Stimmungsvolles Weihnachtskonzert, Nikolausmarkt und Zipfelmützen in Güdesweiler

Gemeinde Oberthal

Stimmungsvoller kann ein Adventssonntag kaum sein, als am letzten Sonntag in der Christkönig Kirche in Güdesweiler.

Die Junge Union Güdesweiler

 

 

präsentierte ein einstündiges Weihnachtskonzert mit schönen Advents- und Weihnachtsmusik von bekannten Liedern und modernen Songs aus dem Popbereich. So war es auch gleich der erste Song  mit ,,Last Christmas" von der Popgruppe Wham, präsentiert von Angelina Müller, Lena Hafner mit Gitarre und Carolin Dillinger.

 

Dieser Song wurde damals von der Gruppe Wham am 03.Dezember 1984 veröffentlicht und war eigentlich gar kein Weihnachtslied, sondern ein Lied welches von einer enttäuschten Liebe handelte. Das Lied hatte sich aber zu einem bekannten Weihnachtsklassiker entwickelt und ist bis heute das am häufigsten platzierte Lied in der Chartgeschichte überhaupt.

 

Aber auch Weihnachtsklassiker wurden stimmungsvoll vorgetragen von Anna Veit aus Güdesweiler auf der Querflöte mit ,,Wir sagen euch an den 1. Advent", und Hannah Kelkel mit der Trompete. Und natürlich wurden auch die Besucher mit einbezogen um gemeinsam Lieder zu singen wie ,,Alle Jahre wieder" oder ,,Oh du fröhliche". 

 

Und was wäre ein Konzert ohne das Oberthaler Männerensemble unter der Leitung von Hans-Herbert Mörsdorf in Begleitung des Pianisten Karl-Heinz Fries. Sie trugen unter anderem ein schönes Weihnachtsmedley vor. Und zu einem Adventskonzert gehören auch Geschichten. Eine Geschichte, die Phillip Backes erzählte, handelte von den ,,Vier Kerzen".

 

Die vier Kerzen

Am Adventskranz brannten vier Kerzen. Draußen lag Schnee und es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch auf der Welt gibt es so viele Kriege. Die Menschen wollen mich nicht." Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verglomm schließlich ganz.

 

Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Was macht es für einen Sinn, ob ich brenne oder nicht?" Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze verlosch.

 

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: "Ich heiße LIEBE. Mir fehlt die Kraft weiter zu brennen; Egoismus beherrscht die Welt. Die Menschen sehen nur sich selbst, und sie sind nicht bereit, einander glücklich zu machen." Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

 

Da kam ein Kind ins Zimmer. Erstaunt schaute es die Kerzen an und sagte: "Warum brennt ihr nicht? Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein." Betrübt ließ es den Blick über die drei verloschenen Kerzen schweifen.

 

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: "Sei nicht traurig, mein Kind. So lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG."

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.

 

rechts, Phillip Backes
rechts, Phillip Backes

 

Weitere Akteure des Abends waren: Jannik Süs, der mit seiner Trommel zusammen mit Anna Veit auf der Querflöte den ,,kleinen Trommler" präsentierte. Ein schönes Lied von  1941 von Katherine Dabis komponiert. Lisa Braun und Till Nimsgern sangen das wunderschöne Lied ,,Hallelujah". Und Laura Veit und Hannah Kelkel aus Güdesweiler spielten beide auf der Trompete, das Stück ,,Lasst uns froh und munter sein".

 

An der Orgel begleitete Sarah Müller aus Güdesweiler durch den Abend. Und vergessen dürfen wir auch nicht unseren Franz-Josef Schlitter der die Moderation inne hatte und durchs Programm führte und zum Schluss die Besucher ermunterte: ,,Und machen sie ihre Geldbörsen weit auf und helfen sie den Kindern, die ein so schweres Schicksal zu ertragen haben". Gemeint ist das Kinder Hospitzdienst Saar.

 

Am Ende wartete noch der Nikolaus mit seinem kleinen Knechtchen auf die Kinder und verteilte die gebackenen Weihnachtsmänner. Ein besonderer Dank geht auch an Laura Erfurt und die Junge Union, die dieses wunderschöne Konzert organisiert haben. Die Kirche schön geschmückt und dekoriert haben Alexa Wilhelm und Sandra Klotz.

