Güdesweiler Ortsvorsteher Timo Backes lud zum Frühjahrsempfang ein

Gemeinde Oberthal

Fast ein Jahr ist es her, dass Timo Backes als neuer Ortsvorsteher von Güdesweiler im Amt ist. Aber auch fast ein Jahr vorbei, indem einem bewusst wird, dass der ehemalige Ortsvorsteher Norbert Rauber verstorben ist. Zeit für 

 

 

einen kleinen Rückblick des neuen Ortsvorstehers. Die Anfangszeit war für ihn nicht leicht, besonders in den ersten Monaten seiner Amtszeit. Viel neues kam auf ihn zu, Probleme mussten gelöst werden, Lösungen gefunden werden, aber Dank des Ortsrates und der stellvertretenden Ortsvorsteherin Birgit Bauer, sowie Bürgermeister Stephan Rausch, konnte Timo Backes sich in das neue Amt hervorragend einarbeiten.

 

Und Timos erste Amtshandlung ließ nach dem plötzlichen Tod von  Rauber nicht lange auf sich warten. Denn die Güdesweiler Kirmes stand auf dem Programm. Zusammen mit den Hämmeln wurde diese Ende Juli eröffnet. Und auch dieses Jahr möchte Backes wie sein Vorgänger Rauber, der die Idee zum Seniorentag entwickelt hatte, diesen am Kirmesdienstag im Festzelt durchführen. 

 

2017 gab es auch Bauphasen in Güdesweiler, wie die in der Bliesener Straße. Hier wird der 3. und letzte Bauabschnitt mit der Verlegung der Wasserleitung durch die WVW voraussichtlich im Zeitraum Anfang Juni bis Mitte August beginnen. Anschließend wird mit den Straßeninstandsetzungsarbeiten im September begonnen.

 

Und was wäre ein Dorf ohne seine vielen Vereine und ehrenamtlichen Helfer. Hier dankte Timo besonders denjenigen, die sich das ganze Jahr über engagieren:

 

Dem Wanderverein Güdesweiler für die Säuberung am Ehrenmal, die IG Hämmel für die mehrmalige Reinigung des Pilgerweges, Karl-Heinz Rimpel mit seinem Team für die Renovierung der Wegekreuze und Bänke, dem MV Steinberg-Deckenhardt für die Bereitschaft an bestimmten Anlässen zu spielen, die Feuerwehr und dem Roten Kreuz zur Unterstützung bei Festen, und dem Brunnen-Team 

 

Ortsvorsteher Timo Backes mit dem Brunnenteam
Ortsvorsteher Timo Backes mit dem Brunnenteam

 

mit Wolfgang Steffen, welcher schon seit langem die Technik rund um den Güdesweiler Dorfbrunnen instand hält, zusammen mit Josef Burkholz. Hermann Marx und Axel Will hatten kurzfristig vor der Kirmes 2017 die Grünanlage um den Brunnen herum in Schuss gebracht. Am 26. Mai wird das Team erneut ein Brunnen-Pflege-Einsatz durchführen.

 

Auch nahm der Ortsvorsteher Bezug auf die Statistik des Ortes Güdesweiler. So lebten zum Ende des Jahres 2017 noch 1204 Bürgerinnen und Bürger im Ort. Davon 600 männlich und 604 weiblich. Leider wie die Statistik aufzeigt ein Rückgang der Bevölkerung von 25 Bürgern. - Damals noch 1229 Bürger mit 7 Geburten, standen 16 Sterbefälle gegenüber und den 65 Zuzügen, aber 81 Wegzüge.

 

 

Zu den Leerständen im Ort, zeigte Backes sich zufrieden: ,,Aus meiner Sicht sehr positiv ist der geringe Anteil an Leerständen in unserem Dorf. Es standen in den letzten Monaten zwar einige Häuser zum Verkauf an, welche aber sehr schnell wieder neue Besitzer gefunden haben". Das einzigste was zu bemängeln sei, ist dass im Dorf keine freien Bauflächen vorhanden sind. 

 

Und das Güdesweiler ein schönes Dorf ist, bestätigte Otmar Weber von der Agentur ländlicher Raum. Zusammen mit dem Ortsvorsteher und dem Ortsratsmitglied Michael von Ehr wurde ihm der Ort vorgestellt. Und als Beispiel wurde die Anlage des Hämmelheim gezeigt, auf welchem auch die Ansprache des Ortsvorstehers statt fand. Und dies hatte seinen Grund, denn Philipp Backes wird nicht unermüdlich zusammen mit den IG Hämmel für ihr Projekt zu kämpfen. Denn Sanierungsarbeiten am Dach und Anlage stehen auf dem Programm. Hierzu gibt es weitere Infos unter: https://unserevolksbank.viele-schaffen-mehr.de/haemmelheim

 

Am Ortsbild möchte Timo Backes auch weiterhin arbeiten, denn einiges ist noch verbesserungswürdig. Auch lobte er das noch gut funktionierende Vereinsleben. So bestehen die Angelsportfreunde Güdesweiler dieses Jahr seit 50 Jahren und der Sportverein feiert bereits sein 90-jähriges Bestehen. 

 

 

Auch Bürgermeister Stephan Rausch zog eine positive Bilanz der letzten vergangenen Jahre. Damals mit Sigrid Morsch habe man schon angefangen die Leerstände in der Gemeinde anzupacken. Und für die Zukunft habe man ja noch einige große Projekte zu bewältigen. 

 

Und auch Timo Backes sprach mit Blick auf die kommenden Monaten, einige Arbeiten an, die noch ausgeführt werden müssen. Hierbei sei zu erwähnen die Umbaumaßnahmen zur Krippenerweiterung in den Sommerferien, eine neue Ebene zu den Pastorengräber (Treppe wird entfernt), neues Holzkreuz wird durch den Ortsrat aufgestellt. Und natürlich sind die Vorbereitungen für die nächste Kirmes im vollen Gange. Hierzu wird Wirtin Christel wieder mit den IG Hämmel ein Programm auf die Beine stellen. 

 

Mit einem Zitat von Albert Einstein schloss der Ortsvorsteher seine Rede: 

,,Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas verändert".

 


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