In der Kürze liegt die Würze - eine nicht ganz kurze Neujahrsansprache des Bürgermeisters Rausch

Gemeinde Oberthal

Wie schon im letzten Jahr begrüßte Bürgermeister Stephan Rausch viele Gäste beim diesjährigen Neujahrsempfang in den Räumlichkeiten der Bliestalschule in Oberthal. Vertreter aus Kirche, Politik, Handel und Gewerbe, Vereine,

 

 

sozialen Verbänden und Bürger folgten der Einladung zu diesem Neujahrsempfang, um das neue Jahr gemeinsam einzuläuten und in zwangloser Atmosphäre darüber zu reden, was das Jahr 2019 , in der nahen Zukunft für unsere Gemeinde Oberthal bringen könnte. Der alljährliche Neujahrsempfang hat sich zu einem guten Begegnungs- und Gesprächsforum entwickelt. ,,Und gerade  in einer Kommune wie Oberthal ist es entscheidend, im Dialog zu bleiben und bei wichtigen Projekten zusammenzuarbeiten", so Bürgermeister Rausch.

 

Aber es gibt auch noch andere Themen wie Politik. nämlich der Sport, darunter der Handball in unserer Gemeinde, der aktiv durch die Mitglieder der DJK Oberthal betrieben wird und einen erheblichen Stellenwert hier hat. Oder das Thema Feuerwehr, die in unserer Gemeinde zu zahlreichen Einsätzen letztes Jahr ausgerückt waren. Die Feuerwehrleute sind Tag und Nacht für uns alle unterwegs, haben Leben gerettet, Brandkatastrophen verhindert, sind immer erreichbar und das 365 Tage im Jahr und alles ehrenamtlich.

 

,,Als Gemeinde sind wir gerne bereit, in jedem Jahr Gelder einzustellen um die Ausrüstung oder den Fuhrpark hinsichtlich der Rettungsfahrzeuge zu verbessern", sagt Rausch. Denn die Arbeit ist zugleich verantwortungsvoll und zeitintensiv und setzt Fachwissen und Können voraus. 

 

,,Wenn man sich unterhalten will", so der Bürgermeister, ,,findet man sicher irgendwo ein Thema. Man kann sich ja schließlich über Gott und die Welt unterhalten", sagt er. Und genau das Thema Gott und Kirche wird im Ortsteil Oberthal wieder gelebt. Denn seit September können die Gläubigen nach dem Brand in der Kirche, wieder ihre Gottesdienste gemeinsam in der St.Stephanus Kirche feiern. 

Bürgermeister Stephan Rausch begrüßte mit seiner Frau Marianne zahlreiche Gäste
Bürgermeister Stephan Rausch begrüßte mit seiner Frau Marianne zahlreiche Gäste

 

So hat auch der Pfarrgemeinderat von Oberthal mit zahlreichen Ideen und Veranstaltungen im letzten Jahr dazu beigetragen, dass die Menschen sich hier wieder treffen und zusammen feiern. So gab es und gibt es in Bezug auf die Kirche neben den vielen negativen Schlagzeilen, wie Missbrauchsfällen oder Reformdiskussionen auch positives im Jahr 2018 zu berichten.

 

Und so mahnt Rausch, trotz der Trennung zwischen Kirche und Staat, dass diejenigen die in der Politik tätig sind, die Entwicklungen im kirchlichen Bereich nicht gleichgültig sein dürfen. Und so sprach der Bürgermeister ein großes Dankeschön an unseren Landrat Udo Recktenwald aus, der auch zu Gast war, dass er sich aktiv in die Diskussion um die Bistumsreform mit eingebracht hat. 

 

 

Ein Thema war auch der Männergesangsverein Oberthal, der kürzlich sein 120 jähriges Jubiläum mit einem Konzert feierte. Viele sind mit einem tollen Gefühl an diesem Abend heimgegangen, einen wunderbaren Abend erlebt zu haben. Aber wie sieht es um die Zukunft des Chorgesangs aus?

 

Die jungen Musiker der ,,Vielharmonie" aus dem Nachbarort Bliesen haben gezeigt wie es geht und wie man junge Menschen sehr wohl für das Mitmachen in einem Chor begeistern kann. Eine große Herausforderung, vielleicht in unserer Gemeinde sowas ebenfalls umzusetzen. Aber mit den jungen Menschen ist das so eine Sache, meint Rausch, denn in Bezug auf die Geburten in 2018 sieht es nicht gerade rosig aus. 