 

Hier wollte FRAU BAUER dringend mit aufs Bild. Sie wird natürlich sagen, ich hätte sie gezwungen
Hier wollte FRAU BAUER dringend mit aufs Bild. Sie wird natürlich sagen, ich hätte sie gezwungen

 

Die Zipfelmützeltrinker vom Dienst

 

Nach dem Konzert strömten die Besucher auf den vom Regen gebeutelten Nikolausmarkt. Neben vielen selbstgebastelten oder selbstgebackenen Produkten, gab es eine Vielzahl von weiteren Angeboten wie Holzarbeiten, Weihnachts- und Adventsdeko, Adventskränze, Weihnachtskarten, Naturprodukte, Cremes, Wein, Liköre, Duftkerzen, Schmuck, Selbstgestricktem und vieles mehr. Viel gesehen hat die Saar-Heimat nicht davon, denn nach dem kleinen Rundgang ging es schnurschtracks ins Zelt des Schullandheims. Und so konnte sie dem Güdesweiler Ortsvorsteher auch keine brauchbaren Bilder vom Nikolausmarkt vorlegen. Ich gelobe Besserung.

 

Gummistiefel hätte man an den Füßen haben müssen, denn im vollgesogenen grünen Rasenteppich sackte man tief in den Boden ein, wie in einem Morast. Und wer mal in einem Sumpf steckengeblieben ist, der weiß dass man da nicht mehr so schnell herauskommt. Und so blieben wir den Abend hier stecken.

 

Vielleicht auch geplant vom Schullandheimleiter persönlich. Denn der empfahl uns eine Zipfelmütze zu trinken, ein süffiges heißes rotes Gesöff aus Rotwein, Amaretto mit Zucker und einem weißen Schneehäupchen aus Sahne obendrauf. Und nach einer halben Tasse Zipfelmütze glaubte man auch den Worten des Bürgermeisters Rausch der da reinplatzte wie der Jäger aus Kurpfalz, dass sein Adventskranz in der einen Hand, er selbst gebastelt hätte und in der anderen Hand eine typische Dönertüte halte mit Kebab drin. ( Ich persönlich glaube, es waren nur Plätzchen darin enthalten).

 

 

Und aus der Perspektive eines Zipfelmützentrinkers war es ein recht lustiger Abend. Nach einer ganzen Tasse Zipfelmütze bemerkte die Saar-Heimat auch nicht mehr, dass bereits die Betreiber des Standes, ihren Stand schon um 20 Uhr demontierten, buchstäblich zerlegten. Und als dann die Schneebällchen, 3 Stück für 1 Euro rausgehauen wurden, war jedem von uns klar, dass auch wir hier bald rausgehauen würden. Und so zogen wir ganz freiwillig ab, sagen Danke, es war wunderschön, bis zum nächsten Jahr.

 

Die Zipfelmützentrinker vom Dienst
Die Zipfelmützentrinker vom Dienst

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Kommentare: 18
  • #1

    Schdani (Mittwoch, 05 Dezember 2018 13:33)

    Die Kirche als Konzertsaal mißbraucht. Wird zwar fast überall gemacht, aber das macht diese Sünden nicht besser.
    Die Säkularisierung macht wohl vor nichts halt, aber selig kann so niemand werden.

  • #2

    Schdani (Mittwoch, 05 Dezember 2018 14:15)

    Als Wiedergutmachung für diesen Frevel in der Kirche schlage ich vor, daß am kommenden Samstag, den 8.12.2018, um 12 Uhr eine hl. Messe dort gelesen wird, anschließend Rosenkranzgebet und Weihe der Pfarrei an das Unbefleckte Herz Mariens.
    An diesem Tag, Mariä Unbefleckte Empfängnis, ist von 12-13 h die Weltgnadenstunde.

  • #3

    Alexander Scheid (Mittwoch, 05 Dezember 2018 15:05)

    Schdani, Schdani, Schdani ...,

    Ihr Keller muss sehr geräumig sein, denn dort werden Sie höchstwahrscheinlich die meiste Zeit verbringen. In den Untergrund verschwinden meist jene Menschen, die nur dort lachen können. Das ist eine sehr traurige Geschichte. Gerade im Hinblick auf das bevorstehende Fest der Liebe, welches geradezu prädestiniert ist um zu lachen.

