Bemaltes Holzkreuz von Kindern bereichert Oberthals Kirche

Gemeinde Oberthal

Bunt bemalt, in grellen Farbtönen mit weißen Tupfer, blau-gelben Streifen, ineinander laufenenden Farben, so präsentiert sich das fertig gemalte Kreuz von Oberthaler Kindern in der St.Stephanus Kirche. Die Idee

 

 

 

dazu kam von Katja Scheid, den Bau des Kreuzes übernahm Peter Backes

( Pfarrgemeinderat, Oberthal ). Dazu durften die Kinder jeweils eine Holzkachel, die extra angefertigt wurden,  nach ihren Vorstellungen bemalen. 

 

,,Das ganze Material aus dem das Kreuz besteht, also was ich verarbeitet habe, sind zwei alte Kirchenbänke, die kaputt waren und entsorgt wurden", erzählt Backes. 

 

links Katja Scheid und Peter Backes, Oberthal
links Katja Scheid und Peter Backes, Oberthal

 

Das Kreuz wurde in einzelne Abschnitte eingeteilt und durchnumeriert, dazu 42 Holzkacheln angefertigt, wobei die Kacheln auch immer nur auf eine ganz bestimmte Stelle vom Kreuz passen. Die Bänke bestehen aus altem Eichenholz, das warscheinlich schon über 100 Jahre alt ist, die Peter zugeschnitten, gefräst, gehobelt und gewachst hat.

 

Es könnte also sein, dass das dunkle Eichenholz noch aus einer der ersten Kirchenbänke entstammt. Auch Küster Dietmar Schröder bestätigte das Alter der Kirchenbänke und verwies auf die handgeschnitzten Verzierungen der dunklen Bänke, die früher nur im Mittelschiff gestanden hätten, als die Kirche noch kleiner war. Zum Schluss hat Peter das Kreuz auf einen dieser alten Bänke und aus einer Zeit neuerer Bänke, die er zu einem Holzgestell zusammengefügt hatte, befestigt. Das farbenfrohe Kreuz steht ganz vorne in Nähe des Altars.

 

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Kommentare: 10
  • #1

    Schdani (Montag, 29 Oktober 2018 09:44)

    Kinder wissen das nicht und können auch nichts dafür. Dieses sog. Kreuz ist jedoch kein christliches Kreuz- und das sollten/müssen die Verantwortlichen von selber wissen. Es geht beim Kreuz Christi nicht um den Spaß an der Freud. Ein wirkliches Kreuz/Kreuz Christi hat nichts mit Kunterbuntund LGTB zu tun, sondern stellt künstlerisch wertvoll das Todesleiden Christi am Kreuz dar. Ein tatsächlich christliches Kreuz zeigt die Gestalt des Herrn wie er von den Nägeln durchbohrt nebst den anderen zahlreichen Wunden, zumindest andeutungsweise, blutend am Kreuzesbalken hängt und stirbt für unsere Erlösung- und nichts weniger.
    Es ist betrüblich und eine Schande wie Kinder (und andere) von solchen Erwachsenen betrogen und verschaukelt werden. Schämt euch! und sorgt dafür, daß dieser Dummsinn und die Beledidigung des Herrn aus der Kirche, die nicht euch gehört, sondern dem Herrn und Erlöser Jesus Christus, den ihr so sehr mißachtet, entfernt wird.

  • #2

    Schdani (Montag, 29 Oktober 2018 09:48)

    soll heißen: ...Kunterbunt und L G B T...

  • #3

    Peter Adams (Montag, 29 Oktober 2018 10:22)

    Gratulation für dieses schöne "LEBENS-KREUZ" mit all seinen vielen Facetten und Bereichen vom Alltag der Kinder. So bunt und vielfältig ist unser Leben, das uns Gott in Jesus geschekt hat. Die Form ist und bleibt ein Kreuz. Aber die Kinder haben ihren bunten Alltag mit hineingenommen, haben so dem Kreuz Leben geschenkt. Ich glaube, so können die Kinder das Kreuz viel besser verstehen als ein LEBENSZEICHEN. Als ein Symbol Gott Jesus miit uns Menschen und in unserem alltäglichen Leben.Die Kinder haben das Leidenszeichen mit Leben erfüllt!!!!

  • #4

    Möller Werner Bliesen (Montag, 29 Oktober 2018 13:25)

    Ich finde das Kreuz sehr schön und sinnvoll, so werden auch unsere kleinsten dem christlichen Glauben nähergebracht, als ehrenamtl. Mitarbeiter der Kirchengemeinde in Bliesen werden ich dieses Beispiel dem Pfarrgemeinderat vorbringen . Solch ein Kreuz würde auch den Bliestaldom bereichern!

  • #5

    DietmarG (Montag, 29 Oktober 2018 14:02)

    Papst Benedikt XVI. 2010 im Angelus zum Christkönigsfest: "Das Kreuz offenbart uns Gottes wahre Herrschaft: keine Macht der Gewalt, sondern die Macht des Erbarmens und der Liebe, die alle verwandelt und zu wirklich freien Menschen macht." (Quelle: http://www.kath.net/news/61708)

    Das Kreuz als "Folterwerkzeug" transformierte durch die Opferung Christi in Liebe zu den Menschen zum Zeichen des Erbarmens und der Liebe. In diesem Sinne haben die Kinder unter Anleitung der Erwachsenen das Kreuz sehr gut gestaltet.
    Ein wirkliches Kreuz/Kreuz Chrristi ist auch ein Zeichen des Sieges, eines Sieges über das Böse in der Welt. Und gerade durch dieses Kunterbuntsein darf man sich an der Auferstehung Christi, dem Todesüberwinder, erfreuen.