 

In 2018 sind genau doppelt so viele Mitbürger verstorben, wie im gleichen Jahr Geburten in der Gemeinde Oberthal zu verzeichnen sind. Den 74 Sterbefällen stehen lediglich 37 Geburten gegenüber. Das heißt für den Jahrgang 2018 in Gronig reicht es gerademal für eine Skatrunde bei 3 Geburten.

 

In Steinberg-Deckenhardt wird bei 7 Kindern gerade mal eine Handballmannschaft zusammen kommen und in Güdesweiler heißt es Jahrgang 2018 ,,Elf Freunde" müsst ihr sein, denn bei der Anzahl der Geburten kann man gerade mal eine Fußballmannschaft aufstellen. Glück für die SFG. Das ganze aber ohne Ersatzspieler. 

 

 

Aber zumindest könnten sich die Güdesweiler Kicker mit einer 2018er Oberthaler Mannschaft im Fußballwettbewerb messen. Bei 16 Kindern, davon 11 Jungs und 5 Mädchen, haben die Oberthaler sogar den Vorteil, dass sie auf zwei Ersatzspieler zurückgreifen und gleichzeitig auch noch zwei Linienrichter und den unpartaiischen Schiedsrichter bereitstellen können. Ob diese waghalsige Überlegung des Bürgermeisters aufgeht, werden wir noch sehen. 

 

Aber Spaß beiseite. Bei den Geburtenzahlen wird deutlich, dass die vielgerühmte Vereinsvielfalt in unserer Gemeinde mit Blick auf die Zukunft schon ein wenig am seidenen Faden hängt. ,,Und da muss jeder Vereinsverantwortliche ehrlich genug sein und zugeben, dass es allerhöchste Zeit ist, nach Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Wegen zu suchen", meinte Rausch. Das heißt über den Tellerrand hinausschauen, offen sein für neue Ideen und den Weg gemeinsam gehen.

 

Übrigens, an dieser Stelle sei gesagt, der Bürgermeister Rausch hat sich vorgenommen die Neujahrsansprache kurz zu halten. Das wollte er sich und den Bürgern gönnen. Aber irgendwie werde ich einfach nicht fertig mit dem Schreiben. Und so gehts halt noch ein bisschen weiter. Dass das zurückliegende Jahr erlebnisreich und spannend war, merkt man an den vielen Berichten hier auf der Saar-Heimat. Aber es war auch ein erfolgreiches Jahr in Oberthal.

 

Es wurden wichtige Entscheidungen getroffen, Ideen umgesetzt, richtungsweisende Entwicklungen in die Wege geleitet zu dem Thema ,,Bauen". Auch in den 4 Dörfern wurden wichtige Infrastrukturmaßnahmen abgearbeitet. So konnte endlich im Ortsteil Güdesweiler die Sanierung der Bliesener- und Unteren Bliesener Straße zum Abschluss gebracht werden. Hier wurden allein 600 000 Euro investiert. Auch flossen wichtige Investitionen in die Kindertagesstätte Güdesweiler mit neuer Kinderkrippe.

 

 

Und was letztes Jahr noch Zukunftsmusik war ist heute schon Wirklichkeit. Die Bagger und Baumaschinen beim Projekt ,,Immweiler Wies" sind abgerückt und die Hochwasserschutzmaßnahme komplett abgeschlossen, der Fuß- und Radweg durch die Talaue zur Nutzung freigegeben und der 2. Bauabschnitt somit fertiggestellt. 

 

Und man muss sich mal vorstellen, fast hätte der Bürgermeister noch erzählt, dass diese ,,Neue Mitte" in Oberthal mit zu den größten Bauprojekten in der Geschichte der Gemeinde Oberthal gehört, mit einem klaren Ziel vor Augen: Ein lebendiges und attraktives Zentrum für die Gemeinde. Ein Ort der Begegnung und des Miteinanders. ( Inzwischen tun der Saar-Heimat die Schreib-Finger schon weh), ein Treffpunkt für alle Generationen um die Freizeit zu genießen mit einem Themenkomplex Gesundheit, der hier im Vordergrund steht.