    Ich empfehle Ihnen dringend einer kleinen Lektüre über das Lachen. Schlagen Sie, sofern Sie nicht über etwaige Literatur verfügen, einmal bei Wikipedia nach.

    Lachen eines der wichtigsten angeborenen emotionalen Ausdrucksverhalten des Menschen das nicht nur, aber vor allem in der Gemeinschaft mit Mitmenschen seine Wirkung entfaltet. Lachen ist die natürliche Reaktion eines gesunden Menschen auf komische oder erheiternde Situationen, erscheint aber auch als Entlastungsreaktion nach überwundenen Gefahren oder zur Abwendung drohender sozialer Konflikte sowie als Abwehrmechanismus gegen spontane Angstzustände und ist dienlich zur Festigung sozialer Beziehungen.

    Der Wissenschaftszweig, der sich mit dem Lachen beschäftigt, ist die Gelotologie und sollten Sie es nicht glauben wollen, so besuchen Sie einen Zoo und Sie werden feststellen, das selbst Primaten wie Schimpansen, Bonobod und Orang-Utans diese Fähigkeit besitzen.

    Selbst die Bibel schreckt vor dem lachen nicht zurück In Psalm 2, 1–4 heißt es: »Warum sind die Nationen in Aufruhr und sinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde erheben sich, und es verschwören sich die Fürsten gegen den HERRN und seinen Gesalbten: Lasst uns zerreissen ihre Stricke und von uns werfen ihre Fesseln! Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer.«

    Sollten Sie in naher Zukunft doch noch einmal diese Fähigkeit entwickeln, lachen Sie bitte von Herzen los und beenden Sie es erst, wenn die Bauchmuskeln schmerzen. Das hilft ungemein die Welt im Ganzen und Gott im Kleinen zu verstehen.

    Wenden wir uns nun Ihrer Kritik zu, dem blasphemischen Verhalten unserer Dorfjugend hinsichtlich eines Konzertes in der Christkönig Kirche zu Güdesweiler. Und bleiben wir bei der Bibel und beschäftigen uns mit Gott, seinen Propheten und auch mit Jesus und ihrem Verständnis zur Musik.

    Im ersten Buche Moses (4,21) heißt es: Als Laban mit Jakob wegen dessen heimlicher Flucht stritt, sagte er, er hätte ihn „mit Gesängen, mit Tamburin und mit Laute" begleitet.

    Kommen wir zu einer zentralen Frage. Hat Jesus eigentlich auch gesungen? Nun, keiner von uns war dabei. Viel können wir mit Sicherheit nicht sagen. Das liturgische Lob des Passa hat er noch kurz vor seinem Tod mit seinen Jüngern feierlich begangen. Das wissen wir aus der Passionsgeschichte. Und natürlich hat er immer wieder Gott „gedankt“ oder sogar Gott feierlich gepriesen.

    Zudem ist nicht überliefert ob Jesus in Dur oder Moll gesungen hat. Ich würde sagen, es war Dur, denn der Mann hatte Humor, da bin ich mir sicher. Besuchen wir unsere Gottesdienste so klingt das meist ziemlich mollisch. Außer natürlich an Festtagen. Das „Großer Gott wir loben dich“ schmettern wir geradezu inbrünstig heraus, so als wollen wir mit Pauken und Trompeten den Herrn preisen.

    Und waren es nicht die Trompeten, genauer gesagt die sieben Schofaren, die den Einsturz der Mauern von Jericho verursacht haben (Jos 6,4-20)?

    Warum sollten - in Gottes Namen - keine jungen Menschen in einer Kirche musizieren? Dazu noch christliche Lieder. Betrachten wir den Psalmgesang einmal näher, so könnte es sich auch um einen Vorläufer der Rap-Musik gehandelt haben. Auch das Exsultet in der Osternacht kommt doch nicht gesungen, weniger dramatisch rüber. Im übrigen bedeute es übersetzt so viel wie „jauchzen“, was der ein oder andere Vorträger, in der noch mir geläufigen Vergangenheit, allzu wörtlich nahm.

