Der Heilige Donatus bescherte schönes Wetter zum Kapellenfest in Gronig

Gemeinde Oberthal

,,Wenn ich abends hier vorbeifahre und sehe die Kapelle wenn sie im dunkeln leuchtet, dann geht mir das Herz auf", sagte Pfarrer Seel während der Andacht am Tag des Kapellenfestes 

 

am letzten Freitag. ,,Wir sehnen uns nach einem Ort an denen wir unsere Sorgen, Ängste und Nöte teilen können". Und so ein Ort ist die Donatuskapelle in Gronig. Der Donatuskapelle geht eine ganz besondere Geschichte voraus. Früher erzählte man sich, dass besonders schwere Unwetter, die von den Gipfeln des Schaumberges und des Mummerichs festgehalten wurden und im oberen Bliestal gewütet hatten, die Menschen veranlasst haben, eine Kapelle wie diese zu bauen. 

 

 ,,Sie ist ein wahres Schmuckstück in der Gemeinde Oberthal. Sie ist aus dem touristischen Gesamtkonzept nicht wegzudenken und vor allem ist sie ein beliebter Kommunikations- und Begegnungsort zum Verweilen, zum Besinnen und zum Innehalten", sagte damals der Staatssekretär Stephan Kolling bei einer der Schecküberreichungen im Winter 2017.

 

 

Und damit die Kapelle fortbestehen konnte, wurde sie aufwendig renoviert. Doch bis zur Fertigstellung der Kapelle war es ein langer Weg, denn es war nicht ganz einfach das Vorhaben umzusetzen. Es war das Projekt vom damaligen Ortsvorsteher Toni Schäfer. Und dieses Projekt war ein ,,Kind mit vielen Vätern". ,,Es mussten viele dicke Bretter gebohrt werden um dieses Ziel zu erreichen", sagte er. Für ihn war es eine Herzensangelegenheit.

 

 Die Renovierung der Kapelle war nur möglich durch viele Spenden aus der Bevölkerung, durch Erlöse von Festen und durch Fördergelder. Denn das Dach musste mit Schiefer neu eingedeckt werden, Balken erneuert werden, der Glockenturm saniert werden, zudem kamen im zweiten Bauabschnitt die Außenwände und das Innere der Kapelle an die Reihe. Und so konnte die aufwendige Renovierung der Kapelle im Dezember 2017 vollendet werden. 

 

Die Kapelle die Eigentum der Gemeinde ist und unter Denkmalschutz steht, hat insgesamt 70 000 Euro gekostet. Eine Menge Geld, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Und so konnten wir auch dieses Jahr unter dem Schutze des heiligen Donatus, wieder ein wunderschönes Kapellenfest, welches vom Ortsrat organisiert wurde, feiern.

 

Ortsvorsteher Björn Gebauer (SPD) stellte sich der Bevölkerung vor, bedankte sich für das zahlreiche Kommen und versprach Gronig auch weiterhin  voranzubringen. Dabei wurden viele Kuchen gespendet und die Frauen vom Verein für Dorfentwicklung halfen kräftig mit. Ein Dankeschön an Mia Haupenthal, Bärbel Ost, Sabine Setz, Edith Wirtz und Martina Reinert. Georg Andler hat für die kühlen Getränke gesorgt.

 

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Kommentare: 11
  • #1

    H. G. Setz, Gronig (Dienstag, 03 September 2019 20:36)

    Ich kann Herrn Pfarrer i. R. Seel nur zustimmen. Es ist wirklich was schönes die St. Donatus Kapelle im abendlichen Lichter- glanz zu sehen. Hoffentlich wird unser Schutzpatron auch in Zukunft unser Dorf Gronig vor Unwettern schützen. Es war nebenbei gesagt ein schönes Kapellenfest.

  • #2

    Schdani (Mittwoch, 04 September 2019 12:42)

    ,,Wir sehnen uns nach einem Ort an denen wir unsere Sorgen, Ängste und Nöte teilen können". Was bedeutet ein so formulierter Satz? Entschuldigung für diese Frage.

    Um Sorgen, Ängste usw. "teilen" zu können, braucht man doch nicht eigens eine Kapelle- für 70.000€ usw. zu restaurieren. So was gibts auch anderswo und deutlich billiger muß man sagen. Vielleicht überspitzt: das tuts doch auch die Kneipe (die kleine Kneipe in unserer Straße dort wo das Leben noch lebenswert ist...) nebenan oder die Selbsthilfegruppe oder der Waschsalon oder oder oder.

    Und was hat eine Kapelle oder auch eine Kirche mit Tourismus zu tun?- Es bestehen offenbar reihenweise Mißverständnisse. Der hl. Donatus wird sich sicherlich bedanken:
    "Vielen Dank liebe Politiker und Tourismusbeauftragten..., aber das war und ist nicht mein Anliegen."


