Starke Gewitterfront ließen Schlamm- und Geröllmassen durch Güdesweiler toben

Gemeinde Oberthal

Gegen Mitternacht zog in der Nacht zum Sonntag eine Gewitterfront, begleitet mit vielen Blitzen, Sturmböen und hohem Niederschlag durch unsere Region.

Am stärksten betroffen, wie Dirk Schäfer meldet, waren der Ortsteil Güdesweiler, Bliesen und 

 

Niederlinxweiler. Wie Sturzbäche liefen die Regenmassen in Güdesweiler durch die stark abschüssigen Steinberger- und Dorfstraße und verschmutzten diese über mehrere hundert Meter bis zur Dorfmitte mit Schlamm und Geröll. Auch am Morgen war das Ausmaß der Nacht noch zu sehen.

In der Namborner Straße war durch den Starkregen Wasser in den Keller einer Gaststätte gelaufen. Dieses musste durch die Feuerwehr mit einem Wassersauger beseitigt werden.

Der Verkehrsraum wurde durch die Feuerwehr abgesichert und die Einläufe kontrolliert und teilweise gereinigt.

In Bliesen liefen Keller in den Straßen „Im Puhl“, „Zum Bauernstall“ und „Friedhofstraße“ voll. Auch in der Donaustraße schoss das Wasser die Straße runter. Das Wasser musste teilweise von der Feuerwehr aus den Kellern gepumpt werden.

 

In Güdesweiler und Niederlinxweiler rückte das Landesamt für Straßenwesen für weitere Säuberungs- und Sicherungsmaßnahmen an.

Zeitweise waren die vorgenannten Straßen nicht befahrbar und für den Verkehr gesperrt. Die Einsätze für die Feuerwehren waren gegen 03:30 Uhr beendet.

 

Am heutigen Sonntag werden weitere Reinigungsmaßnahmen durch die örtlichen Bauhöfe und dem Landesamt für Straßenwesen erforderlich sein.

Verletzt wurde niemand.

 

Im Einsatz waren:

 

Löschbezirke Oberthal-Gronig, Güdesweiler, Steinberg/D., Bliesen, Niederlinxweiler, THW Ortsverband St. Wendel, Landesamt für Straßenwesen sowie die Polizei.

Bilder,Text: Dirk Schäfer

Kommentar schreiben

Kommentare: 6
  • #1

    Schdani (Mittwoch, 16 Mai 2018 11:08)

    Eine Überlegung:
    Wenn die Stürme toben und die Wasser fluten wird das auf Sand gebaute Haus zerbrechen, wie es im Evangelium heißt.
    Vielleicht ist dieses Schriftwort bzgl. dieses Geschehnisses nicht angebracht, aber vielleicht dann doch.
    Wo sind eigentlich noch Beter, Rosenkranzbeter? - Ja, es gibt sie, aber wenige. Und wo sind die Meßbesucher?- Ja , es gibt sie, aber wenige. Und das ist teilweise auch nicht verwunderlich. Denn mit der Abschaffung der wahren hl. Messe, der am Hochaltar in den 1960er Jahren, wurde auch die Heiligkeit der hl. Messe, die hl. Liturgie weithin abgeschafft, denn auch nicht mehr Christus steht im Mittelpunkt der Feier, sondern der Priester. So war das die letzten Jahrzehnte bis heute. Da ist fast kein Mysterium mehr, kaum Heiligkeit. Wer soll da glauben können?
    So kommt eins zum anderen. Es muß sich wieder alles zum Richtigen ändern.

  • #2

    PSALM13 (Mittwoch, 16 Mai 2018 23:20)

    Ich muß dem zustimmen, wenn die Not ganz groß ist und es keinen Ausweg mehr gibt fangen die Leute an zu Beten, ansonsten alles egeal "Ich zu erst" !!!

  • #3

    Psalm14 (Donnerstag, 17 Mai 2018 19:36)

    Wer von Rosenkranz spricht, hat die ganze Sache nicht wirklich verstanden...

  • #4

    Psalm13 (Donnerstag, 17 Mai 2018 22:24)

    Ich denke 1 mal die Woche Kirchgang und beten stärkt Glauben und Gemeinschaft und soviel Zeit hat jeder!

  • #5

    Schdani (Freitag, 18 Mai 2018 10:54)

    Beten wir @Psalm 13 den hl. Rosenkranz in Einfalt, Hoffnung und Liebe für die Bekehrung der Sünder, den Frieden in der Welt, die Kranken und Leidenden- und auch mal für gedeihliches Wetter. Auch der Wettersegen des Priesters gegen Hagel, Blitzschlag und Unwetter ist so wichtig. Und: "Ohne mich könnt ihr nichts tun", sagt der Herr Jesus.
    Heute ist das Fest der seligen Sr. Blandine Merten, die ja zeitweilig in Oberthal in Liebe und Güte, Einfachheit und Demut gewirkt hat.

  • #6

    Heike Erfurt (Montag, 21 Mai 2018 22:27)

    Geht's noch?
    Unwetter gab es immer schon. Auch in der Zeit, in der noch dreimal täglich gebetet wurde.