    Lieber Schdani, wenn Kreuze, gemalt von Kinderhand oder Lieder vorgetragen von Jugendlichen in einer Kirche Ihnen auch als Blasphemie vorkommen mögen, jedem der Hunderte von Besuchern hat‘s gefallen und nicht umsonst kam ein guter vierstelliger Betrag dabei raus, der einer Organisation gestiftet wurde, welches Kindern, die dem Sterben nahe sind, noch einmal ein Lächeln auf‘s Gesicht zaubern.

    Wenn Sie einmal eine kritische Frage stellen möchten, die abseits Ihres persönlichem Erregungspotenzials etwas sinnvolles bezwecken möchte, dann fragen Sie sich, wieso und warum unser so gütig beschriebener Gott, es zulässt, dass wir überhaupt für diese Kinder Spenden sammeln müssen.

  • #4

    Dierrersch Barbara (Mittwoch, 05 Dezember 2018 17:56)

    Mei liewer Schdani, a wei spenschde nommo. Wie hat user Herr gesaad: Wo 2 oder 3 von eich sesamme senn bin eich aaach, er had awer net vorgeschrieb watt se mache solle.Er Gillesweller dat hann na scheen gemacht. Gruß Bäbbche!

  • #5

    Heike Erfurt (Mittwoch, 05 Dezember 2018 21:13)

    Herr (?) Schdani, ich glaube Sie sind ein sehr einsamer und verbitterter Mensch und Sie tun mir fast, aber auch nur fast, ein bisschen leid. Hier haben sich junge und ältere Menschen zusammen getan um ein Konzert zu veranstalten, das allein ist schon eine schöne Sache. Die Besucher haben freiwillig gespendet für das Kinderhospiz Saar, für Kinder die schwerkrank sind. Sie verurteilen das. Nennt man nicht solche Menschen Pharisäer.

  • #6

    W. BACKES (Mittwoch, 05 Dezember 2018 23:41)

    Lieber schdani..
    Ich habe in der letzten Zeit einiges von ihnen hier lesen können.
    Es tut mir leid.
    Aber gehen sie zum Arzt.
    Sie benötigen professionelle Hilfe.

  • #7

    Schdani (Donnerstag, 06 Dezember 2018 10:50)

    Vielen Dank für die Anmerkungen. Der Friede sei mit Euch.

    Die Adventszeit ist (sollte es sein) eine Zeit der Besinnlichkeit, des (inneren) Stillwerdens, des Sehnens nach der Ankunft des Erlösers Jesus Christus im Fleisch, sowie der Buße, auch des Fastens; keine Zeit von derartigen oder ähnlichen Aktivitäten, und ganz bestimmt nicht in einer katholischen Kirche.
    Wenn es so sein soll, sollte dazu m.Er. nicht die Kirche herhalten. Dafür gibts doch andere Räumlichkeiten- und selbst dann, wäre es nicht gut. Das ist eine Persiflage des Advents und auch von Weihnachten (u.a. Last Christmas am 2.12.- was soll das?)

  • #8

    Petra (Donnerstag, 06 Dezember 2018 12:49)

    Isabelle, herzlichen Dank für diesen schönen Bericht.
    Das Wetter spielte dieses Jahr nicht mit aber der Nikolausmarkt, mit seinen vielen unterschiedlichen Ständen, der tollen Handwerkskunst, dem guten Essen, vielseitigen und leckeren Getränken und den vielen fleißigen Händen, hat versucht etwas Weihnachtsstimmung in die Herzen zu zaubern.
    Das Adventskonzert war wunderschön. Die schönen Stimmen, die guten Musiker, die stimmungsvolle Gestaltung der Kirche, alles hat dazu beigetragen etwas von Advent zu spüren. Jedem Einzelnen gilt mein Dank.
    Wünsche allen eine schönen Advent

  • #9

    Schdani (Donnerstag, 06 Dezember 2018 13:34)

    Noch eine Anmerkung: ich möchte den Damen und Herren, die da beteiligt waren, guten Willen und gute Absichten nicht absprechen. Mir gefällt dieses Lied "Last Christmas" auch, aber bitte, Zeit und Ort haben doch nicht gepaßt. Solche Vorkommnisse, möchte ich sie nennen, gibts ja leider überall, und es ist nichts wirklich Gutes, das in einer Kirche zu tun.
    Es ist ein Zeichen des allgemeinen Verfalls, ein Zeichen dieser materialistischen Unkultur, die von Aktionismus und Unruhe geprägt ist. Weihnachten ist oft schon einige Tage danach (24.25. 12.) wieder vorbei, oder spätestens am 6./7. Januar, obwohl die Weihnachtszeit sich bis zum 2. Februar hin erstreckt (Darstellung des Herrn im Tempel/Maria Lichtmeß). Wird die schöne Krippe in unserer Kirche in Güdesweiler (und den anderen Kirchen) dann noch stehen?

