Bürgerfragestunde mit Landrat Udo Recktenwald - ist ein Dorf wie Güdesweiler überlebensfähig

Gemeinde Oberthal

Ende Februar gab es eine Bürgerfragestunde mit Landrat Udo Recktenwald im Gasthaus Flare in Güdesweiler.

Bei den gewählten Themen 

 

 

handelte es sich um soziale Strukturen, Tourismus und Wirtschaft im Landkreis St.Wendel. Dabei betonte der Landrat, dass es 4 Faktoren in unserem Landkreis gibt, die uns auszeichnen: Zum ersten wäre, das wir immer noch funktionierende soziale Strukturen haben, wie die der Vereine, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt in den Dörfern und starkes Engagement. Eine Grundlage die uns erfolgreich macht in unserer Region.

 

Das zweite ist die Wirtschaftsstruktur im Landkreis St.Wendel, die klassischerweise sehr mittelständisch geprägt ist. ,,Hierbei profitieren wir von kleineren Familienunternehmen, die nicht so krisenanfällig sind wie Großunternehmen ", sagt Recktenwald und bezieht sich auch auf das Jahr 2010 indem sich die Wirtschaftskrise bei uns sehr gering hielt. Übrigens haben wir hier nach wie vor im Saarland die höchste Handwerkerdichte. Nirgendwo gibt es soviele Betriebe wie bei uns.

 

Der dritte Punkt bezeichnet den Mut neue Wege in unserer Region zu gehen. Hier sei genannt zum Beispiel vor 40 Jahren den Bostalsee als Freizeitsee anzulegen. Damals wurde also schon der Grundstein für die heutige Tourismusbranche gelegt. Desweiteren die Entscheidung zu fällen auf erneuerbare Energien zu setzen. Das war dem Landrat damals schon ein wichtiges Thema. Hier wurde auch der Windpark Oberthal genannt mit Bürgerbeteiligung. 

 

Der vierte Punkt, den der Landrat anspricht, ist die politische Verlässlichkeit und Stabilität im Landkreis St.Wendel. ,,Hier sind wir der einzige Landkreis im Saarland der die absolute Mehrheit einer Partei ( CDU ) hat". Dennoch befindet sich die Demokratie, 100 Jahre nach Weimar durchaus in einer Krise. ,, Wir müssen aufpassen, das wir nicht zu einer Aktionistendemokratie werden. Wir sind eine repräsentive Demokratie".

 

Aber in letzter Zeit spürt man, dass aus jedem kleinen Grund eine Bürgerinitiative entsteht die aus einem einzelnen Interesse heraus handelt, dabei auch Ansprüche daraus ableitet und die Demokratie in ihrer jetzigen Form verändert. Das Problem dabei ist der große Widerstand einzelner Themen in Form von Bürgerinitiative die es schwer machen eine Politik zu führen die auf Kompromisse ausgelegt ist. Deswegen sei es wichtig eine verlässliche Politik zu machen, wo die Leute wissen woran sie sind. ,,Und diese vier Faktoren sind es letztendlich, die es ausmachen, warum wir hier im Landkreis so gut aufgestellt sind".

 

 

Um nochmal auf den Tourismus in unserer Region zurückzukommen, hier haben wir mittlerweile einen Rekord für das Jahr 2018 zu verzeichnen: Über eine Million Übernachtungen. „Die Marke wurde erwartungsgemäß geknackt. Seit Jahren sind wir der touristische Motor der Großregion, seit Jahren steigen bei uns die Ankunfts- und Übernachtungszahlen. Der neue Rekord ist das Ergebnis einer erfolgreichen Tourismuspolitik, wie sie in unserem Landkreis seit Jahrzehnten betrieben wird. Einer Politik, die durchdacht, mutig und konsequent den Tourismus fördert – denn Tourismus ist aktive Wirtschaftsförderung und trägt zur Regionalentwicklung bei“, sagt Landrat Udo Recktenwald.

 

 

Das Statistische Landesamt führt 996.398 Übernachtungen im Landkreis St. Wendel im Jahr 2018 auf. Saarlandweit mit weitem Abstand Spitze und ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Jedoch fließen in diese Statistik nur Betriebe ab zehn Betten ein. Rechnet man nun die Übernachtungen in Betrieben bis neun Betten bzw. Privatunterkünften hinzu, so kommt man für 2018 auf 1.025.088 Übernachtungen im Landkreis St. Wendel. Diese Zahl hat die Tourist-Info Sankt Wendeler Land ermittelt.

