Land unter im Landkreis St.Wendel nach schweren Gewittern

Bild: W.Möller, Bliesen, Donaustraße
Bild: W.Möller, Bliesen, Donaustraße

Gemeinde Oberthal

Land unter hieß es am Montagmittag, als sich nach schweren Gewittern, sintflutartig der Regen übers St.Wendeler Land ausbreitete. Diesmal war es sogar so schlimm, das im ehemaligen Hela, fast der ganze Markt unter Wasser stand und die 

 

Feuerwehr ausrücken musste, die dann mittels eines Schlauches das Wasser abpumpen musste. Mitarbeiter berichteten, dass es in die Zooabteilung innen, genauso regnete wie aussen und dass das Wasser unter den Toiletten herausschoss. ,,So schlimm war es noch nie", hörte man besorgte Stimmen.

Dirk Schäfer, Sprecher der Feuerwehr im Landkreis St.Wendel, meldete, dass alle verfügbaren Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW)  und das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz waren. 

 

Schäfer spricht von heftigsten Überflutungen, immer wieder mussten Straßen gesperrt werden. Auch Landrat Udo Recktenwald machte sich ein Bild von der Lage. „Was unsere Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und DRK wieder einmal geleistet haben: großartig! Der ehrenamtliche Einsatz nötigt mir Respekt ab. Auf unsere ehren- und hauptamtlichen Helfer im Katastrophenschutz können wir uns verlassen!

 

Danke an alle Löschbezirke, an hunderte Einsatzkräfte. Alles ging Hand in Hand, auch interkommunal. Dank an die Koordinatoren, Wehrführer Karl-Heinz Loch, Frank Feid und Rüdiger Cullmann in den am stärksten betroffenen Gemeinden, an den künftigen Kreisbrandmeister Dirk Schäfer, an Heiko Schneider und alle Führungskräfte für das umsichtige, professionelle Agieren.“  

 

 

 

 Der Landrat konnte sich gemeinsam mit den betroffenen Bürgermeistern vor Ort in Hasborn, Kastel und St. Wendel selbst ein Bild von der Lage machen. Udo Recktenwald: „Es ist wieder einmal deutlich geworden, dass unsere Feuerwehrkameraden, aber auch die anderen Hilfsorganisationen, unsere volle Rückendeckung und Unterstützung verdienen. Das gilt ideell, aber auch materiell, wenn es um die bestmögliche Ausstattung geht. Täglich sind sie im Einsatz für andere. Wahre Helden unserer Zeit!“

 

Dirk Schäfer lobte indessen die gute interkommunale Zusammenarbeit der verschiedenen Löschbezirke. Jene, die in der eigenen Gemeinde nur wenige Einsätze hatten, halfen anderswo aus. Vorbildlich sei auch das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen gewesen. Und unser Oberthaler Löschbezirksführer Tobias Schön rettete in der Gemeinde Namborn ein kleines Pony.

Bild von Dirk Schäfer, Werner Möller, Udo Recktenwald, Video Patrick Conrad, Marion Wern.

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0