    Der Herr aber möchte in unser Herz eintreten, uns beschenken mit seiner heilbringenden Gnade, uns Seine Gegenwart spüren lassen durch sein Fleisch und Blut, das wir in der hl. Eucharistie als katholische Christen in Ehrfurcht und Demut, vom Priester auf die Zunge gelegt, empfangen dürfen. Und dazu gehört diese Vorbereitungszeit, Advent, wo wir loslassen sollen, vieles weglassen, was sonst unser Leben bestimmt/bestimmen will, ruhig und still werden im Geiste der Buße und Entsagung, und das Sakrament der Barmherzigkeit, die hl. Beichte, empfangen. Nur dann kann der Herr wirklich kommen, dann kann Weihnacht werden, die Anbetung und Lobpreisung des Herrn in der Krippe.

    Machen wir uns doch auf den Weg wie die 3 Sterndeuter, die Magier aus Persien, und begeben wir uns in dieser Zeit des Advent geistig nach Bethlehem in die Stallhöhle und bringen dem göttlichern Kind unsere armen Schätze dar, unseren schwachen Glauben und unsere oft geringe Liebe, die ER aber, JESUS Christus, in Fülle verwandeln kann wie die Brote und paar Fischlein bei der Speisung der 5000.
    Maranatha- Komm Herr Jesus.

  • #10

    Elmar Kelkel (Freitag, 07 Dezember 2018 14:37)

    Es stimmt mich mehr als traurig, wenn ich hier von Missbrauch oder Frevel lesen muss und damit ein wirklich gutes Ereignis, von jungen ehramtlichen tätigen Menschen, in ein Licht gerückt wird, wo es beim besten Willen nicht hingehört. Alle hier tätig gewordenen Personen haben trotz des teilweise jugendlichen Alters sowohl für die Kirche (z.B. als Messdiener, etc.) als auch soziale Projekte (u.a. Kriegsgräbersammlung, etc.) für die Gemeinde und Hilfsbedürftige mehr getan, als so manch einer in seinem ganzen Leben. Hier wird nicht weggeschaut und nur über Hilfe und Engagement geredet, hier wird gehandelt, angepackt und Probleme angesprochen. In einer Zeit, in der sich viele um die Bedürfnisse Ihrer Mitmenschen nicht mehr kümmern, sondern nur auf eigene Interessen abzielen und sich immer mehr von der Gemeinschaft abwenden, ist dieser Einsatz um so erstaunlicher. Unsere Kirche und die, die von ihr reden, sollten sich lieber mal Gedanken machen, warum sich immer mehr Menschen von Ihr abwenden, warum sich immer mehr Menschen nicht mehr bei Ihr geborgen fühlen und immer weniger die Gottesdienste besuchen. In jeder Messe und bei jeder Kollekte wird auf die Hilfsbedürftigkeit derer, für die gesammelt wird hingewiesen und um Spenden gebeten. Der Erfolg ist eher überschaubar. Nur durch Veranstaltungen wie z.B. das Adventskonzert werden entsprechende Gelder gesammelt, die Menschen wieder in die Kirche (ja auch zu einem Konzert) als Ort der Begegnung gebracht, um gemeinsam zu Feiern und zu Helfen. Ich wünsche mir für die Zukunft vielmehr solche Veranstaltungen und allen Aktiven und Helfer des Adventskonzert meinen herzlichen Dank. Lasst euch nicht beirren, macht weiter so, zum Wohle aller Bedürftigen und zur Förderung des Gemeinschaftsleben. Denn Bürger wie Ihr, seid die Zukunft der Gemeinde.