 

Gleiches gilt für die Anzahl der Ankünfte: Laut Statistischem Landesamt verzeichnete der Landkreis St. Wendel im vergangenen Jahr 265.728 Ankünfte, ein Plus von 9,2 Prozent. Die Zahl inklusive kleinerer Betriebe im Landkreis St. Wendel für 2018: 270.768.

 

 

Bei den inländischen Gästen stieg die Zahl der Ankünfte 2018 um 10,3 Prozent an und die der Übernachtungen um 6,2 Prozent. Ebenfalls gestiegen sind die Anteile bei den ausländischen Gästen mit 188.345 Übernachtungen. Damit ist der Landkreis St. Wendel wieder absoluter Spitzenreiter im Saarland, gefolgt vom Regionalverband Saarbrücken mit rund. 127.000 Übernachtungen. Weiter positiv haben sich die Zahlen in der Gemeinde Nohfelden entwickelt, die bei den Ankünften 2018 ein weiteres Plus von 11,9 Prozent und bei den Übernachtungen von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht hat. Die Gemeinde Nohfelden liegt mit rund 172.000 Auslandsübernachtungen an einsamer Spitze aller Gemeinden des Saarlandes. Die meisten ausländischen Übernachtungen im Landkreis St. Wendel wurden von Gästen aus den Niederlanden, gefolgt von Gästen aus Frankreich, Belgien und der Schweiz gebucht.

 

Recktenwald: „Die gute Auslastung des Ferienparks und die großartige Nachfrage der Seezeitlodge in der ersten ganzjährigen Saison am Bostalsee haben entscheidend zu der Rekordmarke beigetragen, ebenso die Wiedereröffnung des Jugendgästehauses Tholey. Aber auch die anderen Häuser verzeichnen gute Nachfrage, die Zahl der Ferienwohnungen steigt, die Region wird immer beliebter. Dazu tragen die reizvolle Landschaft und das vielseitige  Veranstaltungs- und Freizeitangebot bei.“ Wichtig sei dem Landkreis dabei aber auch touristisches Wachstum mit Augenmaß zur Wahrung der Naherholung für die Bürgerinnen und Bürger.

 

 

Desweiteren wurde auch die Frage gestellt, ob ein Dorf wie Güdesweiler überlebensfähig ist? Reckenwald: ,,Ein Dorf aus meiner Sicht wie Güdesweiler muss überlebensfähig sein. Jedes Dorf hat seinen eigenen Charakter, jedes Dorf wird durch die Menschen geprägt die dort leben und die dort auch aktiv sind und sich einbringen. Und wenn wir die Krisen der Dörfer erleben, durch wegbrechende Infrastrukturen, dann haben wir zwei Möglichkeiten, man nimmt es hin oder wir steuern dagegen". 

 

Bewusst sei Recktenwald schon, dass man nicht alle Entwicklungen im demografischen Wandel aufhalten könne, aber man könne die Weichen für die Zukunft stellen. Natürlich kann man das eine oder andere nicht verhindern, dass ein Verein sich aufgibt oder ein Ereignis sprich Veranstaltung im Dorf nicht mehr stattfindet. Aber gerade deshalb ist die Regionalentwicklung  somit derzeit ein wichtiges Thema. ,,Wir kämpfen dafür, das wir die nachhaltige Regionalentwicklung als Aufgabe zugelassen bekommen. Und dadurch können wir hier auch mehr Gelder einsetzen".

 

Der Kreis kann dann hier die Gemeinden mit Projekten unterstützen. Hier muss man neue Wege gehen um auch ein Stück weit eine neue Dynamik entstehen zu lassen. Wir sollten aufjedenfall dagegen steuern, das Dörfer wie Güdesweiler und auch die anderen Dörfer im Landkreis keine Orte werden, die nur noch zum Wohnen und Schlafen da sind. ,,Wir sollten einfach kein Dorf aufgeben" , so Landrat Udo Recktenwald. 

 

Was man auch nicht vergessen sollte, warf ein Güdesweiler Bürger ein, das zu einem funktionierenden Dorf auch eine Kirche gehört in der auch weiterhin Messen abgehalten werden. Dazu Recktenwald: ,,Ich werfe dem Bistum vor, dass es sich aus der Vermittlung christlicher Werte in unserer Gesellschaft zurückzieht. Wenn wir als Christen hier alles aufgeben, dann wird sich auch die Gesellschaft verändern, denn ich finde das sehr fahrlässig, dass die Kirche meint auf diesem Wege ihre Probleme lösen zu können".