 

Und er hätte erzählen können vom 3. Bauabschnitt, der am 03. Februar 2019 im Gemeinderat beschlossen wird, nein er wollte auch nicht verschweigen, dass die Witterungsbedingungen es zulassen - voraussichtlich Ende Februar mit den Bauarbeiten für dieses Projekt schon begonnen werden kann. Aber wir wollten ja eine kurze Neujahrsrede und so wird es in Bezug auf das Projekt Gesundheits- und Ärztezentrum demnächst einen extra Pressetermin geben.

 

 

Das Thema Bauen und Wohnen für junge Familien ist natürlich auch noch ein Thema in unserer Gemeinde. Zum Glück dürfen wir erfreut zur Kenntnis nehmen, dass im Vergleich der Zuzüge und Wegzüge eine positive Bilanz zu verzeichnen ist und die Einwohnerzahl erneut leicht gestiegen ist. Die Nachfrage nach Immobilien und Bauland sind in allen Ortsteilen stark ausgeprägt.

 

Hier laufen Gespräche mit Verantwortlichen in der Landesplanung, mit privaten Grundstückseigentümern und einem möglichen Investor für die Erschließung von Baugebieten. Für den Ausblick 2019 stehen im Haushaltsplan Investitionen von knapp 1,2 Millionen an. Dazu gibt es ausführlich noch ein Pressegespräch am 5. Februar im Anschluss an die Sitzung des Gemeindesrates.

 

Oberthal steht gut da. Und das liegt auch daran, dass es bei uns viel Gemeinsinn gibt. ,,Wir können uns glücklich schätzen, dass sich in unserer Gemeinde viele Menschen bürgerschaftlich engagieren", meint Bürgermeister Rausch. Nachbarschaftshilfe wird geleistet, Vereine am Laufen gehalten, bei Hilfsorganisationen mit gearbeitet usw. 

 

Auch wenn der allgemeine Trend der Überalterung und Mitgliederschwund bei den Vereinen und Organisationen nicht übersehen werden darf, nutzte der Bürgermeister die Rede sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern zu bedanken, die sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl, für ihr selbstloses Tun einsetzen. Ebenso dankte er den Unternehmen und Initiativen die aktiv hier sind. Denn sie alle sind Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft. 

 

Und eine Sache möchte der Bürgermeister den Menschen noch mit auf den Weg geben, nämlich am 26. Mai 2019 zur Kommunalwahl zu gehen. ,,Denn es geht um ihre Gemeinde, den Ortsrat und den Kreistag". Die Gemeinde als Gestaltungsraum steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit der lokalen Politik. Die repräsentative Demokratie soll den Ausgleich der Interessen in der Gesellschaft schaffen.

 

Erst Transparent und Erläuterung schaffen dies: persönlich, direkt und miteinander. Für die Gestaltung einer lebendigen Gemeinde ist die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen, Politik und Zivilgesellschaft unverzichtbar. In der Vergangenheit hat die Gemeinde Oberthal immer durch sehr gute Wahlbeteiligung auf sich aufmerksam gemacht. Hoffen wir, dass es auch dieses Mal wieder so ist. 

 

Und so schloss der Bürgermeister zum Schluss mit den Worten: ,,Fragen sie nicht, was 2018 Ihnen gebracht hat, sondern fragen Sie, was Sie 2018 gebracht haben. Ziehen Sie aus der Antwort ihre Schlüsse für 2019. Freuen wir uns auf 2019 in Oberthal.

 

Für die Bwirtung sorgte der Badminton-Club Oberthal und die musikalische Umrahmung Angelina Müller und Lena Hafner. Ehrung für Werner Rauber, der mit seinem Team den Geschichts- und Heimatverein am Laufen hält. Egal um welche geschichtliche Themen es geht in der Gemeinde Oberthal, bei Werner Rauber wird man immer aktuell informiert und bekommt viel Material über unsere Gemeinde Oberthal geboten. 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Mac (Freitag, 11 Januar 2019 20:27)

    Danke für die brandfrische Info und erfrischende Aufbereitung�

  • #2

    Schdani (Montag, 14 Januar 2019 10:22)

    Herr Landrat Recktenwald hatte sich am 20. Oktober 2018 mit seiner engagierten und fulminanten Rede in Trier zum Erhalt der Pfarreien sehr gut "geschlagen". Das möchte ich als Zuhörer gerne bestätigen. Großes Lob.