  • #6

    Barbara Klein (Montag, 29 Oktober 2018 15:12)

    Herzlichen Dank an die Kinder und auch an Katja Scheid und Peter Backes. DIE FROHE Botschaft des Evangeliums wurde in eindrucksvoller Weise hier dargebracht.

  • #7

    Schdani (Mittwoch, 31 Oktober 2018 11:17)

    Das Kreuz Christi ist bei oberflächlicher Betrachtungsweise "nur" ein "Folterwekzeug", was es auch ist, aber vielmehr zeigt es in seinem ganzen Ausmaß die Schuld des Menschen, der sich vor Gott versündigt und immer wieder versündigt. Jede wirkliche hl. Messe ist daher eine Opferfeier (keine "Mahlfeier") zur Sühne für unser aller Sünden, in der sich das bittere Kreuzesleiden des Herrn in unblutiger Weise erneuert. Alles andere ist keine heilige Messe.
    Das Kreuz der Römer als Zeichen des Hasses, ist durch den Opfertod und stellvertretende Sühneleiden Christi zum Zeichen des Sieges, des Heils verwandelt worden, aber gerade deshalb darf und kann man es nicht verniedlichen und verharmlosen. Dieses hier gemachte Kreutz ist KEIN Kreuz Christi- so wie auch bspw. das Kreuz des "Roten Kreuzes" kein Kreuz Christi ist.

    Ein Lächerlichmachen der Leiden Christi wie sie dieses Machwerk zeigt (die Kinder können nichts dafür), hat mit dem Ernst der "Dinge" nichts zu tun. Die Auferstehung Christi vom Tod ist nichts Kunterbuntes. Für Kunterbuntes ist als Zeuge Christi und Seines Kreuzes noch keiner in den Tod gegangen- das Zeugnis der zahlreichen Märtyrer bis heute., angefangen vom hl. Stephanus und den Aposteln.

    Papst Benedikt XVI. kann für ein solches Machwerk mitnichten in Beschlag genommen werden. Seine Theologie hat bekanntlich mit den "Geistern", die sich selbstredend auf den "Geist des Konzils" berufen, auf das 2. Vatikanische Konzil, nichts zu tun. Deswegen wurde er ja auch von so vielen (Bischöfen, Priestern, Thelogen, Laien) im Stich gelassen und hatte aus "gesundheitlichen Gründen" eine zweifelhafte Abdankung vorgenommen- er war den Wölfen, so weithin allein gelassen, nicht mehr gewachsen.

  • #8

    DietmarG (Donnerstag, 01 November 2018 12:36)

    Unser christliche Glaube endet nicht mit dem Opfer Christi, nach Karfreitag folgt noch Ostern.
    Jesus hat durch seinen Tod und damit durch sein vergossenes Blut die Verbindung zwischen Gott und den Menschen wiederhergestellt und bewirkt dadurch die Versöhnung mit IHM bei jedem, der dieses annimmt.
    Wenn ich durch diesen Glauben motiviert Kinder anleite, ein SEIN Kreuz nach Kinderart ("Lasst die Kinder zu mir kommen...", Markus 10,14) zu gestalten, wird das Leiden Christi nicht lächerlich gemacht. So heißt es auch bei Matthäus 18,3: "... Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen."
    Hier wird das Leiden Christi und seine Heilsbotschaft ernst genommen, von "Lächerlichmachen" ist gar keine Rede!

  • #9

    Schdani (Dienstag, 06 November 2018 09:16)

    Ein anti-, ein nichtchristliches Kreuz gestaltet unter VERFÜHRUNG und MISSBRAUCH von Kindern.
    Ein christliches Kreuz ist kein Firlefanz und ins eigene Belieben gestellt. Auch Bibelverse sind nicht ins jeweilige Belieben gestellt- auch dieser hier angegebene Bibelvers von Ihnen, DietmarG, ist in dem Zusammenhang völliger Mißbrauch und abwegig.

    Da demonstriert man in Trier bei Bischof Ackermann um den Erhalt der Pfarrkirchen, und dei Aufstellung dieses Schandwerks zeigt in aller Deutlichkeit, was davon zu halten ist. Da trifft sich ja ungefähr Pest mit Cholera. Wer will damit noch etwas zu tun haben?! Die zeigen ja, wes Geistes Kind sie sind.

  • #10

    DietmarG (Mittwoch, 07 November 2018 09:55)

    VERFÜHRUNG und MISSBRAUCH von Kindern... ? Das ist sehr wohl ein ernstes Thema, und mir soll hier Missbrauch unterstellt werden?

    Der Herr alleine kennt meine Absichten und Beweggründe. So erfreut sich mein Herz darüber, wie Kinder ihren Glauben in malerischer Darstellung zum Ausdruck bringen konnten. Nach Johannes 15,5 (Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.) wurden diese Täfelchen zu einem Kreuz zusammengeführt um die Verbundenheit mit Christus zu symbolisieren.

    Ein anti- oder nichtchristliches Kreuz gibt es in Wirklichkeit nicht. Nur in individueller Vorstellung kann man eine solche Zuschreibung machen. Wer maßt es sich an, hier von VERFÜHRUNG und MISSBRAUCH von Kindern zu reden!