Neu restauriertes Willkommensschild für Güdesweiler

Gemeinde Oberthal

Dass die Bürger von Güdesweiler einen tieferen Sinn für ihr Heimatdorf haben, hatte damals schon der ehemalige Bürgermeister Theophil Scherer erkannt im Zuge der 750-Jahrfeier im Jahre 1971. Dabei wurde

 

 

 

nicht nur das Gründungsjahr gefeiert, sondern auch gleichzeitig ein weiterer Anlass, denn Güdesweiler wurde 1971 als das schönste Dorf im Saarland aus dem Bundeswettbewerb ,,Unser Dorf soll schöner werden", gekürt. Von den damals 4080 Gemeinden im gesamten Bundesgebiet konnte sich das Dorf als Sieger behaupten und wurde dafür mit der Goldplakette ausgezeichnet. 

 

Und der ehemalige Amtsvorsteher J. Feller sagte in dieser Zeit: ,,Für die Bürger von Güdesweiler ist Heimat noch der Grund und Boden, auf dem ein Mensch steht und wo er die Wurzel seines Wesens hat". Eine Erkenntnis dafür, dass jeder Bürger des Ortes sich für sein Dorf verantwortlich fühlt. ,,Das war damals eine große Aktion in unserem Ort", erzählt Manfred Johann. ,,Da wurden die Häuser neu gestrichen, Umzüge fanden statt und ein riesiges Programm auf die Beine gestellt mit Heimatabenden, Musik und Tänzen.

 

Und dass das heute noch so ist, zeigt das neu restaurierte Willkommensschild am Ortseingang von Oberthal kommend, an. 

Damals hat es Karl-Heinz Müller ( Spitzname Kübler )  1971 angefertigt und in jüngster Zeit hat es Manfred Johann ( Schreinerei Johann ) wieder neu aufbereitet. Und das war für Johann keine Frage, als er von der Spitze der CDU-Güdesweiler, Andreas Wita und Ortsvorsteher Timo Backes darauf angesprochen wurde. Mit viel Liebe und Herzblut hat sich Manfred Johann an die Arbeit gemacht. 

 

 

Hat das Holzschild komplett abgeschliffen und Teile durch Eiche ergänzt. ,,Wir konnten aber nicht zuviel abtragen, da die Schutzrillen nicht so stark ausgeprägt waren", erzählt Johann. ,,Das Schild habe ich anschließend mit einer Palisander- und Naturlasur gestrichen. Die Schrift wurde extra mit einer Goldlasur versehen".

Dafür ein großes Dankeschön lieber Manfred. Es ist wirklich wunderschön geworden.

 

Und nichts ist ohne Bedeutung. So hat man damals schon genau überlegt, welch passende Symbolik sich für ein Willkommensschild eignet, nämlich das Wappen von Güdesweiler. Darauf zu sehen sind die Glocke der Kirche Christkönig, das Mühlenrad der Abteimühle, welches von 1538 die älteste nachgewiesene Ansiedlung war, ( Betreiber Peter Müller), und im unteren Teil der Dreiberg mit Scheuerberg, Leistberg und Weiherberg. Als nächstes steht auch die Restaurierung des Schildes am Ortseingang von Steinberg-Deckenhardt kommend, an.

 

Übrigens, wer weiß noch wo Karl-Heinz Müller den Spitznamen Kübler her hat? Manfred Johann erzählt es, er weiß es noch ganz genau. In einer lustigen Runde erzählte Karl-Heinz, dass er immer gerne Rad gefahren ist und in einem Radfahrerverein war. Zu dieser Zeit gab es einen Straßenweltmeister namens Ferdy Kübler. Und so rief Karl-Heinz: ,,Ich bin der Kübler". Jemand aus dem Dorf hatte den Namen aufgegriffen und seitdem nannte man ihn so. 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dirrersch Barbara (Sonntag, 20 Januar 2019 14:30)

    Ei Johann Manni, da lo Schild hasche wirrer gud hingrid, mach weirer so!
    Gruß Bäbbche!