Trachtenkapelle Gronig flog ins Weltall und überzeugte mit Sonne, Mond und Sterne

Gemeinde Oberthal

Begeisterter Jubel, Applaus und Zugabe, so kennt man die Konzerte der Trachtenkapelle Gronig.

Das war auch dieses Jahr nicht anders. 

Etwas ganz besonderes hatten sie sich dabei ausgedacht. Inspiriert durch

 

Matthias Maurer aus Gronig, der im Februar 2017 in das Astronautenteam ESA

(Europäische Weltraumorganisation) aufgenommen wurde, entstanden die beiden diesjährigen Konzerte am 20. und 21. Januar 2018. Dabei lautete ihr Motto:

Sonne, Mond und Sterne. Demnach wurden auch die passenden Stücke ausgesucht. Und alle hatten irgendetwas mit dem Motto zu tun.

 

Dabei hat Gernot Wirbel, Captain der  Raumpatrouille, die Musikstücke für die Trachtenkapelle fast alle arrangiert. Und das bedeutet jede Menge Arbeit. Dabei muss er genau festlegen, welche Melodien von welchen Instrumenten gespielt werden. Wann er das alles gemacht hat? Das wissen die Musiker selbst nicht so genau. Es wird gemunkelt, das Gernot auch in der Nacht arbeitet und jetzt schon anfängt die nächsten Stücke für das nächste Konzert zu arrangieren. 

 

 

Auch in diesem Jahr ist es der Trachtenkapelle Gronig gelungen, die Zuhörerinnen und Zuhörer musikalisch in den Bann der Gestirne und fernen Planeten zu ziehen und dafür zu sorgen, dass der Funke vom Orchester auf das Publikum überspringt.

 

„Vor allem wegen des kurzweiligen und abwechslungsreichen Programms und der lockeren Atmosphäre, werden wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder kommen“, so ein Konzertbesucher. Im ersten Teil des Konzerts, das mit dem Marsch „Per aspera ad astra“ begann und mit dem Astronauten Marsch endete, stand die volkstümliche Musik mit Polkas u. a. einem Solostück für vier Tenorhörner „Tenorhorn-Sterne“ im Vordergrund.

 

Dabei trugen die Musikerinnen grüne Schürzen, die nach der Pause in leuchtenden Lila eingetauscht wurden. Neben der „Sternenpolka“, ein kleines Ensemble des Musikvereins, welches von Gernot arrangiert wurde, war der Luna Walzer aus der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke ein Höhepunkt des ersten Teils der Reise.

 

 

Nach der Pause ging es für die Musikerinnen und Musiker für das Raumschiff Musikverein mit Urknalltönen und Weltallflimmern zu fremden Galaxien. 

 

 

 

Dabei überzeugten die einzelnen Instrumentengruppen mit Solostücken: die Flöten und Posaunen in „ Es leuchten die Sterne“, die Trompeten und Klarinetten in „ Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“ und das Saxophonensemble mit „Fly me to the moon“.

 

Die Konzertbesucher waren wie immer aktiv ins Musikgeschehen eingebunden, zählten unter Anleitung von Gernot Wirbel den Countdown für die Musik der Fernsehserie „Raumpatrouille Orion“ und sangen spontan bekannte Melodien mit.

 

 

 

Abwechslungsreich ging es im zweiten Teil weiter mit „Moonlight Serenade“ im Glenn- Miller-Sound, mit „ Moon River“, einer Zusammenstellung von Beatles-Melodien und den Highlights aus dem Musical „Starlight Express“.

 

Am Ende des offiziellen Konzertprogramms hob das Raumschiff Musikverein noch einmal schwungvoll mit NDW-Musik: „Sternenhimmel“, „Major Tom“ und „Flieger grüß mir die Sonne“ ab.

 

 

Nach viel Applaus bedankte sich das Orchester bei den Zuhörern mit den  Zugaben, u. a.  „Stars und stripes“ mit goldenem Konfettiregen.  Nach dem bekannten Ohrwurm „Über den Wolken“, in den das Publikum begeistert einstimmte, verabschiedete der Dirigent die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der Sandmann-Melodie nach Hause und meinte belustigend auf platt geschwätzt: ,,Dann singe ihr das Sandmännche und dann könne ihr hemm ins Bett gehn". 

 

Hier noch ein Musikvideo aus dem Stück ,,Starlight Express".

Teile vom Text stammen von Britta Wagner (Trachtenkapelle Gronig)

 

Gerd Backes, Frank Schön Trachtenkapelle Gronig, Ortsvorsteher Toni Schäfer
Gerd Backes, Frank Schön Trachtenkapelle Gronig, Ortsvorsteher Toni Schäfer

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Kommentare: 1
  • #1

    Möller Werner Bliesen (Sonntag, 28 Januar 2018 19:27)

    Bei meinem Kamerad Georg Andler ist immer was los, muß mal wieder einen trinken kommen, Gruß vom Möller Werner.