Groniger Ortsrat schlägt neues Konzept vor zur Gestaltung der Verkehrsinseln

Gemeinde Oberthal

Die Pflanz- und Verkehrsinseln in der ,,Kripp" in Gronig wurde neu gestaltet. 

Bisher wurde es in Gronig so gehandhabt, dass im gesamten Ort

 

alle in die Jahre gekommenen  Pflanz-/Verkehrsinseln eine ähnliche Gestaltung hatten, jetzt hat der Ortsrat inzwischen ein gänzlich neues Konzept  der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen.  ,,Man orientiert sich am jeweiligen Standort und schaut ganz genau, welche Gestaltungsmöglichkeit am effektivsten- ohne wiederkehrende, intensive Arbeitsleistungen -  sein könnte", erzählt Ortsvorsteher Toni Schäfer.

 

Mehrfach hat der Ortsrat beschlossen, alle Pflanz-/Verkehrsinseln als Visitenkarte in Gronig  durch eine neue Gestaltung aufzuwerten.

 

Der Ortsrat favorisierte die „Stein-Garten-Lösung“, d.h. auskoffern, Gartenvlies und  Steingut einbringen. Diese effektive Gestaltung sollte  widerstandsfähig  und natürlich auch optisch etwas hermachen. Als  günstiges Verhältnis von Aufwand und gestalterischer Nutzung überzeugt da eindeutig  der Steinbesatz. Die Pflegekosten und notwendigen Arbeitszeiten sind dementsprechend niedrig.

 

 

Eine entsprechende „Musterinsel“ mit noch etwas experimentellem Charakter  wurde im Rahmen des Ehrenamtes im Bereich der Straßen Friedrich-Silcher-Straße  - Ecke  Richard-Wagner Straße neu gestaltet. Die Gemeinde hatte die  Patenschaften vergeben, damit alle Arbeiter hier während ihrer Arbeit für die Allgemeinheit durch eine Versicherung geschützt sind. Zusätzlich wurden alle Kosten in diesen Zusammenhang (zB Entsorgung - Bodenaushub und  sonstige Materialien(Vlies)) durch Zusagen des Bürgermeisters Stephan Rausch übernommen.

 

 

Zunächst musste  die „Insel“  hergerichtet werden. Mit Bagger und Schaufeln wurde die in die Jahre gekommene Bepflanzung mit  entsprechend extremer Verwurzelung aufgelockert und mittels „Handarbeit“(Schaufel und Hacke)  aufgeladen und entsorgt.

 

Anschließend wurde der Baumbestand gepflegt und ein Gartenvlies eingebracht. ,,Mit dem Gartenvlies lässt sich der Pflegeaufwand auf ein Minimum reduzieren und gleichzeitig beste Wachstumsbedingungen erhalten", so Schäfer. Danach wurde der Kies gemeinsam über die Insel verteilt – fertig!

 

Nach drei stündiger,  gemeinnütziger Arbeit - unter diversen Kommentaren der zufällig verbeikommenden Dorfbevölkerung -  wurde das Inselprojekt noch mit dem ersten Inselfest und kommunikativen Getränken am Samstagnachmittag

 

beendet. Die weitere Gestaltung der Insel wurde intensiv diskutiert und wird entsprechend im nächsten Jahr fortgeführt. 

 

An diesem gemeinnützigen Projekt waren u.a. beteiligt:

 

Gianna NAGEL (Überwachung und Leitung des Verkehrs, ausgestattet mit Warnweste und  unter Anleitung von Oma Marianne NAGEL),  Georgina und Giuliano NAGEL, Oliver(„Olli“) NAGEL, Bernd NAGEL, die „Inselpaten“ Franz-Josef MAURER und Gerd BACKES. Elena NAGEL und Christine BACKES sorgten sich um die Arbeiter und die Dokumentation.

 

Die Firma Nagel& Hoffmann, der Chef „Olli“ Nagel war ja  selbst am Werk,  stellte Bagger und LKW kostenlos für diese gemeinnützige Veranstaltung zur Verfügung.

 

 

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