Drei Ausreißer in der Trachtenkapelle Gronig lassen es krachen- Die James HerbBert Band

Gemeinde Oberthal

Was haben Joachim Wilhelm, Knut Recktenwald und Dietmar Federkeil gemeinsam?

Alle drei spielen sie in der Trachtenkapelle Gronig. Das ist das eine. Darüber hinaus

 

spielen alle Drei in einer weiteren Band, der James HerbBert Band, ein 14- köpfiges Orchester mit Chor. James Last, Herb Alpert und Bert Kaempfert lassen grüßen. Die legendären Bandleader begeisterten vor allem Millionen von Menschen in den sechziger und siebziger Jahren.

 

,,Dabei geht es um flockig, locker swingende Musik aus einer fast schon vergessenen Zeit", erzählt Bandleader Dietmar Federkeil. ,,Das Publikum soll sich in entspannter Atmosphäre zurücklehnen, geniessen und sich vielleicht daran erinnern, wie es in früherer Zeit einmal war", fügt Joachim Wilhelm aus Gronig hinzu.

 

Erinnerungen an James Last, wie er mit den Non Stop Dancing Medleys die vorproduzierte Party frei Haus feierte, Erinnerungen zu Bert Kaempferts Stranger in the Night oder zu den fast über den Wolken schwebenden Trompetenklängen von Herb Alperts Wippde Cream.

 

Die Bandmitglieder der James Herbert Band
Die Bandmitglieder der James Herbert Band

 

Und genau diese Erinnerungen und dieses Gefühl will die ,,James HerbBert Band" wieder aufleben lassen, mit einer mitreißenden, musikalischen Darbietung, die durch die speziellen Arrangements des Bandleiters Dietmar Federkeil den Sound der sechziger und siebziger Jahre wieder erblühen lässt.

 

Für das Premierekonzert konnte die Kreisstadt St.Wendel als Kooperationspartner gewonnen werden, und so steigt die Party am 13.April 2018 um 20.00 Uhr im Saalbau in St.Wendel. Karten gibt es im Vorverkauf bei allen Ticket-Regional-Verkaufsstellen, St.Wendel bei Buch+Papier Klein, Globus und den Musikern und Sänger des Orchesters, Infos unter 06851-1024. 

Karten im VVK kosten 20,50 €, ermäßigt 17,50 € und Abendkasse 22,00 €. Auch eine schöne Idee als Ostergeschenk Konzertkarten zu kaufen.

 

 

Zur Idee und Entstehungsgeschichte des Projekts:

Der nebenberufliche, aber leidenschaftliche Musiker, Trompeter Dietmar Federkeil, nach jahrzehntelanger Tätigkeit in Tanzbands und jetzt ergraut und seinem Rentnerdasein entgegenfiebernd, wollte es noch einmal wissen, noch ein letztes Mal ein musikalisches Projekt verwirklichen. 

 

Ihm spukte schon seit Jahren die Idee im Kopf herum, Musik der Idole seiner Jugend aufzuführen. Als junger Trompeter waren das Ende der 60er Jahre bläser, bzw. trompetenbetonte Orchester, zunächst Bert Kaempfert, dann zunehmend, James Last,  dessen Liveauftritte in der monatlich ausgestrahlten ZDF-Starparade, ihn faszinierten und  „Herb Alpert and the Tijuana Brass“ .

 

Was diese 3, überwiegend instrumental spielenden Orchester miteinander verband, war der leichte, locker dahinswingende, gut tanzbare Sound, dominiert von einer auf Trompeten und Posaunen abgestellten Instrumentierung in Bigbandstärke. 

 

Aber warum gerade diese Bands? ,,Ich fragte mich, warum nicht mal die ältere Generation spielen, eben James Last, Herb Alpert und Bert Kaempfert in einem Konzert zu präsentieren. Von der Stilistik passten die sehr gut zusammen und dafür müsste es doch eine Zuhörerschaft geben", dachte sich Federkeil. Und so wurde das Projekt realisiert.

