Kerwefrühschoppe mit dem MV Steinberg-D. in Güdesweiler: Ein Unglück kommt selten allein

Bild: MV, Justin
Bild: MV, Justin

Gemeinde Oberthal

Die Frage könnte aber auch lauten:

Oder warum zwei Männer die Macht hatten, das Orchester ins Unglück zu stürzen.

Der Musikverein Steinberg-Deckenhardt freut sich jedes Jahr

 

 

auf der traditionellen Hammelskerb in Güdesweiler spielen zu dürfen und ein Teil dieser tollen Veranstaltung während des Kerwemontag am Frühschoppe zu sein. Verschiedene Teile des Kerwefrühschoppens sind jedes Jahr gleich: Der Frühschoppen ist sehr gut besucht, von den Hämmeln, den KerweSchneggscha und der Bevölkerung aus Güdesweiler und Umgebung.

 

Es war wie schon letztes Jahr perfektes Feierwetter. Der Musikverein beginnt meist gegen 11 und spielt bis 15 Uhr um alle Gäste der Veranstaltung bestmöglich zu unterhalten. Für die hervorragende Bewirtung der Kirmes zeichnet sich Christel Will verantwortlich, so dass sich alle Besucher rundum wohlfühlen können und ein paar gemütliche Stunden bei Speis und Trank sowie gepflegter Unterhaltung genießen können

 

,,Eine Sache war in 2019 jedoch für uns besonders", erzählt Verena Wagner vom MV Steinberg-Deckenhardt. Aufgrund unglücklicher termin-, koordinations- und urlaubsbedingter Umstände konnte ausschließlich das Nachwuchstalent Justin die Schlagzeugriege vertreten.

 

Neben dem Dirigenten ist der Mann am Drum-Set eine der entscheidensten Positionen einen Orchesters. Beide können die übrigen Musiker dermaßen verwirren, dass es zum völligen Chaos kommen kann.  Ein Drummer, der zu schnell, zu langsam oder gar einen falschen Rhythmus vorgibt, kann ein Orchester ohne weiteres ins Fallen bringen.

 

,,Die Musikstücke dürfen nicht zu langsam gespielt werden, weil es dann dröge und langweilig wird. Zu schnell ist auch eher schlecht, weil dann schwierige Passagen von Klarinette, Flöte und Co. nicht mehr sauber gespielt werden können. Auch ein falscher Rhythmus kann dazu führen, dass der Dirigent das Stück abbrechen muss, weil das Zusammenspiel in den einzelnen Sätzen nicht mehr funktioniert", so Verena.

 

Das Repertoire des MV Steinberg-D. umfasst zurzeit ca. 60 Stücke sowie diverse Märsche. Viele Stücke sind Medleys, die mehrere Tempi- und Rhythmuswechsel beinhalten. Und Justin ist gerade einmal 15 Jahre alt und hat sich dieser Herausforderung gestellt und sie hervorragend gemeistert!

 

,,Es gehört schon jede Menge Mut dazu, sich dem tosenden Publikum zu stellen und 33 Musiker durch 4 Stunden Unterhaltungsprogramm zu navigieren! Chapeau lieber Justin, Wir sind schwer beeindruckt und sind froh, dass du Teil unseres Orchesters bist", ließ der Musikverein verlauten und bedankt sich hiermit bei Justin für die tolle Leistung. 

 

Der MV möchte aber auch Danke an den  Ortsvorsteher sagen: ,,Lieber Timo, wir wissen deine Bemühungen und die Unterstützung für den MV Steinberg-D. sehr zu schätzen"! Außerdem vielen Dank an Christel Will für die erstklassige Bewirtung.

 ,,Wir entschuldigen uns ausdrücklich bei den Hämmeln, dafür, dass wir „Zirkus Renz“ in diesem Jahr leider nicht spielen können. Wir werden uns sehr bemühen, das nächstes Jahr wieder gut zu machen".

 

Und auch Ortsvorsteher Timo Backes bedankte sich für den Besuch von Monika Bachmann (Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) und bei allen Helfern und Verantwortlichen, die zum Gelingen der diesjährigen Kirmes beigetragen haben.

