Lehrpfade als außerschulische Lernorte - Umweltminister Reinhold Jost in Gronig

Gemeinde Oberthal

Am letzten Donnerstag wurde an der Kapellenwiese in Gronig, der Wild- und Waldlehrpfad um den Momberg herum, eingeweiht. 

Im St.Wendeler Land existieren vielfältige Naturlehrpfade, die bereits als Ankerpunkte für Aktionen

 

 

im Rahmen des BildungsNetzwerk St. Wendeler Land durch Akteure außerschulischer Lernorte mit Schulklassen oder Kindergruppen eingebunden sind. Andere sind als reine Bildungs- und Informationstafeln errichtet. Mit dem Projekt des Wild- und Waldlehrpfades um den Momberg herum, sollen dort dann die einzelnen Informationstafeln, insgesamt 10, als Ansatzpunkte für kompetenz- und handlungsorientierte Einheiten für Schulklassen und Kindergruppen dienen, die den Kindern Spaß beim Lernen  vermitteln sollen und dem Lehrpersonal die Vermittlung des Lehrstoffes erleichtern können. Mit dabei waren auch die Kinder der Bliestalschule Oberthal und interessierte Bürger.

 

Unterschiedliche Thematiken können durch verschiedene Tafelkonzeptionen für Kinder leichter erkennbar werden und auch als Ausgangspunkt für weitere Lerneinheiten dienen.  Die Lehrpfade wurden jeweils in einem ersten Schritt neu konzipiert und dann in mehreren Arbeitssitzungen besprochen. Die jeweiligen Fachleute wurden miteinbezogen und in Fachgremien die Inhalte diskutiert. Mit geeigneten Unternehmen wurden die Informationstafeln umgesetzt und in Eigenleistung an den explizit ausgesuchten Stationen eingebaut und verankert.

 

 

 

Minister für Umwelt- und Verbraucherschutz Reinhold Jost lobte die gute Gemeinschaftsarbeit mit der Kulani ( Kulturlandschaftsinitiative St.Wendel ), mit Landrat Udo Recktenwald sowie der Gemeinde Oberthal und Ortsvorsteher Toni Schäfer. ,,Das Saarland wäre ohne seinen starken ländlichen Raum, ohne seinen aktiven Dörfern und Kommunen gar nichts. Für uns ist das Thema ,,Stärken für unseren ländlichen Raum" nicht nur ein Klischee, wir leben das und unterstützen das", sagte Jost.

 

Dabei weist er darauf hin, dass das Vermitteln im Klassenzimmer das Eine ist, aber draußen in der Natur darf man es erleben, und das ist wichtig für die Kinder. Hermann Scharf, Mitglied des Landtages, lobte Schäfer und alle Beteiligten für die gute Arbeit und Initiative des Projektes und hob dessen Wichtigkeit hervor.

 

,,In unseren Dörfern ist der Zusammenhalt noch sehr groß und das was wir hier errichtet haben, wollen wir den Menschen ein Stück weit näher bringen". Es ginge ja auch darum einfach zu erleben was Wald bedeutet und das könne man einfach am besten wahrnehmen, wenn man es erlebt und das mit allen Sinnen. 

 

 

Für Landrat Udo Recktenwald war es wichtig , einen Lernort zu erschaffen um die Kinder an die Natur, die Pflanzen, die Tieren, eben das was uns umgibt, heranzuführen. Oberthal mit Gronig hier am Momberg nannte er gar eine Perle der Natur, eine traumhaft schöne Landschaft mit vielen ausgezeichneten Wanderwege. ,,Für uns als Landkreis ist es wichtig, das wir über die Kulturlandschaftsinitiative seit mehr als 25 Jahren, sie mit begleiten und unterstützen".

 

Bürgermeister Stephan Rausch dankte allen die am Projekt beteiligt waren und erwähnte an dieser Stelle wie wichtig dieses Projekt für die Kinder sei, denn das sei die Generation für die man das hier mache. Der Verein zur Förderung der Dorfentwicklung Gronig hat den Lehrpfad initiiert, um über die Schönheiten der heimischen Natur mit ihren Besonderheiten, Lebensräumen und deren Bewohner zu informieren.

 

Hierzu wurde auch auf das spezielle Hilfsmittel der GPS-Positionen zurückgegriffen, das den Jugendlichen die Möglichkeit bietet, den Rundweg als GPS-Geojagd zu organisieren. Zu jeder Themenstation wurden mit Fachleuten die Inhalte besprochen und Ansprechpartner auf den Informationstafeln hierzu vermerkt. Die Arbeiten zum Befestigen der Tafeln wurden in Gemeinschaftsterminen geleistet. Und am Ende der Rede von Minister Jost, versprach dieser einen großen Schwenker für den Ort Gronig. Landrat Udo Recktenwald legte nach und wird das dazugehörige Grillgut stiften und vom Bürgermeister Stephan Rausch kommt das Bier. 

 

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