,,Kirchengemeinde vor Ort": Die Ignoranz der Obrigkeit im Bistum Trier ist unfassbar...

Gemeinde Oberthal/Trier

.....so lautete vor kurzem die Presseerklärung der ,,Kirchengemeinde vor Ort" als weitere Antwort zur Stellungnahme des Bistums, die das Vorgehen der Initiative in Bezug der Umfrage der Strukturreform, als tendenziös bezeichnete. Statt die

 

Warnung jetzt ernst zu nehmen werde die Umfrage des seriösen Marktforschungsinstitut, mittels unqualifizierten Äußerungen angegriffen, so die ,,Kirchengemeinde vor Ort". Außerdem wurde erneut ein Dialog angeboten, der die Bistumsleitung ignoriere. Zudem würde der Generalvikar sich in seiner Video-Botschaft erdreisten, Zahlen der Auswertung wahrheitswidrig herunterzuspielen.

 

Erschreckend sei auch, dass das Bistum bei der Zahl der Ehrenamtlichen nur von rund 80 000 ausgeht und nicht wie aus der Studie ablesbar von 160 000, da er nur die Statistiken berücksichtigt, die von den Pfarreien gemeldet wurden, worin aber nicht alle die in irgendeiner Form sich über das Jahr ehrenamtlich beteiligen, erfasst sind.

 

Schon ein Vergleich, so die Initiative, die die Zahlen des Erzbistums München oder Köln betreffen, hätte dem Generalvikar klar machen können, dass auch dort mit rund 200 000 ehrenamtlich Engagierten vergleichbare Zahlenverhältnisse herrschen, wie sie durch das abh Marktforschungsinstitut für das Bistum Trier wiedergegeben wurden.

 

Ein Sprecher der Initiative ,,Kirchengemeinde vor Ort": ,, Nach allem ist es geradezu erschütternd, wie das Bistum stur und uneinsichtig ohne Zeit- oder Geldnot und ohne akuten Priestermangel (400 aktive Priester) an seiner das ganze Bistum spaltenden reinen Strukturreform festhält, ohne Rücksicht auf die ganz große Mehrheit der Menschen vor Ort und seiner eigenen Priester. Die Christen werden gezwungen, mit den Füßen abzustimmen". 

 

https://www.saar-heimat.de/2019/10/09/als-tendenzi%C3%B6ses-vorgehen-bezeichnet-bistum-trier-die-umfrage-der-initiative-kirchengemeinde-vor-ort/

 

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Kommentare: 11
  • #1

    Dietmar G. (Dienstag, 15 Oktober 2019 11:33)

    Wer steht mit Namen hinter diesem, meiner Meinung nach, unfassbarem Artikel?
    Schade ist, dass hier eher einseitig Stellung bezogen wird. Lasst doch auch mal die Katholiken zu Wort kommen, die wie auch ich sich nicht gegen diese Strukturreform im Bistum Trier wenden. Es werden uns Gläubigen hiermit vor Ort unter Anderem neue Chancen ermöglicht, unseren Glauben aktiv mit Gleichgesinnten zu leben und zu gestalten.
    Ich freue mich auf das, was uns als Christusdiener Neues in den "Orten der Kirche" unter der Fügung des Heiligen Geistes möglich sein wird.

  • #2

    Hilli (Dienstag, 15 Oktober 2019 11:35)

    Was für Chancen würde mich mal Interessieren

  • #3

    Schdani (Dienstag, 15 Oktober 2019 11:42)

    Was tun?
    Klar ist, daß die Kirche die vielen aufgeblähten Apparate und Gremien nicht benötigt, sondern demütig glaubende Menschen. Für was gibt es all die Verwaltungsräte oder Pfarrgemeinderäte? Warum legen sie in den Kirchen Brochüren und Heftchen usw. aus, die nichts zum Glauben beitragen, sondern diesen verfälschen, verwässern und in Frage stellen?

    Seit vielen Jahren ein ganz dickes Versagen- und wer noch gläubig ist, wurde und wird weggemobbt. Warum unternahm und unternimmt man nichts gegen die Häresien aus Trier sowie diejenigen seit sechseinhalb Jahren aus Rom?- Man war doch immer dabei und machte und macht alles Verkehrte doch mit. Wieso werden in den Kirchengebäuden Konzerte abgehalten und warum gibt es keine eucharistische Anbetung? Wieso wird in den Kirchen teilweise so etwas wie ein Jahrmarkt abgehalten? Also bitte! Sich jetzt zu beklagen, ist zwar richtig, aber wer mit dem Wolf heult, wird dann doch irgendwann von ihm gebissen.
    "Wer nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.", sagt Jesus Christus.