 

                                                                                                                        

Die Idee war, den Klang einer 20 und mehrköpfigen Bigband auf eine schmalere Besetzung herunterzubrechen, daß trotzdem der Sound des großen Orchesters erhalten blieb, dh. mit der kleinstmöglichen Besetzung den größtmöglichen Klang zu erzeugen.  

 

v.l Joachim Wilhelm und Dietmar Federkeil
v.l Joachim Wilhelm und Dietmar Federkeil

 

Mehr als ein Jahr arbeitete Dietmar Federkeil am Programm, suchte geeignete Titel aus, überlegte sich eine Konzertdramaturgie, hörte die Titel von Platten, Cassetten, CD`s herunter, und arrangierte sie für seine Besetzung.Das Ergebnis war ein abendfüllendes Programm von 35 Musikstücken. 

 

Nun, da die Musik geschrieben war, mußte das Orchester und der Chor her, um das Ganze in Töne umzuwandeln. Aus seiner langjährigen Musikerpraxis kannte Federkeil viele Musikerkollegen, und er malte sich aus, wer das geschriebene Material umsetzen könnte. 

 

Er fing an, geeignete Musiker zu kontaktieren, war anfangs skeptisch, ob diejenigen, die er fragte, auch diese etwas „seichte Musik“ spielen wollten, doch als  er sein Projekt beschrieb,  stellte sich heraus, daß die Skepsis unbegründet war. Nicht nur semiprofessionelle, sondern auch studierte Profimusiker hatten Bock, da mitzuspielen. Nach einem halben Jahr Suche stand die Besetzung fest.

 

Im September 2017 waren die ersten hoffnungsvollen Proben. Es zeigte sich, daß das Notenmaterial gut war. Das Programm sollte doch ein entsprechendes Publikum begeistern können. Alle Musiker legten sich ins Zeug, machten trotz ihrer beschränkten Zeit lange Wochenendproben möglich, um die Musik zu perfektionieren. 

 

Das Projekt brauchte einen Namen, der sich naheliegend aus den Vornamen der zu präsentierenden Bandleadern ergab: 

 

James Herb Bert Band + Chor 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    HaGS aus G. (Sonntag, 11 März 2018 00:45)

    Gute Idee bzw. Musik. Werde wahrscheinlich da sein.
    Fehlt nur noch die Musik von Ernst Mosch, dem Joachim Wilhelm und ich zu früheren Zeiten in einem Groniger Gasthaus gesanglich nahe waren.
    Mosch ist zwar eine andere Musikrichtung, aber es war eine schöne Zeit.
    Der Band zum Konzert volles Haus wünscht HaGS aus Gronig.

  • #2

    Joachim James Wilhelm (Freitag, 30 März 2018 19:46)

    An Ostersonntag, 01. April 2018 wird unsere James HerbBert Band & Chor
    um 19:04 Uhr in der Sendung Musikbühne Saar im Hörfunk bei SR 3
    Saarlandwelle vorgestellt.
    Wir wünschen
    Frohe Osterfeiertage
    Joachim, James, Wilhelm

  • #3

    HaGS aus Gronig (Samstag, 31 März 2018 08:10)

    Hallo Band,
    SR 3 ist für mich gebongt. Euren Auftritt werde ich mir mit weiteren Personen gerne ansehen. Es war ja auch meine Zeit.
    Alles Gute für die Zukunft wünscht
    Hans-Günter Setz, aus Gronig (früherer Tenorhornspieler)

  • #4

    Hans-Günter Setz aus Gronig (Montag, 16 April 2018 00:16)

    Meine Damen und Herren, ich war in euem Konzert am Freitag dem 13. April 2018 mit meiner Frau Sabine, sowie mit meinem "Kussing" Hepp und seiner Ehefrau Rosel im Saalbau zu St. Wendel zugegen.
    Uns hat der Sound sehr gut gefallen. Es erinnerte an alte Zeiten.
    Weiter so.
    M. f. G. Hags aus Gronig