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Hilde Schwan (Donnerstag, 01 August 2019 12:39)

    Zum Glück hatte keiner der Steinberger eine Zigartette in der Hand, so ist auch nichts passiert, aber in Marpingen sind die die Woche vorbeigelaufen!

  • #2

    Sven Gatzweiler (Donnerstag, 01 August 2019 13:08)

    Liebe Hilde Schwan und auch an alle anderen Personen, die sich regelmäßig dieses "Running Gags" mit der Zigarette bedienen:

    "Ha Ha, hann mir gelacht...". Es war beim ersten Mal schon nicht witzig und wird auch bei jedem weiteren Mal nicht witziger, wenn sich irgendwelche Individuen hier in der Kommentarfunktion hinter Abkürzungen und Synonymen verstecken (Sie wären die Ausnahme, insofern Sie ihren richtigen Namen angegeben haben) und meinen sich über den Ortsteil Steinberg-Deckenhardt und seine Einwohner lustig machen zu müssen. Aber es passt wunderbar in unsere heutige Gesellschaft: man versteckt sich hinter der Anonymität des Internets und gibt geistigen "Dünnschiss" von sich, von dem mal sich nicht mal trauen würde, ihn seiner/seinem Nachbarin/Nachbarn persönlich an den Kopf zu werfen. Darin sind heute viele Leute groß. Wirklich traurig, wie es um unsere Sozialkompetenz in der heutigen Gesellschaft steht! Ich würde an dieser Stelle allen raten entweder getreu dem Motto "erst denken und dann reden bzw. schreiben" zu handeln oder um es noch deutlicher zu sagen: "Einfach mal die Fresse halten, wenn man keine Ahnung hat!"

    Dir, liebe Isabelle, gebe ich den gut gemeinten Rat am besten die Kommentarfunktion in deinen Berichten gänzlich zu entfernen, da sich der Anteil an geistigem Müll und Widerwärtigkeiten leider exponentiell zu dem verhält, was hier an "normalen" Kommentaren geschrieben wird.

    Viele Grüße,

    Sven Gatzweiler
    Vorsitzender MV Steinberg-Deckenhardt & waschechter Giddeswiller Bub mit stolzem Wohnsitz in Steinberg-Deckenhardt

  • #3

    Isabelle (Donnerstag, 01 August 2019 14:52)

    Lieber Sven, ich muss gestehen, dass ich mir seit einiger Zeit schon Gedanken mache über solch schwach geschriebene Kommentare, die eigentlich eher inhaltlos sind und nicht gerade den Blog damit bereichern. Und trotzdem gibt es auch interessante und lustige Kommentare die man sich gerne durchliest. Deshalb behalte ich mir vor, Kommentare zu löschen, wenn sie beleidigend oder in hetzerischer Form sind. Es darf gerne Kritik geübt werden, dagegen hat keiner was, man darf auch gerne Wortgefechte führen, aber bei solch andauerndem Blödsinn hört der Spaß auf. Wünschenswert wäre auch, dass der Leser sich mit seinem richtigen Namen einträgt, aber das ist natürlich jedem seine Sache. Wenn jemand etwas lustiges schreibt, darf das durchaus anonym erfolgen. Das kann ich keinem vorschreiben. Aber bitte liebe Leser, schreibt sinnvolle Inhalte ohne beleidigend zu werden, dann hat auch jeder was davon.

  • #4

    Heike Erfurt (Donnerstag, 01 August 2019 17:41)

    Liebe Isabell, lieber Sven, ihr schreibt mir aus der Seele. Der Ein oder Andere fühlt sich halt toll wenn er seinen geistlosen Schiss irgendwo los werden kann, im richtigen Leben hört denen nämlich niemand mehr zu. Lassen wir sie halt schreiben. Ich mag die Steinberger und freue mich auch sehr über das gute Miteinander.

  • #5

    Prophet (Donnerstag, 01 August 2019 18:21)

    Ich geb da Hilde recht .