 

Denn das sei nicht der richtige Weg so die Strukturen zu ändern. Die Kirche habe Geld genug man solle nicht dort sparen wo die Kirchengemeinde noch funktioniert. Hier werden funktionierende Strukturen zerschlagen. Und so hat das Bistum auf die Kritik aus unserer Region reagiert, nach dem Motto, dort fangen wir mal als erstes an. Eine besondere Art mit Kritik umzugehen. Natürlich standen an diesem Abend noch mehrere Themen auf dem Programm wie Datenschutz in den Vereinen oder wie man Menschen die Zuziehen besser in das Dorfleben mit einbinden könne, günstiger Wohnraum usw. 

 

Es war ein sehr aufschlussreicher Abend der viele Informationen bereithielt  mit interessanten Diskussionen, aber leider fängt es hier schon an: das mangelnde Interesse der Dorfbevölkerung solche Veranstaltungen zu besuchen und sich einzubringen um ein Dorf am Leben zu erhalten. 

 

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Kommentare: 12
  • #1

    Birgit Bauer (Samstag, 02 März 2019 17:43)

    Ich danke dir für deinen Bericht liebe Isabelle vorallem für den letzten Satz der wirklich ausdrückt wie gleichgültig unsere Gesellschaft geworden ist wenn es nicht gerade um das Ich geht.

  • #2

    Schdani (Montag, 04 März 2019 10:32)

    Interessanter Artikel über einen, finde ich, sehr verantwortungsbewußten Herrn Landrat Recktenwald, wobei man, das gesagt, nicht mit jeder Äußerung (gänzlich) übereinstimmen muß.

    Seiner Feststellung, daß sich die Demokratie, besser der demokratische Rechtsstaat, in einer Krise befindet, ist wohl offensichtlich, jedoch hat das nicht so sehr mit den Menschen zu tun, sondern mit den Mächtigen in Politik, Justiz und den gleichgeschalteten Medien. Denn ganz oben in diesem Staate fängt das an, wo von einer Kanzlerin und ihren politischen Getreuen und Bündnispartnern und ihrer Freunde, den gleichgeschalteten Medien, Recht und Gesetz willkürlich außer Kraft gesetzt werden, weil es ihr/ihnen allein um IHRE persönlichen Interessen, ihre Macht geht. Etwas anderes war und ist da nicht.

    Die herausragende Rede von Papst Benedikt XVI. im Jahre 2011 im Reichstag zu Berlin prallte an den Mächtigen offenkundig ab. "Nimm das Recht weg, was ist dann der Staat anderes als eine große Räuberbande?"- so der Papst in Anlehnung an den Kirchenlehrer, den hl. Augustinus. Papst Benedikt hatte sodann weiterhin ausrücklich auf die beiden totalitären und menschenverachtenden Systeme, den Nationalsozialismus wie den marxistischen Kommunismus eindrücklich hingewiesen.

    Und heute?- In diesem Staate herrschen von oben herab Lug und Trug und Willkür. Ja, nicht die Demokratie ist eigentlich in einer Krise, sondern die Mächtigen in Staat und Medien setzen Recht und Gesetz außer Kraft wie es ihnen beliebt und haben an Demokratie absolut kein Interesse.
    Eine Distanzierung von den Mächtigen wäre also nötig, denn warum sollten Menschen zu so einer sicherlich guten Verantstaltung kommen- wie lamentiert wird? Andererseits: es gibt offenkundig Menschen, die bildungsfern sind: ich sehe das bspw. an den unqualifizierten Äußerungen zu vielem, was ich hier auf saarheimat schon geschrieben habe.

  • #3

    Foozer (Montag, 04 März 2019 12:57)

    Hast du dir schon mal Gedanken gemacht,
    wie die anderen Kommentatoren deine
    Äußerungen zu den vielen, dennoch immer
    gleichbleibenden Themen im Lamentierton
    bezeichnen - da genügt wohl kaum die
    Bezeichnung "unqualifiziert" !

    Du wärst ein willkommenes Thema für jede
    Fasenachtsbütt in unserer Umgebung !
    Da haben alle Boozevereine in diesem
    Jahr versagt !

  • #4

    Schdani (Montag, 04 März 2019 14:08)

    @Foozer
    Die Nazizeit ist vorbei, und das Richtige und die Wahrheit lasse ich mir nicht nehmen. Der Versuch, mich lächerlich zu machen, ist ein viel erprobtes Mittel der Bösen, und fällt auf Sie selber zurück.

    Wenn ich die Möglichkeit habe, will ich mich weiterhin auf saarheimat an den Themen diskutierend beteiligen. Ich bitte aber die Redaktion, solche unsachgemäßen Kommentare wie von @Foozer zu unterdrücken.

    Der CDU gehören Sie @Foozer sicherlich nicht an und auch nicht der Kirche.

