ein langer Weg. Ortsvorsteher Toni Schäfer musste wie er es gerne beschreibt viele ,,dicke Bretter bohren". Die aufwendige Renovierung der Kapelle war nur möglich durch viele Spenden der Bevölkerung, durch Erlöse von Festen, durch Fördergelder und Privatspenden.

 

Die Kapelle die Eigentum der Gemeinde ist und unter Denkmalschutz steht, hat insgesamt 70 000 Euro gekostet. Eine Menge Geld, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Staatssekretär Stephan Kolling, hat es bei einer der Schecküberreichungen für die Kapelle treffend formuliert:

 

 ,,Die Donatuskapelle ist ein wahres Schmuckstück in der Gemeinde Oberthal. Sie ist aus dem touristischen Gesamtkonzept nicht wegzudenken und vor allem ist sie ein beliebter Kommunikations- und Begegnungsort zum Verweilen, zum Besinnen und zum Innehalten"

 

 

Weitere Arbeiten wurden durchgeführt von der Firma Lißmann aus Oberthal, die für das Dach zuständig war und die Firma BBR aus Dirmingen, die für den Außen- und Innenputz gesorgt hat. Ortsvorsteher Toni Schäfer bedankte sich an diesem Abend bei all denen, die zum Gelingen der Renovierung und des Festes bei getragen haben. Und die 84-jährige Edith Wirtz wird wie schon die letzten über 30 Jahre weiterhin die Kapelle ehrenamtlich pflegen und dafür sorgen, das sie in einem tadellosen Zustand bleibt.

 

Rückblick: Die Kapelle bedurfte einer vollständigen Erneuerung und wäre ohne diese vom Verfall bedroht. Das Dach war nicht mehr dicht, die Mauern dem Regenwasser ausgesetzt, Innen- und Aussenwände aufgeweicht und Feuchtigkeit drang ins Innere und setzte dem Mauerwerk zu.

 

Da halfen auch nicht die Renovierungsarbeiten zwischendurch. In einem ersten Bauabschnitt wurde dann das Dach mit Schiefer eingedeckt, Balken erneuert und der Glockenturm saniert. In einem zweiten Bauabschnitt kamen dann die Außenwände und das Innere der Kapelle an die Reihe.  

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Jan Schmidt (Donnerstag, 07 Dezember 2017 01:33)

    Und was ist mit der Firma Pees die wird gar nicht erwähnt!?

  • #2

    Isabelle (Donnerstag, 07 Dezember 2017 09:34)

    Hallo Jan, natürlich hab ich die erwähnt. Im ersten Abschnitt wo ich auch über Hermann Schmitt geschrieben habe.