Der Groniger Major Matz fliegt ins Weltall

Gemeinde Oberthal

Der erste Groniger im Weltall!

Major Matz löst Astro Alex ab ...

Nun, einen Vorteil hat die Reise schon jetzt, wie der geniale Quizmaster Robert Lembke (Welches Schweinderl hätten‘s den gerne?) einmal furztrocken 

 

feststellte: »Astronauten sind Männer, die ihren Frauen von ihren Reisen nicht mitbringen müssen.«

Matthias Maurer gehört ab sofort zu jenen Astronauten, deren Geschäftsreisen sich mitunter etwas schwieriger gestalten, als wenn bspw. unser Bürgermeister bei irgendwelchen Ministerien vorstellig wird. In der Regel bringt er dann auch etwas mit. Meist aber für unsere Gemeinde. Ob die werte Gattin auch schon beschenkt wurde, war bislang nicht in Erfahrung zu bringen.

 

Und es gibt noch weitere Vorteile, von denen ausschließlich Matthias Maurer profitieren wird. Während Stephan Rausch nach einem langen Verhandlungsmarathon sichtlich gealtert aus Saarbrücken zurückkehrt, wird Matthias deutlich jünger die Erde wieder sehen. Denn an Bord von extrem schnell fliegenden Raumschiffen vergeht die Zeit langsamer. Wenn also der Nofts Kurt dem Maurer Matze vor seinem Abflug eine Uhr aus seinem Bestand überlässt - denn immerhin wird der Kurt jedes Jahr von der Gewerkschaft IG Bau-Stein-Erden mit einer neuen ausgestattet - dann wird seine nachgehen, wenn Matthias wieder auf der Erde ist. Spötter würden nun behaupten, der Kuurdi hätte sie eventuell vergessen aufzuziehen, aber diese Behauptung gehört ins Reich der Legenden.

 

Ebenso wie der gern zitierte Irrtum, die Teflonpfanne wäre dank der Raumfahrt erfunden worden. Dem würde Alfred Teflon, der Erfinder, so er noch würde leben, ein klares Nein entgegen rufen. Der Amerikaner, pfläzer Ursprungs, war es leid, ständig die Pfannen seiner Frau zu schrubben, die einfach keine Eier braten konnte und so entwickelte das Teflon, welches heute vornehmlich in der Politik verwendet wird. 

Nun wird Matthias Maurer der zwölfte deutsche Raumfahrer und der 576 weltweit sein und für einige Wochen mit rund 27.000 Stundenkilometer um die Erde rasen, was im übrigen auch der Grund dafür ist, dass er in der Raumstation schwebt.

 

Die fehlende Erdanziehung ist es nämlich nicht. Rund 400 km von der Erde entfernt ist die Gravitation der Erde - und selbst die des Mondes - noch immer spürbar. Astronauten schweben, weil sie sich im freien Fall befinden. Auch die Chinesische Mauer wird er mit bloßem Auge nicht erkennen können. Ob er noch immer die Energie des Mombergs spüren kann, werden wir dann nach seiner Rückkehr erfahren.

 

Der neue Ortsvorsteher Björn Gebauer will ihm jedoch einen Energiestein mit auf die Reise geben, damit er sich dort oben nicht so alleine fühlt und immer an seine Groniger Landsleute denkt. Manch einer würde jetzt gerne behaupten, dass wäre der Grund, weshalb er erst dorthin möchte, aber auch dies weisen wir unentschieden zurück.

 

 

Nach Alexander Gerst, der von allen nur liebevoll Astro Alex genannt wurde, wird nun Matthias Maurer der nächste Teutone und der erste Saarländer sein, der ins Weltall geschossen wird. So wird es also auch mal Zeit auch ihm einen Spacename zu verpassen. In unserer Redaktion wurde lange diskutiert und man einigte sich schlussendlich auf Major Matz.

Gut, es wird noch einige Zeit dauern bis er vom Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur in Kasachstan mit rund 80 Tonnen hochexplosiven Kerosin unterm Hintern ins All geschossen wird, aber bis dahin hat er noch Zeit zu üben und das ein oder andere Experiment vorzubereiten. 

 

So könnte es sein, dass zu seinem Forschungsgebiet auch gehören könnte, nachzuweisen, ob man sich im Weltall fortpflanzen kann. Dafür müsste er dann allerdings ein Seeigelpärchen mit auf die Reise nehmen, da die ESA bislang den Koitus im All nicht gestattet, weil so gut wie alles was an Bord passiert, im streng katholischen Oberpfaffenhofen miterlebt werden kann. 

 

Aber heute war der Tag der Groniger! Und das ganze Dorf war entsetzt über die Ankündigung des Nachrichtensprechers des SR am Vormittag. Zitieren wir ihn wörtlich: »… der St. Wendler Astronaut …«. Und just im selben Momente grollte der Mummerisch. Rund 1.200 Bewohner des zweitschönsten Dorfes der Welt waren entsetzt und so schallte es, wie aus einer Kehle: »… der ehs aus Groooonisch, du Depp!«. Ja, auch wir fühlen mit Euch, ihr lieben Groniger.

 

Matthias Maurer, wir sind alle stolz auf Dich, du Groniger Jung, denn wir alle werden von nun an bis in alle Ewigkeit Deine Leistung zu würdigen wissen, denn hättest Du nicht im Saarfeldspat von Güdesweiler so fleißig geübt, würdest Du wohl nie in den erlauchten Kreis der Weltraumfahrer aufgenommen werden. 

 

Du wirst das erste Kapitel eines neuen Epos schreiben. Saar Wars - Der Momberg schlägt zurück. Ein Monumentalwerk, welches noch geschrieben werden muss. Spekuliert wird noch immer über Handlung, aber gewiss wissen wir nur, dass unsere Nachbarn schon an der Fortsetzung feilen. Saar Wars II - Die Rückkehr der Pälzer Ritter.

Möge die Macht mit dir sein ... 

 

Euer Alexander Scheid

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Hiltrud Dieringer genannt Hilli (Mittwoch, 02 Oktober 2019 10:48)

    Wie immer super geschrieben,ud ich kann die Groniger verstehen er ist nun mal nicht aus WND sondern aus Gronig,Wünschen wir ihm alles Gute wenn es dann so weit ist.Ich habe mit vollem Namen unterschrieben da es eine Verwechslung gab,mein Spitzname ist Hilli ,nicht mit a am Ende,man muß auf alles aufpassen���