    Die Thematik "weit mehr Särge als Krippen", oder so, ist sicherlich ein weiter Komplex. Grundsätzlich erschwert es eine gesellschaftlich negative Einstellung zum Leben, jungen und vielleicht nicht mehr so ganz jungen Frauen und Männern, ein Ja zum Kind zu sagen. Früher, so sagt man, hatten Eltern doch mehrere Kinder bekommen und da war die wirtschaftliche Lage nicht besser als allgemein heute- sondern oftmals schlechter. Das stimmt. Aber der Zusammenhalt untereinander war insgesamt besser und dem christlichen Glauben vieler Menschen wohl mitgeschuldet.
    Von einem übertriebenen Individualismus, von "Selbstverwirklichung" und anderem Unfug wie von falsch verstandener Freiheit oder laissez faire in intimsten Angelegenheiten, von zahlreichen Medien u.a. offen und subtil propagiert, war auch keine Rede in der Regel.

    Früher gab es generell gesagt, auch bei allen Schwierigkeiten durch die herrschenden nichtchristlichen Ideologien, eine Kultur des Lebens, wogegen heute und schon länger eine "Kultur des Todes" herrscht wie es der hl. Papst Johannes Paul II. wieder und wieder beklagte.
    Die "Heiligkeit des menschlichen Lebens als Ab- und Ebenbild Gottes" wurde und wird bis heute von Interessierten in Mißkredit gebracht, mit Füßen getreten, und von Parteien wie auch der Justiz gesetztlich mehr oder weniger legitimiert.
    Alle diese Dinge sind wohl zu beachten, und es wäre erfreulich, wenn sich die Parteien auf Ortsebene wie auch die Kirche und religiösen Gemeinschaften und andere für eine umfassende Kultur des Lebens aussprechen und engagieren könnten.

    Apropos "Heilgkeit des Lebens", wenn ich das hinzufügen darf:
    heute vor genau 36 Jahren (die Medien berichteten damals darüber) wurde mein guter Freund, aus Kindheitstagen schon, Thomas, gewaltsam ums Leben gebracht. In Oberthal und Güdesweiler sorgte diese Nachricht weithin für Schock und Entsetzen. Es war ein weißer Wintertag, es fielen beträchtliche Mengen Schnee an diesem Tag, als wollte der Himmel die Landschaft in friedliches Weiß tauchen in Anbetracht der blutigen Mordtat.
    Möge mein guter Freund in Frieden ruhen und möge der Allmächtge dem Täter vergeben: Herr verzeihe ihm. Gelobt sei Jesus Christus.

  • #3

    Isa (Montag, 14 Januar 2019 12:25)

    Das ist sehr schlimm. War das dein Cousin Thomas Wilhelm? 14.01.1983 wurde mit 50 Messerstichen ermordet.

  • #4

    Schdani (Montag, 14 Januar 2019 13:10)

    Thomas Wilhelm, ja.

  • #5

    Ups (Montag, 14 Januar 2019 16:23)

    Schdani
    Zu deinem Kommentar Kinder:
    Wie viele Kinder hast du denn?

  • #6

    Schdani (Dienstag, 15 Januar 2019 09:48)

    @Ups: so ein Dutzend wenigstens, wenn ich mich nicht verzähle, ohne all die anderen.

    Die in der Praxis familien- und kinderfeindlichen Auswirkungen aufgrund bestimmter Ideologien sind ja für jeden erkennbar. Da werden Kleinstkinder morgens aus den Bettchen "gerobbt", sage ich mal, und zur Kita oder so gebracht. Was das ein Seelenleid für die Kinder ist! So barbarisch ist das; usw. usw. So barbarisch sind Parteien und Staat sowie Medien etc.
    Und wenn man an den täglich hundertfachen Kindermord im Mutterleib allein in D denkt: das darf absolut nicht sein. Hier muß insbesondere den Frauen wie auch den Männern geholfen werden, und auch rechtzeitig und wiederholt gesagt werden, daß das ein schweres Unrecht ist. Gott sieht das und wer das tut, kann auf ewig verloren gehen- oder geht als Ausweg aus diesem Teufelskreis diese Todsünde beichten. Der Herr verzeiht.
    Kurz gesagt: es stimmt alles nicht bei uns. Es ist der massenhafte Abfall vom Glauben und den Gesetzen Gottes (Du sollst nicht töten) und den Lehren der Kirche; Enzyklika Donum Vitae von Papst Paul VI., sowie vielen Lehrschreiben und Ansprechen von Papst Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI.
    Wo bleibt die Kirche vor Ort, ihre Bischöfe und Priester?- warum meist schweigen und wegsehen?

