Großes Fest im Seniorenheim St.Stephanus in Oberthal

Gemeinde Oberthal

Am letzten Sonntag wurde bei schönem Sonnenschein im Vorgarten des Seniorenheims St.Stephanus das 25-jährige Bestehen des Heimes gefeiert. Im Zelt, welches ganz nach 

 

dem Motto des Festes, der Rose, geschmückt war wurden auch Mitarbeiter von Heimleiterin Sabine Wecker geehrt, die seit der Eröffnung von St.Stephanus dem Haus die Treue hielten. Das Jubiläumsprogramm startete mit einem ökonemischer Gottesdienst, welcher von Diakon Oliver Besch, Pfarrer Meyer und der Chorgemeinschaft Oberthal-Gronig festlich gestaltet wurde. 

 

Geschäftsführer Hans Jung richtete bei der Eröffnungsrede Dankesworte an den Förderverein St.Stephanus sowie die Mitarbeiter für ihr Engagement und ging dabei auf die wichtige Funktion von Hermann Scheid, dem ehemaligen Bürgermeister  von Nohfelden ein, der bei der Entstehung des Hauses mitgewirkt hatte. Dabei lobte er vor allen Dingen die große Bereitschaft der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die regelmäßig die Bewohner besuchen und begleiten.

 

Ortsvorsteher Reiner Burkholz zitierte ein Sprichwort, welches auf das Seniorenheim passt: ,,Wer alte Bäume verpflanzt, braucht fruchtbaren Boden". Und genau diesen fruchtbaren Boden finden die Seniorinnen und Senioren dort. Burkholz hob hervor, wie wichtig es sei, dass die Hilfe für pflegebedürftige Menschen auch in unserer modernen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit  sein sollte. Gerade im Hinblick auf die berufstätigen, für die es immer schwieriger wird, ihre Angehörigen zu betreuen. Deswegen sind Betreuungseinrichtungen wie diese, ein wichtiger Bestandteil sozialer Versorgung in einer Gemeinde.

 

 

Auch Hermann Scharf bedankte sich bei der Heimleitung und den Mitarbeitern für ihre Arbeit im Seniorenheim: ,,Ich glaube die Menschen die hier untergebracht sind, fühlen sich sehr wohl". Es gibt laut Scharf 156 Heime im Saarland und 

12600 Menschen leben darin. St. Stephanus in Oberthal ist sehr erfolgreich und damals vor 25 Jahren war es etwas ganz besonderes, als die Eröffnung des Hauses gefeiert wurde. ,,Wir sind besonders stolz als Gemeinde und als Ort Oberthal, dieses Haus zu haben", sagte Scharf.

 

 Das Fest ging weiter mit latein-amerikanischen Klängen und der Sängerin Tanja, die mit Oldies und Schlagern begeisterte. Es wurde mitgeschunkelt und mitgesungen, aber auch Tränen der Rührung vergossen, als bekannte Melodien erklangen, die Erinnerungen an früher weckten. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Tanzensembles „La Volte“ in Barockkostümen passend zum Motto der Rose.

Abgerundet wurde das Programm mit den Tänzen der Juniorinnen des OCV Oberthal und der Linedancegruppe „High Valley“, die die Zuschauer begeisterten und nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen durften. Zum Abschluss des Festes ließen es sich die Bewohner und Mitarbeiter nicht nehmen, selbst etwas zum Programm beizusteuern.

 

Geschmückt mit Rosen tanzten sie mehrere Sitztänze und das mit sichtlicher Freude. Für die jüngsten Besucher war ein Kinderprogramm eingerichtet, u.a. mit einem Luftballonwettbewerb. Zum Gelingen des Festes trug neben den Mitarbeitern des Hauses, die tatkräftige Unterstützung des Pfarrgemeinderates Oberthal und die gekonnte Moderation von Heiko Schu bei.

 

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