  • #5

    Foozer (Montag, 04 März 2019 14:23)

    Ha Ha Ha - du und das Richtige und die Wahrheit ?!
    Du hast tatsächlich den Schuß nicht gehört !
    Dich braucht doch keiner lächerlich zu machen,
    dafür sorgst du selbst schon seit langer Zeit und
    mit jedem Kommentar !
    Und wenn du die Redaktion aufforderst, meine
    Kommentare zu unterdrücken, dann kann ich deinen
    Hinweis auf die Nazizeit auch gut nachvollziehen,
    dort gab es auch nur eine seligmachende Meinung !

    Geh in dich, nerv uns nicht weiter, Maria Laach kann
    dir eventuell helfen, versuch`s !

    Für Büttenreden wirst du auf jeden Fall immer interessanter !

  • #6

    Schdani (Montag, 04 März 2019 15:06)

    Es geht nicht um Meinungen, es geht um die Wahrheit, um Christus erstlich und letztlich, der Weg, Wahrheit und Leben ist. Ich bin Christ und werde davon nicht abweichen. Was ich mache, wenn ich schreibe, ist ein Werk der Barmherzigkeit, um andere zu stärken womöglich, jedenfalls um die Wahrheit so gut wie möglich zu sagen und bekennen.
    In der Nazizeit wie bei den Kommunisten in der "DDR" war es verboten, öffentlich die Wahrheit, Christus zu bekennen. Da galt jeweils nur das Böse: Drohungen und Lügen, Verschleppungen, Folter und Ermordungen ohne Ende.

    Deswegen auch ist jemand wie "Foozer" im Unrecht, der selbst von der Wahrheit nichts wissen will, sich stattdessen auf Meinungsfreiheit mit Hinweis auf die Nazizeit beruft, wovon- der Meinungsfreiheit- ganz zu schweigen von der Wahrheit-, er selber ja offenkundig gar nichts hält. Das belegen seine abstrusen Äußerungen. Seine, Foozers Freiheit, ist die Freiheit zum Bösen, was aber mit Freiheit nicht das Geringste zu tun hat.
    Er benutzt die Freiheit, ihre Spielregeln, um sie, die Freiheit, und das Gute damit, abzuschaffen, mundtot zu machen.

    Deshalb meine Frage an die Redaktion, ob sie solches dulden will, solche unsachgemäßen- und Trollekommentare von Foozer, die nicht nur unsachgemäß sind, sondern auch direkt gegen die Freiheit, die Freiheit zum Guten, gerichtet sind.


  • #7

    Foozer (Montag, 04 März 2019 15:30)

    Hei, Leute, spricht das nicht für sich ?
    Muß man das noch kommentieren ?
    Ist der tatsächlich im Heute ?
    Kann sowas im Bereich des Begreifbaren
    angesiedelt sein ?
    Nimmt den eigentlich jemand ernst ?

    Wenn so einer uns die Freiheit zum Guten
    bringen soll, dann gute Nacht Welt !

  • #8

    Schdani (Dienstag, 05 März 2019 10:17)

    "Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden, wer nicht glaubt wird verdammt werden." - Markus 16,16
    "Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes." - Joh. 3,18

    Die Freiheit hat Jesus Christus gebracht und ohne IHN gibt es keine Freiheit: die Freiheit sich zu entscheiden für Ihn, Sein Gesetz, das Gute, die Wahrheit und das Leben und damit für das ewige Leben im Himmel- oder für die Unfreiheit, den Teufel und letztlich die ewige Verdammnis, die Hell/Hölle. Gott zwingt niemanden: jeder kann sich in Freiheit entscheiden wo er einmal sein will.

  • #9

    Schdani (Dienstag, 05 März 2019 10:56)

    "Desweiteren wurde auch die Frage gestellt, ob ein Dorf wie Güdesweiler überlebensfähig ist?" Diese Frage ist sehr berechtigt.
    Frage: was hat die sog. Gebiets- und Verwaltungsreform Güdesweiler denn gebracht? Doch für die meisten nur Nachteile, für Güdesweiler generell nur Nachteile.

    Oberthal dagegen hat sehr profitiert, Beispiel Brühlzentrum. Dort wurde und wird investiert, da sind die Läden und Geschäfte usw. und wer in Güdesweiler keinen PKW hat, muß gegebenenfalls mit dem Bus (montags bis freitags aber nur- und samstags kann zu Fuß hingetappt werden) nach Oberthal fahren, um sich Lebensmittel oder Getränke zu kaufen. DAS KANN DOCH NICHT SO BLEIBEN!
    Gäbe es in Güdesweiler noch einige Geschäfte, sähe es doch schon anders aus und man müßte die Frage nach der Überlebensfähigkeit so gar nicht stellen, denn in Oberthal wird sie verständlicherweise nicht gestellt werden müssen, so doch nicht.

