Fleisch wächst nicht auf Bäumen - Drückjagd auf Schwarzwild in Oberthal/Gronig

Gemeinde Oberthal

Früher hatte fast jeder sein eigenes Vieh und es war normal das Zuhause geschlachtet wurde. Heute kauft jeder sein Fleisch im Supermarkt und hat den Bezug dazu verloren.

 Wer solche Bilder nicht sehen kann, sollte besser nicht weiterklicken. 

 

 

 

Nach dem Erlegen von Wild, ist das richtige Aufbrechen und Versorgen ein entscheidener Schritt für die Wildbretthygiene. 

Zum Erlegen des Wildes ist es auch wichtig, dass das Tier durch einen schnell tötenden Schuss erlegt wird ( Tierschutz). So besteht kein Stress für das Tier und es muss nicht leiden.

 

 

Am vergangenen Samstag fand in den Revieren  Oberthal und Gronig eine gemeinsame Drückjagd auf Schwarzwild statt. Die beiden Pächter Wolfgang Schumann aus Gronig und Peter Wagner ( Tierarzt ) aus Oberthal hatten zu dieser gemeinsamen Drückjagd eingeladen, die bereits eine Woche zuvor im gesamten Bereich des Oberthaler und Groniger Bruchs, durch Hinweisschilder und Warntafeln für Wanderer und Spaziergänger angekündigt war. Auch Ortsvorsteher Toni Schäfer war mit von der Partie.

 

 

Rund 70 Schützen und 25 Treiber waren der Einladung gefolgt. Nach der üblichen Jagdschein- und Drückjagdnadelkontrolle begrüßten die Pächter ihre Jagdgäste und erklärten die Sicherheitsbestimmungen und Regularien. Auch wurde wieder einmal auf das jagdliche Brauchtum und die Tradition sehr viel Wert gelegt, denn zur Begrüßung und zum Beginn der Jagd erklangen die Jagdhörner der Bläserinnen und Bläser.

 

Gedrückt wurde der Oberthaler und Groniger Bruch, sowie der Losenberg. Gegen 10.00 Uhr hatten alle Schützinnen und Schützen ihren Stand eingenommen und das Treiben wurde angeblasen. Die Treiber und Hundeführer mit ihren 4 beinigen Helfern versuchten alles um das Wild aus seinem Einstand aufzuspüren, was bei dem derzeitigen Wasserstand im Bruch sehr schwer war. Gegen 12.30 Uhr wurde dann das Treiben abgeblasen und alle Teilnehmer fanden sich auf der Kapellenwiese in Gronig ein um die Strecke zu legen. Die Strecke konnte sich diesmal sehen lassen, denn insgesamt wurden 6 Stück Schwarzwild erlegt.

 

 

Die stolzen Schützen bekamen dann von den beiden Pächtern den Schützenbruch überreicht und die Bläser ließen das Signal Sautod ertönen. Gerade in der Zeit der drohenden ASP (Afrikanische Schweinepest) und der großen Population von Schwarzwild, was durch die verursachten Schäden überall in Wiesen und Feldern unschwer zu erkennen ist, hat sich mal wieder gezeigt, dass die  Jagd über die Reviergrenzen hinaus eigentlich die  erfolgreichste ist.

 

Die beiden Pächter dankten allen Teilnehmern für die gezeigte Disziplin und luden anschließend zum Schüsseltreiben ein. (Gemeinsames Essen und Trinken der Jagdteilnehmer). 

Trotz der doch kalten Temperaturen, war es ein wunderschöner Jagdtag, der bestens durchorganisiert war und bei gelebter Tradition einen  gemeinsamen Ausklang fand.

 

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Kommentare: 8
  • #1

    Hilli (Montag, 17 Dezember 2018 10:22)

    Ich habe kein Problem damit,das ist das gesündeste Fleisch das es gibt, keine Antibiotika oder sonst was,ich hoffe es fängt jetzt niemand mit Tierschutz an,denn die Jagd gibt es schon, seit es die Menschen gibt.

  • #2

    Hannes (Montag, 17 Dezember 2018 20:20)

    Geschmacklos....

  • #3

    Halahi (Montag, 17 Dezember 2018 21:38)

    Klar geschmacklos, waren ja auch noch keine Gewürze dran

  • #4

    K.L (Dienstag, 18 Dezember 2018 10:19)

    Der Vo......... der nach dem Hund tritt,hat auch nicht alle Tassen im Schrank.

  • #5

    Schdani (Dienstag, 18 Dezember 2018 10:42)

    Solch eine Jagd ist sicherlich notwendig, um den Bestand der Tiere in verantwortbaren Grenzen zu halten und es ist gut, daß es sie gibt und geben darf. Hoffentlich bleibt ihr (und auch unser natürlicher) Lebensraum/Biotop weiterhin erhalten: Wälder, Wiesen, offene Bachläufe usw.

    Hoffentlich unterbleiben weitere Eingriffe in Wäldern wie das Ausfstellen dieser, m.Er. , auch überdimensionalen Windkraftanlagen oder das Aufstellen von weitflächigen Solaranlagen auf Wiesen. Die Natur darf m.Er. nicht immer nur den Kürzeren hierbei ziehen für Interessen, aufgrund einer teilweise fragwürdigen Energiepolitik.

  • #6

    Schdani (Dienstag, 18 Dezember 2018 13:11)

    Und jetzt die Frauen bitte noch ein gutes Rezept verraten für ein leckeres Wildschweingericht, und wann und wo es das gibt:
    Name, Ort, Straße, Hausnummer, Uhrzeit

  • #7

    Tja (Dienstag, 18 Dezember 2018 17:58)

    Frag doch einfach deine...
    :)

  • #8

    Cesar Schafer (Dienstag, 22 Januar 2019 02:10)

    Hallo
    Oberthal, Gronig und Sankt Wendell sind der Ursprungsort meiner Vorfahren.
    Ich lebe in Brasilien und hätte gerne Informationen, um meine Herkunft zu erkunden

    cesar2001urug@gmail.com