  • #3

    H. G. Setz (Mittwoch, 04 September 2019 16:49)

    Frau / Herr Schdani, können sie überhaupt auch mal positiv denken? Ich persönlich glaube es nicht.

  • #4

    Isabelle (Mittwoch, 04 September 2019 18:28)

    Kann es sein, dass auch dieser Beitrag nicht von Schdani ist????? Wenn dies der Fall ist, bitte ich darum, dass jeder mit seinem Namen oder unter seinem Pseudonym schreibt.

  • #5

    Anonym (Mittwoch, 04 September 2019)

    Schdani gehört vermutlich zu einer Gruppierung, die sich Schdaniisten nennen könnte. Nach meiner Einschätzung sind dies Menschen, die zu allen Themen ihren Senf dazugeben, ob sie Ahnung von der Thematik haben oder nicht. Schdaniisten, so nenne ich sie einmal, sollte wirklich keine Beleidigung sein, müsste man eigentlich nach deren Ableben noch vor ihrem 30iger Amt selig sprechen

  • #6

    Schdani (Mittwoch, 04 September 2019 19:57)

    Eine Kapelle und erst recht eine katholische Kirche, wo der Herr im Tabernakel in der Hostie wirklich, lebendig zugegen ist, ist doch eine Stätte des Betens (oder des Gebets und des Anbetens).
    Da ist der besondere Raum eben durch das Gebet mit Gott in Kontakt zu treten, im fürbittenden Gebet in den eigenen Anliegen oder denjenigen anderer Menschen und in den Anliegen der Kirche und auch der Welt- und auch im dankenden Gebet für all die Wohltaten, all das Gute, das Er jedem erweist und erweisen will, wenn der Mensch Ihn nicht zurückweist. Man muß dafür auch eine Antenne haben, entwickeln und sensibel sein. Wenn man blockt und abblockt geht das kaum.

    Man soll auch Buße tun für die vielen Sünden, die täglich geschehen, die Gott/Christus sehr beleidigen und für die einzelnen Menschen wie für ganze Völker extrem bittere Folgen haben können. Aus den vielen Sünden, die nicht gebeichtet und gesühnt sind (man soll auch für andere als Christ sühnen), entstanden Kriege wie bspw. der erste und auch der 2. Weltkrieg usw. Und heute leben wir offenkundig in einer apokalyptischen Situation, weltweit. Es sind die Folgen der Sünden, die schlimmsten darunter die Sünden des Fleisches und des Stolzes oder Hochmuts. Und besonders diese beiden Sünden, insbesondere die des Fleisches, führen ohne Buße und Reue schnurstracks in die ewige Verdammnis, Hölle genannt.

    Die vielen Warnungen diesbezüglich in der Bibel und der Muttergottes in vielen Erscheinungen werden weithin ignoriert, leider auch in der Kirche muß man sagen.

    Weithin ist es so, daß die Priester über die Dinge nicht sprechen und sie sprechen auch kaum über die "letzten Dinge": Tod, individuelles Gericht für jede Seele nach dem Tod und danach Himmel (oder zunächst Fegefeuer als Reinigungsort), die ewige Seligkeit oder Hölle.

    Wenn man den Bericht liest und den in Frage gestellten Satz, dann muß man Zweifel bekommen, weil wie gesagt, für so weltlich Irdisches brauchts eigentlich keine teuer restaurierte Kapelle.

    Werte Isabelle, der in Rede gestellte Beitrag war von mir, dem "richtigen" Schdani.

  • #7

    Anonym (Mittwoch, 04 September 2019 21:47)

    Es könnte sein, dass das letzt Bad zu heiß war.

  • #8

    Hubert (Donnerstag, 05 September 2019 13:01)

    Schdani ist ein Denker, klar manchmal nervt das auch, aber lieber Intelligent als Dumm.

  • #9

    Möller Werner Bliesen (Donnerstag, 05 September 2019 13:03)

    Hallo Kamerad Georg, kaum enn da Kapell schon e Flasch Bier enn der Hand!Prost.

  • #10

    Hilli (Freitag, 06 September 2019 17:41)

    Warum kann man nicht einfach froh über so eine schöne Kapelle sein,mein Gott muß man denn über alles meckern und das die Groniger sich über ihre Kapelle freuen,sieht man am Kapelle festhalten doch viele da.Und ja,ich kann überall Beten lieber Schdani,aber warum soll die Kapelle verfallen?

  • #11

    Schdani (Freitag, 06 September 2019 20:07)

    Hubert, ich bitte Sie, sagen Sie so `was nicht. Das kann ich unmöglich annehmen.
    Alles Gute Ihnen; Vergelt s Gott.

    PS
    Alles Gute allen; ich danke auch "meinen Kritikern."
    Möge die schöne Kapelle in Grunich immer ein Ort des Gebetes, besonders des Rosenkranzgebetes sein.