Gespräche mit Bischof wegen der Reduzierung auf 35 Pfarreien

St.Wendel

Landrat Udo Recktenwald fordert ein Moratorium.

Nach dem Gespräch zwischen Ministerpräsident Tobias Hans und dem Bischof über die geplante Strukturreform im Bistum Trier hat der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald 

 

 

die klare Haltung von Tobias Hans begrüßt und ein Moratorium gefordert.

 

Augenmaß reiche nicht und sei Definitonssache. Wenn laut Bischof nichts übers Knie gebrochen werden solle, dann sollte der Umsetzungstermin ausgesetzt und die Zeit zum Dialog mit der Basis und zur Korrektur genutzt werden.

 

Kirchengemeinden und ihre Gremien sollten nicht gegen ihren Willen aufgelöst werden. Wer die vielen Ehrenamtlichen mitnehmen wolle, müsse mit ihnen reden, sie einbinden, zuhören und funktionierende Strukturen erhalten. Dort, wo Kirche vor Ort funktioniere, sollte sie auch Bestand haben.

 

 

Udo Recktenwald verwies auf ein längeres intensives und konstruktives Gespräch mit dem Generalvikar von Plettenberg vergangene Woche. „Ich bin dem Generalvikar dankbar für seine Bereitschaft, zuzuhören und sich mit unserer Sorge um das Ehrenamt vor Ort auseinanderzusetzen. Keiner ist gegen Reformen, wenn sie Sinn machen.

 

Allerdings sehe ich nicht, dass die Reduzierung auf 35 Pfarreien akzeptiert sei, wie der Bischof mutmaßt. Weder personelle noch finanzielle Argumente rechtfertigen den Verlust aktiver Kirchengemeinden vor Ort, die mit ihrem großartigen Ehrenamt christliche Werte im dörflichen Gemeinwesen verkörpern.“

Mangelnde Transparenz und Kommunikation hätten viel Porzellan zerschlagen. Noch sei es nicht zu  spät, Vertrauen zurück zu gewinnen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0