Güdesweiler Naturschutzbeauftragter Matthias Maurer informiert

Gemeinde Oberthal

Mittlerweile ist es überall zu lesen oder hören, viele Insekten finden keine Nahrung mehr in unserer Kulturlandschaft. Für Nektar und Pollen sammelnde Insekten sind sie und die Gärten sehr mager. ,,Dabei helfen

 

 

schon kleine Veränderungen das Nahrungsangebot zu steigern. Dazu zählt zum Beispiel ein reduziertes Mähen von Wiesen. Was wir als "unordentlich" empfinden, wenn Wiesen, Wegränder oder ähnliches nicht gemäht werden, ist in Wirklichkeit ein reicher Lebensraum für Insekten", weiß Naturschutzbeauftragter Matthias Maurer aus Güdesweiler. 

 

 

Aus diesem Blickwinkel sollte man deshalb auf die Alte Triere Straße schauen und sich freuen, dass dort durch eingeschränkte Mäharbeiten ein kleines grünes Band zwischen Bauschuttdeponie, Baumschule Biegel und mit den Blühflächen der Jagdgenossenschaft, zum Naturschutzgebiet Weiherbruch und Rohrbachwiesen geschaffen wird.

 

 

Um diesen Streifen bereits zeitig im Frühjahr für die ersten schlüpfenden Wildbienen attraktiv zu machen, haben sich freiwillige Helfer um die beiden Jagdpächter Winfried Müller und Matthias Maurer im Herbst die Mühe gemacht und Frühblüher wie Wildkrokusse oder Traubenhyazinthen gesetzt.

 

Die Ersten strecken ihre Blüten schon Richtung Sonne! Mit ein bisschen Glück werden daraus in den nächsten Jahren noch mehr und so wird die farbenfrohe Fläche hoffentlich nicht nur für die Bienen attraktiv, sondern auch für die erholungssuchenden Spaziergänger.

 

 

Ein besonderer Dank von Matthias gilt bei dieser Aktion den freiwilligen Helfern, Ortsvorsteher Timo Backes, Dennis Meisberger, Jürgen und Christina Ost, Carina Maurer, Ulli Backes und Laura Veit.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dr. Alfred Tetzlaff Ökonom Nauwieshof (Donnerstag, 04 April 2019 11:33)

    Sehr gut, eine tolle Idee, müßte jede Gemeinde machen, Weiter so!!!!!