Annegret Kramp-Karrenbauer lüftete ein Geheimnis bei ihrem Besuch in Gronig

Gemeinde Oberthal

Ein nicht alltäglicher Besuch stand am letzten Samstag am Dorfgemeinschaftshaus in Gronig an. Nachdem sich schon viele Bürger dort versammelt hatten und gespannt auf die CDU-Bundesvorsitzende AKK warteten, wartete auch die 

 

Trachtenkapelle Gronig auf ihren ersten Einsatz des Tages auf der Bühne. Bei regnerischem Wetter war man zudem froh am DGH eine geeignete Überdachung zu haben. Und dann kam sie auch schon, gut gelaunt, symphatisch, ganz natürlich gestylt in Jeans und rotem Anorak. Bis in den Abend war sie an diesem Tag in 7 saarländischen Orten unterwegs, um für die Kandidaten der CDU bei der Kommunal- und Europawahl zu werben. 

 

Nach der Begrüßung des 1. Vorsitzenden des Ortsverbandes Gronig, Johann Peltzer,  nutzte Landestagsabgeordneter Hermann Scharf die Gelegenheit Ortsvorsteher Toni Schäfer für sein Engagement in Gronig zu würdigen. Es sei einzigartig und großartig zugleich, wie Schäfer seinen Ort in all den Jahren vorangebracht habe. ,,Wenn man sieht, was sich alles in Gronig zum positiven verändert hat, und mit welchem Elan und welchem Ehrgeiz Toni Schäfer an die Sache herangegangen ist, dann ist das einfach nur grandios", so Scharf.

 

 

Zudem dankte Scharf dem Ortsvorsteher für ein weiteres großes Engagement, die Arbeit für die CDU, denn auch in den letzten Wochen hätte sich gezeigt, dass ohne den engagierten Wahlkampf von Schäfer, in den Dörfern, der Stadt St.Wendel und in den Gemeinden des Landkreises man das nicht so hinbekommen hätte. Und mit genauso viel Herzblut setzte Schäfer sich für die Donatuskapelle ein, eines seiner vielen Projekte des Ortsvorstehers, eine Herzensangelegenheit, wie er selber sagt. Und zusammen mit der tatkräftigen Hilfe von Stefan Colling wurde eine weitere erfolgreiche Idee in die Tat umgesetzt.

 

In diesem Jahr wird Frank Schön (CDU, 1. Vorsitzender des Musikvereins Gronig) als neuer Ortsvorsteher-Kandidat in den Wahlkampf ziehen. Deshalb ist es Toni Schäfer wichtig, wenn die Wahl gewonnen wird, dass er als Stellvertreter weiterhin zur Verfügung steht um mit Rat und Tat vor Ort zu unterstützen.

 

In der anschließenden Rede von Kramp-Karrenbauer, die den zahlreich erschienenen Gronigern bei den schlechten regnerischen Bedingungen, Wetterfestigkeit bescheinigte, bekräftigte Akk nochmals für die Ziele der CDU einzutreten und hob hervor, mit einem guten Wahlergebnis die Geschicke in der Gemeinde Oberthal und Gronig weiterhin zu bestimmen.

 

 

,,Ich glaube ihr seid hier in einer besonderen Situation, weil nicht viele andere Orte im Saarland das Glück haben einen Spitzenkandidaten, einen neuen Ortsvorsteher und einen der über viele Jahre bewiesen hat, was man als Ortsvorsteher alles erreichen kann, im Doppelpack zu wählen", so Kramp-Karrenbauer. Und darüber hinaus im Hinblick auf Europa, sei es wichtig, dass die CDU bei der Europawahl gut abschneide, damit man mit Roland Theis ( Staatssekretär und Bevollmächtigter für  Europaangelegenheiten des Saarlandes ) wieder eine engagierte und deutliche Stimme in Europa hat. 

 

Denn, und davon ist Kramp-Karrenbauer überzeugt, mit Roland Theis hat man einen engagierten Politiker, der dafür sorgt dass die entsprechenden Unterstützungen und Mitteln auch ins Saarland kommen, genau dorthin wo sie gebraucht werden. Deswegen ist es auch für den Gemeinderat und den Ortsrat so wichtig, die Arbeit fortzuführen, die in der Vergangenheit für den Ort Gronig so erfolgreich liefen. Und dann lüftete Akk ein Geheimnis, dass für allgemeine gute Stimmung sorgte:

 

,,Und jetzt will ich euch mal ein Geheimnis verraten. Wir hatten ja in der vergangenen Zeit ein besonderes Programm laufen, das ,,Saarland zum Selbermachen". Und ich kann euch nur sagen, es gab keinen, keinen im ganzen Saarland, der aus diesem Programm mir soviel Geld aus dem Kreuz geleiert hat, wie Toni Schäfer". Denn wie wir wissen kam jeden dritten Tag irgendein neues Projekt aus Gronig. 

