Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen im Landkreis St.Wendel

Bild: Dirk Schäfer
Bild: Dirk Schäfer

Kreis St.Wendel

Gegen 17:00 Uhr streifte eine Gewitterfront den Landkreis St. Wendel. Begleitet war diese mit Starkregen und Sturmböen. Hierdurch kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Freiwilligen Feuerwehren. Kurz 

 

vor dem Eintreffen der Schlechtwetterfront hatte die Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg die Führungskräfte im Landkreis über die aufkommende Lage informiert.

Betroffen waren diesmal die Stadt St. Wendel sowie die Gemeinde Freisen.

 

Doch bevor die ersten Einsatzkräfte zu vollgelaufenen Keller, überschwemmten und durch umgestürzte Bäume blockierte Straßen ausrücken mussten, wurde ein Brand im St. Wendler Stadtteil Winterbach im Bereich der Wellwiesstraße gemeldet.

Nach Angaben des Mitteilers brenne im Bereich eines landwirtschaftlichen Anwesens ein Anhänger, beladen mit Strohballen. Dieser stehe noch in der Nähe einer Scheune.

 

Umgehend wurden die Feuerwehreinheiten hierzu alarmiert.

Bereits zu diesem Zeitpunkt erschwerte sehr starker Regen die Anfahrt zur gemeldeten Brandstelle.

Vor Ort konnte allerdings rasch Entwarnung gegeben werden.

Es handelte sich lediglich um ein bewachtes Feuer auf einer Privatfläche. Die Feuerwehr musste nicht tätig werden.

 

Da bereits zu diesem Zeitpunkt absehbar war, dass es durch die starken Regenfälle und Sturmböen zu weiteren Einsätzen im Stadtgebiet kommen wird, wurde ein Lagezentrum im Feuerwehrgerätehaus des Löschbezirkes Mittleres Ostertal eingerichtet. Von dort aus wurden die anschließenden Einsätze innerhalb des Stadtgebietes koordiniert. Der Einsatzleitwagen des Löschbezirk Haupersweiler übernahm die Koordination der Einsätze in der Gemeinde Freisen. Dies erleichterte in der Folge die Abarbeitung der gemeldeten Schadstellen.

 

 

In der Mehrzahl galt es in den betroffenen Bereichen überspülte und mit Schlamm und Geröll verschmutzte Fahrbahnen zu säubern und Einlaufschächte zu reinigen sowie umgestürzte Bäume zu beseitigen. Vereinzelt mussten auch vollgelaufene Keller leergepumpt werden. Teilweise waren Erdmassen von angrenzenden Feldern auf und über die Fahrbahn gespült worden.

Durch die verschmutzten Abschnitte bestand eine erhebliche Unfallgefahr für die Verkehrsteilnehmer. Zahlreiche Haupt- und Nebenstraßen waren zum Teil längerfristig wegen der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt.

Betroffen waren u.a. die L 307 zwischen St. Wendel und Niederkirchen, die L 309 zwischen Leitersweiler und Oberkirchen, die L 133 zwischen Bliesen und Winterbach sowie die B 420 Niederkirchen Richtung Landesgrenze.

Verletzt wurde niemand. Der Einsätze für die Feuerwehr waren gegen 21:00 Uhr beendet.

Im Einsatz waren:

 

Löschbezirke Freiwillige Feuerwehr Stadt St. Wendel, Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Freisen sowie die Polizei.

Text und Bilder: Dirk Schäfer

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Kommentare: 1
  • #1

    Möller Werner Ortsrat Bliesen (Donnerstag, 25 April 2019 12:26)

    Dank an unsere freiwilligen Feuerwehren, immer zur Stelle wenn man sie braucht !!!!!!!!!!!