Oberthal kommt 2020 zur Pfarrei St.Wendel

Gemeinde Oberthal

Am 19.01.2019 fand sich der Pfarr­gemeinde­rat (PGR) St. Stephanus Oberthal zu seiner letzten Klausurtagung im Jugendraum des Heinrich-Meffert-Hauses ein. Da die Umsetzung der Synode für die neue Pfarrei St. Wendel 

 

 

 

– und dazu wird Oberthal ab dem 01.01.2020 zählen – in knapp einem Jahr bevorsteht, endet auch die Legislaturperiode des aktuellen Pfarrgemeinderates am 31.12.2019. Somit war auch dieses Thema der bestimmende Tagesordnungspunkt in dieser Tagung.

Konkret ging es um Fragen, wie die Umsetzung vor Ort in Oberthal gestaltet, wie ein nahtloser Übergang in die neue Pfarrei durchgeführt werden kann und ob sich eine Gruppe von Menschen findet, die auch nach dem 01.01.2020 in der katholischen Gemeinde Oberthal tätig ist. Durch die aktuellen Informationen aus dem Bistum Trier ist nun endlich ein Bild der Möglichkeiten, wie die Arbeit vor Ort in der Gemeinde zukünftig aussehen könnte, greifbar geworden.

Und so kann an dieser Stelle schon mitgeteilt werden, dass es möglich war, jetzt schon eine Personen­gruppe auf die Beine zu stellen, die ab dem 01.01.2020 bereit ist, ehrenamtlich die katholische Kirchengemeinde St. Stephanus zu begleiten. Der PGR wird in den nächsten Wochen eine Arbeitsgruppe bilden, die sich mit dem Übergang in die neue Kirchen­gemeinde thematisch beschäftigt.

Ziel ist es, die Gemeindemitglieder spätestens im September/Oktober in einer Pfarr­ver­sammlung über das neue Team, die neue Gemeinde und die neuen Möglichkeiten des kirchlichen Angebots in Oberthal zu informieren.

 

 

Weiter wurde das Angebot der Kirchen­gemeinde im Jahr 2018 reflektiert, bewertet und konstruktiv diskutiert. Dies war die Basis für das neue Angebot und die Ver­an­staltungen der Pfarrei St. Stephanus Oberthal im Jahr 2019. Auch dieses Jahr werden wieder diverse Konzerte (Orgel mit Querflöte, Gospelkonzert, Weihnachts­konzert), ein Pfarrfest und wieder ein Taizé-Abend angeboten.

 

Thematisch wird sich der PGR mit dem Thema „Ausländerfeindlichkeit“ und dem Thema „Jugend und Familie“ beschäftigen. Keine leichten Felder und auch Themen, die über das Jahr 2019 an Aktualität nicht abnehmen werden. Aber mit der Gewissheit, dass auch nächstes Jahr eine verantwortungsvolle Gruppe engagierter Gemeindemitglieder vor Ort arbeitet, lassen sich auch längerfristige Aktionen, Themen und Aufgabenfelder bearbeiten.

 

Der PGR hat sich sehr über das Interesse und die Akzeptanz der durchgeführten Veranstaltungen in der Pfarrkirche St. Stephanus im vergangenen Jahr gefreut. Nicht nur über die hohen Besucherzahlen bei den einzelnen Aktionen, sondern auch über die konstruktive Kritik aus der Gemeinde. Diese Kritik hilft, das Angebot vor Ort zu optimieren und auszubauen.

 

 

Zukünftig werden aus der Sicht des PGR St. Stephanus Oberthal die Möglichkeiten, sich auch nur punktuell bei einzelnen Aktionen einzubringen, leichter. Eine agile und aktive Gemeinde lebt vom Mitmachen. Bringen Sie sich und Ihre Ideen ein! Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich gerne mit dem Pfarrbüro in Verbindung setzen. Das zukünftige Gemeindeteam in Oberthal ist über jede helfende Hand oder Idee glücklich. Und abgesehen von oben Genanntem: Selbst eine Sache mitgestalten zu können, macht Spaß und man kann sich selbst verwirklichen! Also scheuen Sie nicht, die Mitglieder des Pfarrgemeinderats oder das Team im Pfarrhaus anzusprechen.

 

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Kommentare: 8
  • #1

    Schdani (Freitag, 01 Februar 2019 12:17)

    Vom katholischen Glauben, von Glaubensverkündigung, Neu-Evangelisierung wie sie Papst Johannes Paul II. unermüdlich gepredigt hatte und ebenso Papst Benedikt, von den Lehren der Kirche: das scheint nicht so interessant zu sein, wenn man diesen Artikel liest. Es braucht keine kuschelweichen "Begleiter", sondern Verkündiger, Missionare.

    Es geht im Leben des Christen nicht um Aktionismus, "Ideen" etc. und Anpassung an die Welt, sondern um den Glauben an Jesus Christus, die Glaubenslehren und ihre unverkürzte Verkündigung, um sittliche und moralische Gebote und ihre Verkündigung, ob´s zeitgemäß ist oder nicht.