  • #6

    Schdani (Donnerstag, 01 August 2019 20:32)

    En Gilleswella gift et vill Hämmel on die Neidhämmel senn do noch ga net metgezehlt.
    Ojä, wat han mer gelacht.
    "Ick bin ein Berliner" hott de John F. Kennedy emol gesaat, on jetzt senn mer all Schdämrier.

    Scheene Gruuß

  • #7

    Birgit Bauer (Donnerstag, 01 August 2019 21:37)

    Ich kann Sven und Heike nur von Herzen zustimmen. Sie haben es beide auf den Punkt gebracht- Danke

  • #8

    Mister 1000 Volt (Freitag, 02 August 2019 11:51)

    Ich bin Feuer und Flamme für Steinberb-Deckenhard, Witz komm raus du bist umzingelt sagten wir früher. Die einen amüsieren sich darüber die anderen sind wütend. Wie im wahren Leben!!!

  • #9

    Dr. Alfred Tetzlaff Ökonom Nauwieshof (Freitag, 02 August 2019 11:51)

    Ein wahres Wort.

  • #10

    Erwin Schmidt (Freitag, 02 August 2019 12:02)

    He ihr Kommentareschreiber. Ich hoffe, es ist euch bewusst, dass ihr euch mit euren Kommentaren im strafrechtlichen Bereich bewegt.
    Wenn ich komplette Namen hätte würde ich euch sofort wegen Beleidigung, übler Nachrede und falscher Verdächtigung anzeigen, so dass euch das dumme und blöde Kommentareschreiben ein für alle mal vergeht.
    Das ganze ist mittlerweile nicht mehr lustig sondern eine ernste Angelegenheit.

    Anmerkung an die Redaktion von "Saar Heimat"
    Ich glaube es ist an der Zeit dass diese üblen Kommentare gelöscht werden.

  • #11

    Hubert (Freitag, 02 August 2019 17:24)

    Erwin, denk an de Blutdruck, das Leben ist zu kurz, gegen Facebook sind die Saarheimatkommentare ein Kindergeburtstag oder Ferien auf dem Ponyhof. Ruhig Brauner.

  • #12

    Schdani (Freitag, 02 August 2019 21:07)

    Der erste "Kommentar" hatte nicht den geringsten Bezug zu diesem interessanten Artikel (mit den schönen Bildern) über die Steinberger Musiker mit ihrem großen Repertoire und spielerischen Können off de Gilleswella Kerb. Und das verdient eine Berichtigung auch mit eindringlichen Worten. Das ist gut so; aber wie ernst muß so ein "Kommentar" genommen werden? -
    Da kann man auch womöglich differenzierter mit umgehen und bspw. nicht manch andere, die lieber ein Pseudonym verwenden und mit diesem Geschreibe gar nichts zu tun haben, pauschalerweise direkt oder indirekt mitverdächtigen und in dieselbe Schublade stecken wollen. Das Vorgefallene dazu zu nutzen, mal so einen Rundumschlag zu machen, ist kaum hilfreich. Um was geht es denn da eigentlich??- Ist da die sog. Anonymität wirklich der Stein des Anstoßes?
    Und: was sind "normale" Kommentare?

    Man soll auch immer versuchen zu verzeihen und damit einen Neuanfang machen, nicht zuletzt für das eigene ewige Seelenheil.
    Einfach sagen: "Jesus ich vertraue auf dich." Ich gebe Dir alle Sorgen, alle Verletzungen, alle Beschwernisse, Bedrückungen und Ängste, alles Unverstandensein, aber auch meine Freude. Ich gebe mich Dir ganz, denn Du bist mein Herr und Erlöser, mein Retter und Heiland. Dein Wille soll geschehen, nicht meiner. Nimm mich ganz zu eigen dir.





  • #13

    Hilli (Mittwoch, 07 August 2019 11:15)

    Ich wollte eigentlich nix mehr schreiben aber was hier über die Steinberger abgelassen wird geht gar nicht,das ist unterste Schubladegestern hat in Steinberg ein Auto gebrannt das kann jedem Autobesitzer passieren denkt mal drann und unterlasst die dummen Kommentare