Neue Berechnung der Kita-Gebühren in Güdesweiler

Gemeinde Oberthal

In der zurückliegenden Woche fand die erste Arbeitssitzung des neuen Gemeinderates statt. 

Dabei ging es um den zukünftigen Beitrag in unserer kommunalen Einrichtung in Güdesweiler. Ursprung

 

 

hat diese Entscheidung im „Gute-Kita-Gesetz“ des Bundes. Ab 01.08.2019 wurde die Verordnung zur Ausführung des Saarländischen Kinderbetreuungs- und -bildungsgesetzes in einigen Punkten verändert.

 

Bisher wurden durch die Eltern durch entsprechende Beiträge 25 Prozent der Personalkosten übernommen. Seit dem 1. August beträgt die Summe der Elternbeiträge höchstens 21 Prozent der Personalkosten. Dies ist allerdings erst der erste Schritt. Bis zum Jahre 2022 sinkt dieser bis auf 12,5 Prozent ab. Neu ist aber auch, dass in der Berechnung der Gebühren alle kindergeldberechtigten Kinder Berücksichtigung finden.

 

Der Beitragssatz verringert sich für das zweite und jede weitere berechtigte Kind in einer Familie jeweils um 25 Prozent, wobei das erstgeborene kindergeldberechtigte Kind der Familie als erstes Kind zählt.

Neu ist aber auch, dass in der Berechnung der Gebühren alle kindergeldberechtigten Kinder Berücksichtigung finden. Der Vergleich der alten und neuen Elternbeiträge für das erste Kind zeigen, dass die finanzielle Entlastung vor allem im Krippenbereich spürbar ist.

 

Hier einige Rechenbeispiele:

Kindergarten ganztags:

1 Kind 14 Jahre, 2 Kinder im KiGa mtl. Gebühr vorher 285,25 € neu: 200,00 €

1 Kind 14 Jahre, 1 Kind 10 Jahre und 2 Kinder im KiGa mtl. Gebühr vorher 285,25 € neu: 120,00 €

KiTa Regelzeit:

1 Kind 14 Jahre, 2 Kinder in KiTa mtl. Gebühr vorher 420,00 € neu: 250,00 €

1 Kind 14 Jahre, 1 Kind 10 Jahre und 2 Kinder im KiTa mtl. Gebühr vorher 350,00 € neu: 150,00 €

KiTa Ganztagesplatz:

1 Kind 14 Jahre, 2 Kinder in KiTa mtl. Gebühr vorher 630,00 € neu: 412,50 €

1 Kind 14 Jahre, 1 Kind 10 Jahre und 2 Kinder im KiTa mtl. Gebühr vorher 630,00 € neu: 247,50 €

 

 

So erfreulich diese Senkung auch für die Eltern ist, so muss dennoch die Gemeinde die entstehenden Mindereinnahmen ausgleichen. Für dieses Jahr ist dies eine Summe von rund 23.000 €. Der Betrag wird zwar über den Landkreis durch Zuschüsse ausgeglichen, aber er wird die notwendigen Mittel dennoch über kurz oder lang über die Kreisumlage von den Kommunen wieder zurückfordern.

 

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