  • #11

    Schdani (Samstag, 08 Dezember 2018 11:16)

    @Elmar Kelkel (und andere Poster)
    "...die Kirche (ja auch zu einem Konzert) als Ort der Begegnung..." Säkularismus, Utilitarismus, Zeichen des Verfalls, da ist etwas schief gelaufen: quod erat demonstrandum.

    "Die" Kirche ist Ort der Anbetung, der Anbetung Christi, der Stille, der Buße, Beichte, der immer wieder neuen Ausrichtung auf Ihn und Seine Gebote; der Ort der hl. Messe, wo sich das Mysterium der unblutigen Erneuerung Seines Kreuzesopfers vollzieht.

    Für Geldsammlungen und säkulare Feierei gibts doch andere Räumlichkeiten: das aber in einer Kirche abzuhalten ist , ist wahrlich ein Armutszeugnis: es ist dies kein gutes Zeichen und selbst wenn unzählig andere das auch so machen, einschließlich der Priester und hohen Geistlichkeit; es ist ein Zeichen und Ausdruck der tiefen Glaubens- und Kirchenkrise. Bitte aufwachen, neu ausrichten in Gebet und Buße und Umkehr zu den wahren Quellen des Heils, der Erlösung- und Schluß mit Anpassung und Modernismus.

    Bischof Ackermann will die Pfarreien, ungerechterweise sage ich, schließen: was wollen Sie ihm denn sagen? Das beeindruckt nicht.
    Die Kirche ist ein heiliger Ort und kein Ort für Veranstaltungen oder Events dergleichen von wem auch immer.

    "Die" Kirche

  • #12

    Alexander Scheid (Dienstag, 11 Dezember 2018 14:25)

    Liebe echauffierte Dorfgemeinde,
    wir alle machen uns ja ständig Gedanken darüber, wer dieser besagte Kausalkleriker Schdani im wahren Leben eigentlich ist. Ich gebe zu, auch mich bewegen seine Worte in beständiger Regelmäßigkeit und etliche Theorien habe ich bereits gedanklich durchgespielt.

    Zuerst dachte ich er wäre ein Nachfahre von Moses, aber unser Leistberg ist zu niedrig um Gottes Gedanken in Erfahrung und Worte fassen zu können, zudem stören die psycho-akustischen Rotationen der Windkraftanlagen die Wirksamkeit des Wortes. Und weder wurden goldene Kälber im Saarfeldspat gesichtet noch brennen dort Dornbüsche, da unsere Feuerwehr ja im letzten Sommer wieder einmal unter Beweis gestellt hat, wie schnell sie einen Brand auf dem Kerweplatz im Stande ist zu löschen.

    Eine Zeit lang war ich überzeugt, es handelt sich dabei um den PR-Berater unseres neuen Ortsvorstehers, der geschickt transzendente Botschaften aus der Mitte des Nichts versendet, um so das Aufmerksamkeitspotenzial seiner Gemeinde zu testen.

    Schließlich gelangte ich zu der Überzeugung, bei Schdani handelt es sich um einen Ghostwriter. Also ein Geist der schreibt. Fangen wir mal der Reihe nach an. Der Poltergeist war mein erster Favorit, dicht gefolgt vom Beetlejuice und den Ghostbusters. Aber die reden und schreiben in der Regel in Englisch und somit schieden auch sie aus.

    Vor kurzem gelangte ich dann zu der Überzeugung, dass Schdani gar nicht das ist, was er vorgibt zu sein, ein Bigotter also. Ein Bigotter hat es ja auch immer mit Gott zu tun. Nun haben die Texte ja immer was mit Gott zu tun, aber ist Schdani, dann wirklich ein Bigotter?

    Ich vermute, Schdani will uns alle zum Narren halten. Er will uns bis auf’s Blut provozieren und aus der Fassung bringen und mit Verlaub gesagt, das gelingt ihm auch immer wieder auf’s Neue. Ergo müsste er ein Satiriker sein. Laut der griechischen Mythologie stammt das Wort ab von Satyr, einem Mischwesen, sozusagen ein Satan im Gefolge des Dionysos.

    Dionysus ist aber der Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase. Gleich sechs Eigenschaften, wovon aber lediglich nur eine auf unseren Lieblingsfeind wirklich zutrifft.