  • #2

    Schwarzer Katholik (Freitag, 01 Februar 2019 13:10)

    Ich wollte einmal schneller als Schdani sein, aber er war wieder früh wach!

  • #3

    DietmarG (Freitag, 01 Februar 2019 13:28)

    "Eine agile und aktive Gemeinde lebt vom Mitmachen.", heißt es oben. Jeder guten Willens und mit Ideen wird gefordert sein, sich im kirchl. Gemeindeleben einzubringen. Seine Kritik kann man gerne in schriftlichen Beiträgen kundtun; jedoch glaubwürdig ist man erst, wenn man sich zeigt und mitmacht. Sonst wird man eher als "Nörgler" wahrgenommen werden.

  • #4

    Bruder Alexander (Freitag, 01 Februar 2019 13:51)

    Lieber Schdanislaus,

    Sie kennen ja das Sprichwort vom dem Etwas, was man so dringend brauch wie Zahnschmerzen. Die hab ich nun! Aber bitte nicht falsch verstehen, sie wurden nicht durch Ihre Kommentare ausgelöst. Da ich aber irgendwie mit den Schmerzen kämpfen muss und zudem ein typischen Männerweichei bin, werde ich getrieben von dem Gedanken mich irgendwie abzureagieren. Was käme einem da gelegener als Ihnen zu antworten.

    Grundsätzlich mag ich ja Predigten. Am liebsten direkt von Kanzel herab und mit erhobenen Zeigefinger und wenn mich dann noch der Glanz der moralischen Monstranz erfasst, werd ich ganz kribbelig. Nur leider hat irgendein Idiot die Kanzel in Güdesweiler abgerissen, was ich dem oder denjenigen bis heut nicht verzeihen kann.

    Und wenn etwas mal weg ist, dann findet sich bestimmt etwas neues. Sie lieber Schdani scheinen diese Kanzel her auf der Saar-Heimat gefunden zu haben. Ergo, misch ich mich mal ein und ich verspreche sachlich zu bleiben, wenn ich mir auch das ein oder andere Mal eine Seitenhieb nicht verkneifen werden können kann. Ach, der Konjunktiv ist was herrliches.

    Traurig genug, dass Trier mit dem dicken Stift alles neu aufteilt, statt vorsichtig mit den Gefühlen der Gemeindemitglieder umzugehen. Klar der Marktwirtschaftler im Bistum hat bestimmt Gründe, die auch nachvollziehbar klingen, wenn man sie unter dem Mikroskop betrachtet.

    Das Sie aber schon wieder eine Art von kerygmatischer Theologie Ihrem Kommentar zu Grunde legen erstaunt mich immer wieder auf's neue. Das alles klingt nach Piusbruderschaft, Opus Dei oder gar der Plattform Etika und es hat doch alles nichts mehr mit der Wirklichkeit der katholischen Kirche im Heute, im Hier und Jetzt, zu tun.

    Nein, der Glaube wird nicht mehr so gelebt, wie noch vor einigen Generationen. Dank einer Zeit, der Aufklärung und gottesfürchtiger Vertreter dieser Zunft, wie Immanuel Kant, haben wir doch einen gewaltigen Sprung nach vorne geschafft. Nur Dank dieser Zeit hat sich vieles zum Guten, zum Besseren gewendet.

    Da Sie ein belesen Mann sein müssen, empfehle ich Ihnen folgendes Werk: »Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft«. Kant entwickelt darin eine philosophische Religionslehre, die eine auf Vernunft beruhende Religion entwirft, die sogenannte Vernunftreligion. Dass die Idee der Freiheit, die Idee der Unsterblichkeit der Seele und die Idee Gottes unbeweisbare, aber notwendige Postulate der Vernunft sind, wie Kant in der Kritik der praktischen Vernunft behauptet, wird hier vorausgesetzt.

    Es brau keine Verkünder, keine Missionare mehr. Und Gott sei Dank sieht sich die Kirche hierzulande auch nicht mehr als solche. Das haben dafür die Grünen übernommen, mit dem Unterscheid, dass diese an das pure Nichts glauben. Aber ich schweife ab ...

    Wenn bei uns auf dem Land noch einen Kirche überleben will - das Christentum, allen voran Jesus, wird überleben, weil er das beste Beispiel für das persönliche moralische Sein darstellt und in seiner Stellung wohlmöglich unerreicht bleiben wird - dann brauch die Kirche einen Kurs, der die Anhänger mitnimmt.

    Irgendwer hat auf dieser Seite mal gefragt, wozu wir dann überhaupt noch Trier brauchen. Eine sehr guter Ansatz. Wozu brauchen wir noch einen Bischof in Trier? Was brauchen wir überhaupt noch von der katholischen Kirche, zumindest von der, von der Sie, lieber Schdani stets predigen?

    Sorry, aber ich würde gerne mal darüber reden. Aber jetzt wirken die Pillen ...

  • #5

    Schwarzer Katholik (Samstag, 02 Februar 2019 13:16)

    Gut geschrieben, jetzt bin ich mal auf eine kurze Reaktion mit nicht zu vielen Sätzen von Schdanislaus (sehr passender Name) gespannt !!!!!

