Feierlicher Gottesdienst in St.Stephanus nach langer Renovierungsarbeit

Gemeinde Oberthal

Zahlreich strömten die Gläubigen an diesem Sonntagmorgen in die frisch renovierte Kirche St.Stephanus in Oberthal.

,,Ihre Kirche ist nicht geschlossen 

 

 

 

geblieben, sie ist auf und erstrahlt in schönerem Glanz als vorher", begrüßte Bischof Dr. Stephan Ackermann die Menschen in St.Stephanus, zu einem Pontifikalamt zur feierlichen Wiedereröffnung. Endlich haben die Oberthaler ihre Kirche wieder.

 

Am 13. November 2016 brannte es im Vorraum der Oberthaler Kirche, im Bereich der Kerzenständer. Dort wo normalerweise die Opferkerzen durch die Gläubigen angezündet werden. Durch die starke Beschädigung musste die Kirche bis zum heutigen Tage wegen Renovierungsarbeiten geschlossen bleiben. Diese betrugen fast 600 000 Euro.

 

Der Trierer Bischof dankte dem Pfarrgemeinde- und dem Verwaltungsrat für deren Einsatz um die Oberthaler Kirche. Ackermann betonte, das hier sei nicht nur eine Herausforderung, sondern es sei zudem auch wichtig die Erneuerung auch als Chance wahrzunehmen. Damit meinte er nicht nur die Erneuerung von Mauern und Steinen, sondern die der Gemeinde. ,,Sie werden gespürt haben, dass sie einen Auftrag haben und das hat Kräfte mobilisiert", so der Bischof.

 

 

Er wies auch darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Kirche lebendig bleibt, denn dann brauche man keine Angst zu haben, dass sie nicht im Dorfe bliebe. Der Ministerpräsident Tobias Hans nannte den Tag als einen Tag ,,der großen Freude".

 

,,Ich glaube, Kirche ist ein Ort, an dem Glauben Wirklichkeit wird. Wenn wir unsere Kinder hierher zur Taufe bringen, wenn wir Kommunion feiern, Hochzeiten, aber auch wenn wir unsere Angehörigen betrauern, wenn sie gestorben sind, dann sind das Momente, die wir mit der Kirche verbinden", so der Ministerpräsident. 

 

Neben der Renovierung der Kirche, wurde auch die Orgel generalüberholt und eine neue Soundanlage installiert. Damit wurde die Beschallung in der Oberthaler Kirche verbessert. Ein Zusammenschluss aus Sängern der Kirchenchöre Oberthal, Güdesweiler und Balterweiler unter der Leitung von Detlef Maldener übernahm die musikalische Gestaltung. Organist der Kirche ist Michael Czusak. Im Anschluss an das Hochamt, fand am Heinrich-Meffert-Haus das große Pfarrfest statt.

 

https://www.saar-heimat.de/2016/11/13/brand-in-der-st-stephanus-kirche-in-oberthal/

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Dirrersch Barbara (Donnerstag, 20 September 2018 20:15)

    Eich war ach enn der Mess, die Kerch es richtich scheen woor, onn user Minischterpräsident schwätzt ach gudd eich glääb däne kamma wähle,jetzt ess die Owerdäler Kerch die 3. schenscht emm Krees St. Wennel nur Blieser onn die e bissje kleener Basillika enn St. Wennel senn e bissje scheener, hatt Scharfe Herrmann ach gemennt! Gruß Bäbbche!

  • #2

    Schdani (Samstag, 22 September 2018 11:43)

    Bzgl. Seiner Excellenz Herrn Bischof Ackermann kann man nur beten und hoffen, aber ihm auch schreiben (bischofshof@bistum-trier.de), daß er es sich nochmals besser überlege und seine bissige Kahlschlagspolitik, was die Ausmerzung so vieler Pfarreien im Bistum betrifft, überdenkt und aufgibt zugunsten des Seelenheils der Menschen/Gläubigen vor Ort. "Nahe bei den Menschen sein" hieß es ja immer.

    Geistliche sind genug da und wenn nicht, dann gibt es die Möglichkeit, daß Priester und Missionare aus anderen Ländern (Polen, Afrika ...) das Evangelium bei uns verkündigen und die hl. Geheimnsse zu feiern. Eine diesbezügliche Anfrage bei ihm blieb bislang unbeantwortet.
    Anscheinend wollen die Verantwortlichen in Trier das nicht, weil solche Priester in der Regel ziemlich gläubig und wenig vom Modernismus, falscher Theologie und der kirchlichen Selbstsäkularisation in Deutschland und West-Europa befallen sind.

    Die Anwesenheit von Bischof Ackermann in Oberthal zur Wiedereröffnung der Kirche St. Stephanus ist m.Er. eine schöne Show gewesen. Er ist es selbst, der allerhand Häresien verkündet und duldet, die Axt an die Wurzeln des Glaubens legt und zur Glaubenszerstörung schon viel beigetragen hat: ein Wolf im Schafspelz.

  • #3

    Schdani (Samstag, 22 September 2018 11:57)

    Ergänzung: "ein Wolf im Schafspelz" soll kein Urteil sein, sondern eine Warnung. Er sollte abtreten.

  • #4

    Bruder Jakobus (Montag, 24 September 2018 00:24)

    Es ist richtig das viele Missionare aus anderen Ländern gerne kommen würden,es sind ehrliche und gute Menschen und jede Pfarrei könnte ihren Seelsorger haben viele unserer
    Pfarrer schauen auch auf ihre Besoldung, nicht alle! Pastor sollte man aus Überzeugung sein! Wenn die Bistümer so weiter machen schaffen sie sich selbst ab was aber nichts an meinem Glauben ändert. Allen Lesern eine gute und segensreiche Woche !
    Euer Bruder Jakobus,Christ aus Überzeugung!