2018 war ein arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr aus Güdesweiler

Gemeinde Oberthal

Beim Löschbezirk Güdesweiler stand an diesem Freitagabend die Hauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus auf dem Programm. 

Auf der Tagesordnung stand dabei

 

die Neuwahl des Löschbezirksführers an. Günter Burkholz übte dieses Amt 11 Jahre aus und stand aus Altersgründen (65 Jahre) nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung. Seit 2006 begleitete er noch zusätzlich die Funktion des stellvertretenden Wehrführer. Bürgermeister Stephan Rausch, Brandinspekteur Dirk Schäfer, Wehrführer Stefan Müller sowie Ortsvorsteher Timo Backes dankten ihm für sein langjähriges Engagement.

 

In den anstehenden Wahlen wurde Markus Backes mehrheitlich zum neuen Löschbezirksführer gewählt. Der 33-jährige ist seit 1995 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr und war seit 2014 stellv. Löschbezirksführer sowie zuvor in der Jugendarbeit und Ausbildung tätig. 

 

Zum neuen stellvertretenden Löschbezirksführer wurde von der Versammlung mehrheitlich Julian Burkholz (28) gewählt. Er ist seit 2000 Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr und war bisher in der Gerätewartung und Ausbildung tätig.

 

Aus der Jugendfeuerwehr wurden im Rahmen der Versammlung Michelle Wilhelm und Fabian Brill in den Bereich der Aktiven übernommen. Aktuell verfügt der Löschbezirk über 21 Aktive, sieben Mitglieder der Alterswehr sowie 10 Jugendliche.

 

 

Auch 2018 war wieder ein arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr aus Güdesweiler. 

Und hier lässt sich nur erahnen wieviel Zeit von den Kameraden für das Wohl der Bevölkerung in Güdesweiler und darüber hinaus in unserer Gemeinde erbracht wurden. Dabei gab es 20 Einsätze in 2018. 

 

8 Brandeinsätze:

·       Dachstuhlbrand in Steinberg am 18.01.

·       Trafobrand in Oberthal-Bahnhofstr. am 04.04.

·       Heckenbrand Gartenstr. am 05.05.

·       Ablöschen   einer Grillstelle in Amesborre   am 06.05.

·       Tujabrand in der Dorfstr. An Kirmessamstag 28.07.

·       PKW-Brand in den im  Rohrbacherwiesen  am 27.08.

·       Kellerbrand mit Verpuffung in der Bahnhofstr. am 20.11.

 

                                     

7  TH- nach Unwetter

·       Drohender Wassereinbruch in Wohnhaus Kapellenstr. am  03.01.

·       Baum auf Wohnhaus in Kapellenstr. am 16.01.

·       Wassereinbruch  beim Flare  am  13.05.

·       Schlammlawine durch die Steinberger Str. am 13.05.

·       Hochwassereinsatz am 11.06.2018 in Mauschbach, dabei waren 6 Helfer von 15 - 22 Uhr im Einsatz, davon ab 14.30 Uhr Einsatzbereitschaft von 9 Helfern. Ende 23.30 Uhr.

 

v.l Stefan Müller, Markus Backes, Günter Burkholz und Bürgermeister Stephan Rausch
v.l Stefan Müller, Markus Backes, Günter Burkholz und Bürgermeister Stephan Rausch

 

Zusätzlich war die Feuerwehr mit Jugendwehr bei verschiedenen Veranstaltungen präsent, wie beispielsweise Piccobello, St.Martin, Gedenkfeier, OCV, ASV Hexenfeuer, Fronleichnam in Gronig, Brandschutzerziehung in der Kita und vielen anderen. Und natürlich mussten auch nach den Einsätzen die Fahrzeuge und Geräte geprüft, gewartet und gereinigt werden. 

 

Zurzeit weist die Feuerwehr Güdesweiler eine Gesamtstärke von 37 Mitgliedern auf. Davon gibt es 20 Aktive ( 18 männlich, 2 weiblich ), 7 in der Altersabteilung und 10 in der Jugendfeuerwehr ( 7 Jungen, 3 Mädchen ). Zudem wurde in 2018 Dieter Naumann für 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit vom Kreisfeuerwehrverband geehrt. 

       

 

Darüberhinaus wurden mit 20 planmäßigen Übungen viel Arbeit in die Ausbildung gesteckt, wie das Fahrsicherheitstraining, Rettungstage, Rescue Day, medizinische Rettung, und vielen anderen Übungstage. Das heißt in Zahlen:

 

890 Std. in  Ausbildung

210 Std. in Einsätze

210 Std. in Gerätewartung

40   Std. in Reinigung

120 Std. Training Fahrsicherheit, Lehrgang

weitere Arbeiten 290 Std. 

320 Std. Verwaltungsarbeiten und Lehrgänge

Jugendfeuerwehr mit Betreuer 1337 Std. 

Insgesamt hat somit die Feuerwehr 3297 Arbeitsstunden im Jahr 2018 geleistet.

 

 

 

Der stellvertretende Jugendbeauftragter Christopher Tritz gab noch interessante Informationen aus seinem Jahresbericht:

Waren  Anfang Januar 2018 noch 15 Jugendliche in der Wehr, so konnte man leider gegen Ende des Jahres nur noch 10 Mitglieder zählen. Eine Jugendliche konnte in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden, 6 Jugendliche sind ausgeschieden. Gründe dafür waren Wohnortwechel, keine oder andere Interessen. Eine Übernahme in die aktive Wehr konnte nicht verzeichnet werden. 

 

Es wurden 18 planmäßige Übungen durchgeführt. Der Übungsbesuch der Jugendfeuerwehrleute lag mit etwa 75% sehr hoch, wie Christopher Tritz berichtet. 

 

Ebenfalls wurden 30 Sonderübungen für die Abnahme der Leistungsspange durchgeführt. Hierbei kamen durch die beiden Teilnehmer der Leistungsspange ca. 120 Stunden zusammen. Es ist zu erwähnen, dass die Übungen mit Jugendfeuerwehr-Mitgliedern aus den Gemeinden Namborn und Nohfelden durchgeführt wurden. ,,Obgleich die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert hat, ist aus meiner Sicht eine Reform der Leistungsspange hinsichtlich der Mannschaftsstärke dringend geboten", sagte Tritz.

 

 

 

 

 

 

Abschließend bedankte sich Tritz für die Unterstützung bei verschiedenen Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr, auch in Namen der Jugendfeuerwehr Mitglieder, und bei allen Aktiven. ,,Ich hoffe, dass die Jugendfeuerwehr auch 2019 auf die Hilfe der aktiven Wehr zurückgreifen kann und ihr euch zahlreich an unseren Aktionen beteiligen werdet". Nach den Neuwahlen und Jahresberichten gab es ein gemeinsames Essen mit gemütlichem Beisammensein.

 

Wir alle wissen wie wichtig die Arbeit der Feuerwehrmänner und - frauen ist, ihr Einsatzdienst ist mehr als nur Feuer löschen. Die Feuerwehren sind immer dann zur Stelle, wenn „Not am Mann“ ist und andere nicht mehr weiter wissen. Mehr als 90 Prozent der Feuerwehrmänner und –frauen in Deutschland verrichten ihre Arbeit ehrenamtlich, also neben ihrem  Beruf. Sie lassen sich zu Feuerwehrleuten ausbilden und  rücken zum Einsatz aus, um anderen Menschen zu helfen. Und daran sollten wir immer denken und ihnen dankbar sein. 

 

 

 

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