    Nein, meine lieben Schwestern und Brüder im Dorfe, Schdani ist im wahren Leben ein Zyniker und zwar ein verdammt Guter. Er hält uns hier zum Narren und strapaziert unsere Nerven, während er zu Hause und ich vermute, sein zu Hause liegt auf dem Labertsborn (dessen Name sich ja von Labern ableitet) auf seine Couch liegt und sich am Tag zweimal halbtod lacht, während wir hier rotieren, wie ein Kreiselkompass am Nordpol.

    Aber wie sagte schon ein altes andalusisches Sprichwort: »Lobe den Brunnen, in den deine Schwiegermutter gefallen ist, aber schöpfe niemals Wasser daraus«.

  • #13

    Schdani (Donnerstag, 13 Dezember 2018 10:25)

    War da `was @Alexander Scheid? - Sie kommen hinterher wie die Faasenacht.
    Inhaltlich, sachlich tragen Sie leider nichts bei, aber als Ausgleich dafür viel dreist Mißratenes .

  • #14

    Schdani (Donnerstag, 13 Dezember 2018 13:03)

    `was nachtragen möcht`ich noch. Et dut mir ärisch läd @Alex. Scheid, wenn éich die geringe Ursach für Éijer so vill unnitze on worre Gedangke on Geschréiwe bin. Dat konnt éich béim beschde Wélle net voroussiehn.
    Awwer frija hätt`et so wat, wat do in de Kirch so gemacht word ess, wenn ma sich allän mol manche Biller aanguckt, net genn, net emol gedrämt. On dat war ach gudd so geween on richdisch on dat soll ma ach net verännere. Et gibt jo aach in Gilleswella annere Meechlichkäde so ebbes se mache, awwer net en de Kerch.

  • #15

    IsaMö (Donnerstag, 13 Dezember 2018 16:13)

    Ich möcht auch noch was nachtragen: Bin aach schon ganz worre vor lauter Kommentare. Wer sich hier erfreut, ist selber dran schuld. Und doch erfreue ich mich jedesmal mit freudigen Gedanken erfüllt , wenn ich morgens vor Freude einen Luftsprung aus dem Bette mache und die Schönheit an erlesener Pracht sehe, dass ich einen Freudenschrei ausstoße, wenn ich den nächsten Kommentar voller Freude lesen darf. Dann hab ich Freudentränen in den Augen und stoße einen Freudenschrei aus, der bis zum Labertsborn und zum Sportplatz hallt. Ich könnte dann jedem vor Freude um den Hals fallen, wenn Schdani und Co ihr bestes geben. Und so warte ich freudig gespannt auf die nächsten Duelle, den nächsten Kampf oder Krampf der Kommentargiganten aus Gilleswilla in freudvoller Erwartung, die Saar-Heimat

  • #16

    Schdani (Freitag, 14 Dezember 2018 11:18)

    Vielen Dank IsaMö für Ihre Worte, die ich sehr gut finde, weil sie ein gutes Stück weit die Luft reinigen und zur Versöhnung beitragen, finde ich. Dafür ein großes Vergelts Gott.

    Ich werde mich bemühen, wenn es artikelmäßig paßt, zukünftig zurückhaltender zu schreiben und möchte allen Kommentarschreibern und diejenigen, auf die sich meine Anmerkungen bezogen um Entschuldigung für das ein oder andere bitten und meines herzlichen Wohlwollens versichern.

    Heute ist, wenn ich das sagen darf, der Gedenktag des hl. Johannes vom Kreuz, eines Spaniers, eines großen Mystikers, der in die Dunkelheit hinabtauchte, sich allem radikal entäußerte (seiner Gedanken auch), um dort das Licht, Christus zu finden. Er sagt, daß man am Ende nach der Liebe gerichtet wird, der Gottes- und Nächstenliebe. Und Nächstenliebe heißt ja vor allem Entsagung, Aufgeben des eigenen Willens (Herr, Dein Wille geschehe, nicht meiner). Das ist ja oft so schwer, diese Selbstentäußerung, und man scheitert; aber dann darf man immer wieder aufstehen, weil Jesus einem die Hand reicht, so wie er sie dem hl. Joh. vom Kreuz gereicht hat, nach viel Leid, Leiden und Tränen.
    "Komm Herr Jesus, komm in mein Herz und schenke mir Dein Licht; das Licht des Glaubens, der Liebe, der Versöhnung." Er sei gelobt; gelobt sei Jesus Christus!