  • #6

    Tutdochnichtszursache (Samstag, 02 Februar 2019 18:09)

    Bin einer Meinung mit Schdanislaus.
    Bitte schaut euch doch mal die vorige Woche veröffentlichten Ergebnisse einer Umfrage zum Thema an.
    Das ErTennis ist zwischen erschütternd und niederschmetternd.
    Das Ruder muss herumgerissen werden. Gott in den Mittelpunkt aller Anstrengungen zu stellen muss unser aller Ziel und Streben sein. Ein Weiter so führt, das weiß man scheinbar jetzt, wird unweigerlich in den Abgrund führen.

  • #7

    Schdani (Montag, 04 Februar 2019 10:38)

    "Der Kurs, der die Anhänger mitnimmt" Bruder Alexander war und ist und wird immer derselbe Kurs sein, zuerst und zuletzt.

    Denn Christus Jesus ist Fundament und Schlußstein der Kirche. Es stellt sich für jeden selber die Frage, wie der Glaube am besten zu verkündigen ist. In der heutigen Zeit und schon länger ist das Glaubenswissen, worüber man sich im Katechismus aber informieren kann bspw., weithin abhanden gekommen, "verdunstet" wie oft schon beklagt wurde. Gott verändert sich aber nicht und Seine Gebote und Gesetze und Lehren verändern sich nicht. Das ist der besondere Auftrag der Gestlichen wie auch der Laien: das ist die Aufgabe, die christliche Mission, jeder auch für sich und im eigenen Umfeld nach Lage der Dinge, so oder so, das kommt immer drauf an.

    Die Menschen mitnehmen heißt zunächst m.Er. sich selber immer wieder bekehren, auch durch öfteres Beichten im Jahr, und dann die Glaubenslehren auch zu sagen. Ohne Wissen, Paulus schreibt das ja eindrücklich, kann man nicht glauben; dann wäre es Aberglauben oder so etwas. Man muß wie gesagt ja nur den Katechismus aufschlagen.

    "Wer mich liebt, hält meine Gebote", sagt der Herr. "Du sollst nicht die Ehe brechen, nicht töten, nicht stehlen, nicht begehren, kein falsches Zeugnis geben, und natürlich den Sonntag halten und dem Dreieinigen, wahren Gott in allem die Ehre erweisen, IHN lieben". Alles das ist nicht so einfach gerade in der heutigen Zeit des großen Glaubensabfalls hierzulande wo es keine Volkskirche mehr gibt.

    Sich den Menschen anbiedern, ist nicht der christliche Heilsauftrag: dafür mußte der Herr nicht so bitter leiden und sterben zu unserer Erlösung (der Lösung von Sünde, Terufel und Tod). Liebe als romantische wellness oder so hat nichts mit christlicher, wahrer Liebe zu tun, denn das Evangelium, die gute Nachricht, ist anspruchsvoll, wie es der hl. Papst JP II. einmal sagte. Und ein Mann soll ein "Soldat Christi" sein.
    Der christliche Heilsweg im Halten und Verkünden der wahren Lehre ist ein Kreuzweg, selbst wenn man nicht, wie meist, auf Ablehnung anderer stößt mit eventuell beruflichen und gesellschaftlichen negativen Konsequenzen. Aber "keiner glaubt allein" wie es Papst Benedikt XVI. formuliert hat. "Habt keine Angst, ich habe die Welt besiegt", sagt der Herr Jesus.

    Der christliche Heilsweg ist der Weg des Kampfes zunächst gegen sich selber, denn aus dem Innern des Menschen kommen die bösen Gedanken usw., wie der Herr es sagt; ohne die zahlreichen Versuchungen von außen, den Satan letztlich. Der Herr, der Gottmensch Jesus wurde aber selber als Mensch, in seinem Menschsein versucht, die ganze Zeit seines irdischen Lebens bis am Kreuz auf Golgotha. Im Leiden und Gehorsam dem Vater gegenüber siegte er.

    Und heute kann man den Auferstandenen leibhaftig sehen, mit den eigenen Augen: Er schaut die Menschen, jeden einzeln, in seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit, an. Das ist der Auftrag: Jesus lebt.
    Und ER lebt in der hl. Eucharistie ("Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt"), die man mit reinem Herzen empfangen soll; er ist da in jedem Tabernakel, seinem Gefängnis- wo er ist für uns. Er will, daß wir zu ihm kommen, ihn trösten in seinem Leid; ihn auch trösten in den Kranken und Leidenden, denn wenn man sie sieht, sieht man Ihn.

    "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen": jeder kann und soll heilig werden, aber es ist ein Kreuzweg: das war nie anders, denn "der Knecht steht nicht über seinem Herrn".





  • #8

    Hilli (Montag, 04 Februar 2019 11:01)

    Ich schreibe dann mal mit meinem richtigen Namen, Bruder Alexander, wie immer gut geantwortet ,gefällt mir,ansonsten viel reden , nix tun,ich würde sagen laßt das Tagen sprechen.