    Warum muß alles sich in Oberthal konzentrieren?- Das kann und darf so nicht bleiben. Ich möchte sagen, daß mindestens ein Lebensmittelgeschäft (mit Postannahmestelle) nach Güdesweiler kommt, und dann können die Oberthaler ja auch mal mit dem Bus nach Güdesweiler fahren; das kann doch keine Einbahnstraße bleiben! Wenn schon- denn schon.
    Auch die Kreisparkasse muß nach Güdesweiler verlegt werden, da ja schon die gesamte Gemeindeverwaltung in Oberthal ist. Diese Forderungen sind mehr als berechtigt. Es muß geteilt, aufgeteilt werden, und ich möchte an die Parteien und andere in Güdesweiler appellieren, dahingehend jetzt aktiv zu werden. Die KSK St.Wendel und wenigstens ein Lebensmittelgeschäft haben nach Güdesweiler zu kommen!

    Wenn die Dinge nicht geändert werden oder geändert werden können wegen Oberthaler Widerstand, dann sollte Güdesweiler wieder eine selbständige Gemeinde werden. Diese Gebiets- und Verwaltungsreform ist gescheitert, außer vielleicht für einige wenige Nutznießer daraus und für diejenigen Orte wie Oberthal, wo sich die Administration der Großgemeinde befindet und auch die Geschäftswelt, durch die Politik gefördert, ansiedeln kann und konnte.

  • #10

    Hilli (Dienstag, 05 März 2019 16:05)

    Ich Denke Fasnacht ist vorbei,was ist das mit dem Oberthaler Wiederstand, senn mir jetzt im Krieg,es hätte jeder zu der Fragestunde gehen können, auch Schdani,aber da hätte er ja aus dem Untergrund kommen müssen, aber aus dem Hinterhalt schießen macht er lieber.Ich glaube in unserer Großgemeinde brauchen wir keinen Missionar,und die die sich so hinter der Bibel verstecken machen mir Angst,das sind die schlimmsten

  • #11

    Schdani (Mittwoch, 06 März 2019 12:12)

    @Hilli, nur keine Angst: ich habe nichts gegen Oberthal oder Oberthaler, ganz und gar nicht. Hätte ich einen Grund dazu? Ja, Gründe hätte ich, aber Verallgemeinerungen wären nichts als Unrecht. In Oberthal gibts und gab`s auch Böse, (schon vor Jahrhunderten wie arme Frauen das erleben mußten, die als "Hexen" diffamiert wurden- sind sie von Oberthal offiziell rehabilitiert worden?) und auch solche, die sich über Güdesweiler gerne lustig machen, blöderweise, und sie auch ausnutzen, wenn`s geht. Und mit dieser Konzentration von Verwaltung und Geschäften in Oberthal etc. gehts ja wie man sieht.

    Zu diesem Artikel, der mein Heimatdorf Güdesweiler betrifft, kann sich doch jeder sachlich äußern, und das haben Sie Hilli ganz und gar nicht gemacht. Stattdessen Vorwürfe, weil ich die christlichen Lehren sage oder "verkünde". Das paßt nicht, verstehe. Das paßt den Christusfeinden nicht, und deswegen hassen Sie mich; Sie und Foozer und andere mehr. Die Heckenschützen, sind das nicht Sie und andere?

    Tatsache ist es, daß Güdesweiler bei dieser Gebietsreform aus den 1970ern nicht gut abgeschnitten hat, aber Oberthal sehr wohl UND DAS SOLL SO WEITERGEHEN? Deswegen MUSS geteilt werden. Dann kommt ein Teil der Verwaltung bitteschön nach Güdesweiler, und ein, wenigstens ein! Lebensmittelgeschäft ebenfalls und anderes mehr. Dann ist halt weniger im Brühlzentrum. Dann schaun mer mal.
    Die Busse fahren alle auch von Oberthal nach Güdesweiler für Leute ohne PKW. Warum soll das alles allein den ärmeren Bewohnern von Güdesweilern zugemutet werden? Die einseitige Umverteilung von Güdesweiler nach Oberthal, das eh genug Vorteile hat, muß gestoppt werden.

    Alles Gute.

  • #12

    Hilli (Mittwoch, 06 März 2019 15:17)

    Ich kann niemals dem Manne ist nicht zu helfen,ich schreibe das nur einmal,ich glaube an Gott, aber nicht an das raulische Bodenpersonal,und mir braucht keiner meinen Glauben oder die Bibel erklären,das gehört in die Kirche