  • #17

    Schdani (Samstag, 15 Dezember 2018 11:10)

    Wenn 2 sich streiten, dann freut sich der Dritte, lautet das Sprichwort, so ungefähr.

    Zu dieser Angelegenheit würde ich sagen und sage ich, daß es doch auch die Geistlichkeit betrifft, eigentlich. Hier müßte ein klares Wort gesagt werden, müßte..., sollte, könnte.
    Aber, seit Jahrzehnten ist gewühlt worden, von außerhalb wie innerhalb der Kirche, um das "Bild" des Priesters zu verdunkeln, dem Priester/Pfarrer auch die Leitung zu nehmen- und andere wollen nun bestimmen: sog. Pfarrgemeinderatsreferenten, was weiß ich, Diakone, Pfarrgemeinderäte usw.- und das alles mit Rückendeckung von oben, sprich Trier in unserem Bistum.
    Das ist das eine und hinzu kommt noch eine häufig irrige, falsche, desaströse, säkulärwissenschaftliche "Theologie"- ebenfalls mit Rückendeckung der Bischöfe und der Räte (seit spätestens den 1970er Jahren) -, infolge des den Studierenden der gute Glauben, wenn vorhanden, genommen wird, die geistig und seelisch implizit vergewaltigt werden, sofern sie dieses Studium nicht abbrechen, sondern abschließen wollen, koste es beinahe was es wolle.
    Die treuen Priester sind irritiert, ihnen wird ein Maulkorb verpaßt, und die anderen schalten wie sie möchten mit häufiger Unterstützung der Gremien vor Ort- zum Schaden von Glauben, den Glaubensinhalten usw., zum Schaden der Herde Christi. Dann wird dieser Herde Christi, die man seit Jahrzehnten mit Absicht so in die Irre geführt und dezimiert hat, zum krönenden Abschluß noch zugemutet, ihre Kirchentüren zuzuschließen, die Abschaffung von Pfarreien und Kirchen. Das ist das fade "Spiel" von Bischof Ackermann und Co., und ihren Getreuen jeweils vor Ort.

    Seit dem 13.03.2013 ist das Chaos in der Kirche komplett, seit PF mit Unterstützung der kirchenfeindlichen sog. St-Gallen-Gruppe auf den Stuhl Petri gehievt worden war, was noch 2005 verhindert werden konnte mit der Wahl von Papst Benedikt XVI.
    Nun schalten und walten sie auch im Bistum Trier wie sie wollen, völlig ungeniert, denn sie haben ja dazu die Rückendeckung aus Rom, was vorher nie der Fall war.

    Der Herr Jesus Christus aber wird am Ende siegen.

  • #18

    Schdani (Montag, 17 Dezember 2018 10:49)

    Erklärung und Erläuterung zum letzten Abschnitt vom Samstag-posting.

    Warum man PF sagen kann statt Papst Franziskus, ergibt sich u.a. aus dem Sachverhalt, daß der Stuhl Petri nicht vakant, leer war, was sich aus dem Text der "Rücktrittserklärung" von Papst Benedikt XVI. vom 11.02.2013 heraus einwandfrei ergibt. Denn er hatte das Amt, munus, an und für sich nicht abgegeben, sondern er nahm lediglich und anscheinend Bezug auf die Regierungsgeschäfte, die er aber ebenfalls nicht abgegen wollte.
    Anscheinend hatte er den Stuhl Petri den hungrigen Wölfen (in der Kirche) hingeworfen wie man Wölfen (den Tieren), ein großes Stück saftiges Fleisch hinwirft- und sie sind drauf reingefallen und hatten zugeschnappt. Die Kardinäle hätten kein Konklave einberufen müssen, weil Papst Benedikt XVI. Papst war und blieb und es auch bis heute ist. Er trägt das päpstliche Weiß, lebt im Vatikan und wird angeredet mit "Seine Heiligkeit" u.a.m.
    Diese unwissentlich getürkte Wahl von Papst Franziskus durch die Kardinäle war wohl so etwas wie göttliche Vorsehung, damit sich die Gegner der Kirche und des Glaubens ganz offen outen könnten- und das machen sie auch zur Genüge wie die letzten fast 6 Jahre es zeigen.