Ortsverband CDU Steinberg-Deckenhardt erneuert Wanderweg

Gemeinde Oberthal

Das Grün der Bäume und der hohen Gräser versperrten in den letzten Wochen fast den kompletten Verbindungsweg parallel zur Hettersbach (Holzbach) in Richtung Namborn. Da war kein Durchkommen

 

 

mehr für die Spaziergänger. Um allen Naturfreunden wieder die Möglichkeit zu geben diesen Weg nutzen zu können, organisierte der CDU-Ortsverband in Steinberg-Deckenhardt am vergangenen Samstag, (16.06.) einen Arbeitseinsatz. ,,Die Mäharbeiten liefen zu Beginn sehr gut an", kommentierte der  Vorsitzende Manfred Altmeyer den Arbeitseinsatz.

 

,, Der weitere Einsatz gestalteten sich jedoch auf halber Strecke sehr schwierig.", so Altmeyer weiter. Geschuldet war dies den in den vergangenen Wochen niedergegangenen ergiebigen Regenfällen. Die in den Hanglagen befindlichen Oberflächenquellen führen zurzeit in einem Teilbereich des Streckenverlaufes eine größere Wassermenge als sonst zu dieser Jahreszeit.

 

Um das Wasser einigermaßen abzuleiten, musste in diesem Bereich der Strecke ein kleiner Graben angelegt werden. ,,Da in verschieden Teilen der Strecke der Boden noch sehr lebendig und nass ist, empfehlen wir bei einem Spaziergang festes und wasserdichtes Schuhwerk", rät der Ortsverband.

 

Unabhängig davon besteht nun aber für alle Wanderer und Naturfreunde wieder die Möglichkeit, diesen Wanderweg zu nutzen. Für die Arbeitsunterstützung an diesem Tag möchte sich der CDU-Ortsverband recht herzlich beim Naturschutzbeauftragten und Jagdvorsteher Herrn Kai-Uwe Thode und seinem kleinen Sohn Felix bedanken. 

 

 

Bild: Ortsverband CDU Steinberg-Deckenhardt. So sah der Weg vorher aus (links) und nach dem Arbeitseinsatz. 

 

Und auf noch etwas sollten die Wanderer achten. Denn inzwischen hat der Eichenprozessionsspinner mittlerweile auch den Weg in unser Saarland gefunden.  Er ist im Normalfall ein eher unauffälliger, kleiner Plagegeist, der allerdings auch für mächtigen Ärger sorgen kann. Diese kleinen Raupen haben feine Brennhaare, die bei Menschen wie Tieren heftige allergische Reaktionen auslösen können.

 

Da die feinen Brennhärchen auch eine größere Strecke durch die Luft überbrücken können, sollten Wanderer einen ausreichenden Abstand zu befallenen Bäumen einhalten und die Raupen auf keinen Fall berühren. Von Ende April bis in den späten Herbst hinein besteht eine Gefährdung durch die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners. Auch noch zu einem späteren Zeitpunkt können durch die von den Tieren verlassenen Nester (Gespinste), bei einem direkten Kontakt mit den Brennhaaren unangenehme Hautreaktionen hervorgerufen werden.

 

Auf Schutzmaßnahmen vor dem Eichenprozessionsspinner wies der Saarforst Landesbetrieb schon 2017 hin. Dazu gehört unter anderem auch, wie man sich verhalten soll. 

Informationen hierzu findet man unter folgender Web-Adresse: www.saarland.de/225578.htm

 

Christoph Ternig, Oberthal
Christoph Ternig, Oberthal

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