 

Und wenn es ein solches Programm irgendwann einmal geben wird ,,Deutschland zum Selbermachen", ist sich AKK sicher, Gronig wird an der Spitze der Orte bleiben, die das meiste Geld abholen und das wird auch bei Tonis Nachfolger so sein. Aber das hat Schäfer nicht dafür gemacht, dass er am Ende sagen kann, kuck mal was ich alles für diesen Ort erreicht habe, sondern das hat er gemacht, damit Gronig bleibt, was es heute ist, ein Stück Heimat, wo man sich Zuhause fühlt, wo man sich wohl fühlt und dieser Gemeinsinn im Ort und in der Gemeinde Oberthal macht das Ganze zu etwas ganz besonderem.  

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Schdani (Mittwoch, 15 Mai 2019 10:42)

    Schön, daß das so ist, daß es in der Kommunalpolitik verantwortliche Politiker gibt. Da gibts nichts zu bemängeln.

    Zu den europapolitischen Aussagen von Frau Kramp-Karrenbauer: Deutschland bestreitet, wenn ich die Zahlen richtig habe, 26% des EU-Haushaltes. Es war immer so, daß Deutschland weit mehr an Brüssel überweist als es von dort wieder zurückerhält für regionale Strukturhilfen usw. Aber warum brauchen wir "Europapolitiker", die für diese Gelder bei der EU auf Betteltour gehen müssen? - Es handelt sich doch um Geld aus Deutschland, das von den hiesigen Steuerzahlern, oft im Schweiße ihres Angesichtes verdient, aufgebracht worden ist.
    Jetzt stellen sich Politiker von Parteien so hin, als würden sie dem Bürger Wohltaten zukommen lassen. Zuerst dem Bürger das Geld per Steuer aus der Tasche ziehen, dann der Transfer dieses Geldes zur EU und dann hat der brave Steuerbürger die je richtige Partei zu wählen, damit er schlußendlich von seinem! Geld, nicht der Parteien und der Politiker Geld, vielleicht noch einige Brosamen erhält.
    Wäre es nicht ehrlicher und vernünftiger, dieses Geld gleich an Ort und Stelle zu lassen- und alles andere, was an die Staaten von Portugal bis Griechenland und in den Osten verteilt wird, das auch so zu deklarieren? - also als Steuergeld für diese Länder? , denn dafür machen diese Politiker letztlich Wahlkampf. Wie es gehandhabt wird, ist es Betrug.

    Und wie schon mal darauf hingewiesen: eine politische Wahl an Sonntagen ist eine Mißachtung des 3. Gebotes. Das muß nicht sein, denn es gibt andere Tage dafür.

  • #2

    Dr. Alfred Tetzlaff Ökonom Nauwieshof (Mittwoch, 15 Mai 2019 13:18)

    Frau Annegret-Kramp Karrenbauer ist momentan die beste Wahl für Deutschland, ich sehe keinen Spitzenpolitiker der besser für unser Land sein könnte. Natürlich macht sie Fehler aber die anderen noch größere! Meine Wahlempfehlung hat die Frau. Gruß Alfred.

  • #3

    Norbert Schu (Mittwoch, 15 Mai 2019 13:20)

    De Rauber Karl hätt ma net dabei gbraucht.

  • #4

    Schdani (Mittwoch, 15 Mai 2019 21:54)

    Das Hauptproblem ist doch, daß diese heutige EU sehr wenig mit Europa und den Bürgern der europäischen Nationalstaaten zu tun hat, sondern mehr mit Zwang und Diktatur.
    Da ist ein riesiger Beamtenapparat in Brüssel, Straßburg und Letzeburg, der sich auf Kosten der Steuerzahler für das eigene finanzielle Wohlbefinden bestens bedient. Es herrscht eine Politikerkaste mit mafiaähnlichen Strukturen.

    Der Brexit ist ja kein nur britisches Problem, sondern ein Problem für diese Brüsseler EU. Dem Grubenarbeiter in Sheffield oder dem Werftarbeiter in Bristol kann man nicht sein hart verdientes Geld wegnehmen, um es für irgendwelche Projekte in Griechenland und anderswo zu verwenden, weil dort die einheimischen Millionäre gerne Steuerhinterzieher sind. Und was für die englischen Arbeiter gilt, gilt auch für die deutschen Arbeitnehmer. Leider aber machen die politischen Parteien bei uns diese Umverteilung von unten nach oben auf europäischem Niveau gerne mit und das ist nicht in Ordnung.
    Man kann die Liste der Ungerechtigkeiten und des Absurden noch weiterführen.

    Und dann die Frage: welcher Politiker setzt sich dafür ein, daß Deutsch neben Englisch und Französisch Amtssprache der EU wird? Deutsch hat die meisten Sprecher in der EU und Deutschland bezahlt mit Abstand ja auch das meiste Geld in die Brüsseler Töpfe, schon immer. Da hört man nichts. Das interessiert sie wohl nicht, Hauptsache die deutschen Steuerzahler werden für die EU zur Kasse gebeten, damit man bei den anderen Politikern anderer Staaten gut angesehen ist.