    Der "Mindestlohn" liegt heute bei 9,19€, und ich finde, das ist doch mal ein Ansatzpunkt für Mütter (und Väter), die auch Mutter und Vater für ihre Kinder sein wollen, wie das vernünftigerweise meist auch war und es sein sollte. Wenn man jetzt mal abrundet auf 9€ als Stundenlohn/Netto und einen 10-Stunden-Tag in Betracht zieht, macht das in einer 6-Tage-Woche (den Sonntag mal ausgeklammert) 540€/Woche. Im Monat also mehr als 2000€. An Geld fehlts nicht, ganz gewiß nicht. Das Finanzielle ist ja nur ein Aspekt. Und das andere habe ich ja bereits kurz und knapp zu thematisieren versucht.

    "Gerechtigkeit, wo ist sie zu finden? Es wird viel davon gesprochen, aber in Wirklichkeit gibt es sie nicht. Es wäre möglich, unter Leitung der Kirche", wenn ich das sagen kann (danke meine himmlische Mutter). Und: "es muß gerecht verteilt werden; das haben sie nicht verstanden."

    "Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam." Apg 4,32.
    Christen könnten auch hierbei Sauerteig sein für die Gesellschaft und Völker über die Staastgrenzen hinaus in der Einen Heiligen Katholischen Kirche.
    Es ist möglich, im guten Geist beten und arbeiten dafür: die "Benedikt-Option".

  • #7

    Schdani (Mittwoch, 16 Januar 2019 09:21)

    Noch ein Nachtrag:
    es war damals die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die das kinder- und familienunfreundliche Kitagesetz auf den Weg gebracht hat mit tatkräftiger Unterstützung von SPD, Linken und Grünen. Müttern und Vätern wird der Strick an den Hals gelegt mehr oder weniger in der Weise, daß sie für ihr eigenes Kind nicht Mutter und Vater sein sollen. Das ist heutige STAATSPOLITIK, Antimenschpolitik wie sie bekannt ist aus dem Dritten Reich und der DDR.
    Eine sog. Wahlfreiheit gibts dabei eigentlich nicht, zumal Eltern nicht alle auf finanziellen Rosen gebettet sind und das Verdienst, der Lohn des Mannes in der Regel nicht mehr ausreicht, um eine Familie zu ernähren. Deswegen ist eine Forderung, wenigstens im Rahmen des Mindestlohnes, den Eltern eine Unterstützung in dieser Höhe wie genannt zukommen zu lassen, mehr als GERECHT. Es geht um das Kindeswohl dieser allerbedürftigsten Kinder, die ein natürliches und nicht wegzudiskutierendes Recht auf die eigene Mutter und den eigenen Vater haben. Auch die Eltern haben das unveräußerliche Recht, ihre eigenen Kinder selber großzuziehen, denn nur so kann kindliches Vertrauen entstehen, in der Vertrautheit und der liebenden Zuneigung durch die eigenen Mütter und Väter im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung.

    Hierzu sollten und müssen die Parteien m.Er. in diesem Sinne und diesen Hinsichten aktiv werden. Es geht um die grundsätzlichsten Menschenrechte, die verletzt sind und wieder wieder hergestellt werden müssen.

    Das Recht auf Leben besonders auch für noch ungeborene Personen wie auch für alte, hinfällige Menschen (wobei manchmal, wie man lesen kann, in Pflegeheimen auch mal hinsichtlich Sterben und Tod "nachgeholfen" wird- in Holland gängige Praxis) ist ein unverhandelbarer Wert. Die Lehre der Kirche ist klar und eindeutig (nachzulesen im Katechismus der Katholischen Kirche) und Parteien und Staat haben sich danach und nach dem natürlichen Recht eindeutig zu richten und die massenhafte Kindertötung zu unterbinden- ohne Wenn und Aber.