Wenn Johnny & Friends in Gronig beim Andler spielen.....

Gemeinde Oberthal

....dann wird es durchaus auch mal etwas lauter als sonst. Bei etwa 120 Dezibel liegt ja bekannterweise die Schmerzgrenze des menschlichen Ohrs.

Röhrt die Motorsäge, wummert

 

der Presslufthammer oder jagt der Kampfjet über unsere Köpfe hinweg, haben wir bereits die Schmerzgrenze hinter uns gelassen und halten uns meist die Ohren zu. Aber nicht bei Johnny Kreuzter, dem Groniger Schlagzeuger, der uns an diesem Abend mit seiner Musik so richtig geflasht hat und unsere Ohren zu einem genussvollen Klangerlebnis einluden.

 

Und was braucht wohl ein Drummer, der sich stilsicher zwischen den verschiedenen Genre in der Rockmusik bewegt und dabei keinesfalls den berühmten Blick über den Tellerrand hinaus scheut? 

 

In erster Linie volle Hingabe für sein Instrument. Johnny liebt sein Schlagzeugspiel. Man spürt Emotion, Kreativität und Leidenschaft. Mit einem tollen Mix aus Energie und hoher Sensibilität mit Kreativität hat er für jede Situation die ansprechende musikalische Stilmittel parat. 

 

 

Kein Wunder, denn seit seiner Kindheit mit 9 Jahren im dörflichen Musikverein angefangen, spielte er bereits mit 14 in der ersten Dorf-Rockband. Und so hat er mit etlichen Formationen einfach weitergemacht. Seine Vorbilder sind die besten Drummer der Welt, wie John Bonham von Led Zeppelin, Ian Paice (Deep Purple) oder Buddy Rich (Jazzschlagzeuger).

 

An diesem Abend spielten Wolfgang Ost am Bass und Gerhard Lang an der Gitarre mit Gesang. Mit Songs von Eric Clapton, Santana, Deep Purple, Jimi Hendrix, Doors...

fühlte man sich in die gute alte Zeit der Rockmusik versetzt. Und vielleicht waren die 70er das großartigste Jahrzehnt dieser Musik überhaupt. Und das Zusammenspiel zwischen den drei Musiker war grandios. Da hat einfach alles gepasst. Und wer Johnny nochmal erleben möchte, kann das gerne tun, am 30. November 2019 ab 20 Uhr im Gasthaus Andler. Und wenn nicht gerade die Sportfreunde Güdesweiler ihr zünftiges Oktoberfest an diesem Abend gefeiert hätten, wären es sicher ein paar Zuhörer mehr gewesen....

Bilder, Text: Isabelle

 

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