,,Rawersch Haus" in Gronig angemeldet beim Bauernhauswettbewerb 2018

Gemeinde Oberthal

,,Das Bauernhaus in Gronig erfüllt alle Voraussetzungen", in Bezug auf den Bauernhauswettbewerb 2018, sagt Ortsvorsteher Toni Schäfer.

,,Wir haben uns im Ortsrat dazu entschlossen

 

mit den Eigentümer Philipp und Vroni zu sprechen, um alles in die Wege zu leiten", so Schäfer. Darauf hin haben die Beiden den Antrag gestellt und sich angemeldet. 

 

Der Wettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unsere Heimat“  findet seit 1984 alle zwei Jahre statt. Er wird vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und vom Institut für Landeskunde im Saarland ausgerichtet. 

Für den Wettbewerb 2018 sind Preise und Anerkennungen im Gesamtwert von 

10 000 Euro ausgesetzt.

Philipp und Vroni
Philipp und Vroni

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Bewusstsein um die Bauernhäuser als kulturelles Erbe in unserer Heimat zu stärken. Die Eigeninitiative der Eigentümer alter Bauernhäuser einschließlich Arbeiterbauernhäuser zur Erhaltung und Pflege überkommener Bausubstanz soll angeregt und gefördert werden. Der

 

Wettbewerb soll dazu beitragen, alte Bauernhäuser soweit wie möglich in ihrem ursprünglichen Charakter durch stilgerechte Pflege und Restaurierung zu erhalten und damit vor einem unwiederbringlichen Verlust durch eine unsachgemäße, oft schablonenhafte Modernisierung zu bewahren.

 

Gegenstände des Wettbewerbs sind Bauernhäuser und Arbeiterbauernhäuser im Saarland, die vor dem Jahre 1914 erbaut wurden. Ob die Häuser heute noch der Landwirtschaft dienen oder nicht, spielt keine Rolle. Es werden solche Gebäude berücksichtigt, deren Äußeres sich noch in dem Zustand der Entstehungszeit befindet oder die in der Grundstruktur noch erhalten sind, jedoch Veränderungen oder Erweiterungen aufweisen, wenn diese qualitätsvoll und in architektonischen Details angepasst vorgenommen wurden.

 

Es werden solche Häuser in die Bewertung einbezogen, die restauriert wurden oder die durch dauernde Pflege in einem qualitätsvollen Zustand erhalten sind. Teilnehmen können alle Eigentümer von Bauernhäusern, wie sie oben beschrieben sind.

 

 

Die Jurys bewerten die gemeldeten Häuser bei einer Besichtigung vor Ort und verwenden hierbei einen landeseinheitlichen Bewertungsbogen. Die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken schlagen dann jeweils höchstens fünf Gebäude, ohne Festlegung einer Rangfolge, für den Landesentscheid vor.

 

Die für die Landesebene vorgeschlagenen Häuser werden durch die Landesjury im Rahmen einer Besichtigung vor Ort beurteilt. Die Landesjury entscheidet über die Vergabe von Preisen und Anerkennungen. Die feierliche Überreichung der Preise und Anerkennungen erfolgt in einer Veranstaltung im Spätherbst des Jahres.

 

Bei der Beurteilung der Häuser achtet die Jury unter anderem auf folgende Kriterien:

 Allgemeinzustand des Gebäudes,

 

 Erhaltungs- und Pflegezustand sowie handwerksgerechte Ausführung der Restaurierung einschließlich der Verwendung traditioneller Baumaterialien, bezogen auf die regionalen Besonderheiten und die charakteristische Bausubstanz des jeweiligen Haustyps,

 

 Gestaltung und Zustand der zum Gebäude gehörenden Flächen mit ihrem Pflanzenbestand. Das Innere der Gebäude wird bei der Beurteilung durch die Jury nicht berücksichtigt. 

 

Wir drücken Philipp und Vroni die Daumen und wünschen Ihnen viel Glück beim Bauernhauswettbewerb 2018.

 

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