    Für Interessierte hinsichtlich der großen geistigen Krise und der Kirchenkrise verweise ich auf die Bücher von Kardinal Sarah wie bspw.: Herr bleibe bei uns. Empfehlenswert auf gute Internetseiten wie kath.net (deutsch) oder lifesitenews und onepeterfive (in engl. Sprache). Verlautbarungen der deutschen Bischofskonferenz und ihrer Medien sind besser zu meiden, weil antikirchlich und häresieverbreitend.


  • #4

    Dietmar G. (Dienstag, 15 Oktober 2019 12:30)

    Was für Chancen?
    Das kann jeder im kommenden Jahr ausprobieren. Wie? Man schließe sich einem "Ort der Kirche" an oder organisiert selber eine solche Gruppierung.

    Gläubige werden weggemobbt?
    Ich bezeuge in meiner Person das Gegenteil

    Häresien aus Trier... Rom... ?
    Nutze deine Chance und bringe dich ein. Du hast allein den richtigen Glauben? Such dir Gleichgesinnte und "bewege" die Kirche. Ist Gottes Geist mit dir, wird es gelingen.

  • #5

    Dietmar G. (Dienstag, 15 Oktober 2019 13:17)

    lt. Artikel:
    "... ohne akuten Priestermangel (400 aktive Priester) ..."

    Meine Meinung dazu:
    Begriffserklärung in Wikipedia:
    Priester
    "In der Nachfolge der Apostel ist die Aufgabe des Priesters die Verkündigung des Evangeliums und die Spendung der Sakramente, insbesondere die Leitung der Eucharistiefeier."
    Pfarrer
    "Pfarrer ist eine in christlichen Gemeinden verwendete Bezeichnung für eine Person, mit der Leitung einer Kirchengemeinde oder Pfarrei betraut ist und die Verantwortung trägt für die Leitung von Gottesdiensten, die seelsorglichen Betreuung und in der Regel auch für die Verwaltung der weltlichen Angelegenheiten der Pfarrei oder Kirchengemeinde."

    Da nachvollziehbar nicht jeter Priester als Kernkompetenz auch die Leitung einer Pfarrei innehat; und wenn man dann noch mittelfristig so über 20 Jahre überblicken möchte, dann werden wohl eher weniger als 40 Priester verbleiben, um als Pfarrer in einem Leitungsteam einer Pfarrei vorzustehen.
    Die Herausforderungen der Welt werden in den kommenden Jahrzehnten immer komplizierter, so wird auch die kath. Weltkirche sich dem stellen müssen. Die von Bischhof Ackermann im Bistum Trier angedachte Strukturreform ist meiner Meinung nach eine Antwort, um der bevorstehenden Dramatik mit Stabilität zu begegnen.

  • #6

    Schdani (Dienstag, 15 Oktober 2019 20:48)

    "It is in the nature of modernism to eat itself in the end and even if God has no direct action planned they will inevitably destroy themselves. In the meantime it can be very amusing to torture them about that fact - when done in love of course!
    Do His will, speak and teach His truth, pray for ourselves and our families and encourage others to believe and do the same." - So gut und richtig gesagt, Herr Diakon A., in USA.

    Genau so ist es. Der Modernismus, (alle, die da mitmachen, vom jetzigen Bischof von Rom, von Bischof Ackermann, einigen Priestern (oder vielen?) bis zuTeilen der organisierten Laienschar) frißt sich am Ende selber auf.

    Es gibt nur ein Rezept: umkehren zu Christus Jesus und seinen Lehren, seinem immerwährenden Opfer, den Lehren der Kirche, den ewig gültigen, unzeitgemäßen, wahren Lehren der Kirche, denn "niemand kennt den Tag noch die Stunde; seid wachsam." "Betet allezeit, seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Drangsal..."

  • #7

    Dietmar G. (Mittwoch, 16 Oktober 2019 12:51)

    @ Isabelle
    Die im Titel genannte "Kirchengemeinde vor Ort" ist NICHT unsere Kirchengemeinde vor Ort. Es gibt eine Gruppierung, die sich (fälschlicherweise) diesen Namen gegeben hat, was zu Irritationen führen kann.
    Ist diese Gruppierung gemeint, sollte sie in Anführungszeichen stehen.

  • #8

    Schdani (Donnerstag, 17 Oktober 2019 11:23)

    Im Hinblick auf die zahlreichen Probleme, die es in der Kirche gibt, wird kaum die Frage erörtert, was denn zu diesem drastischen Glaubensschwund, den man kaum offen beim Namen nennt, geführt hat. Seit mehr als 50 Jahren ist von "Reformen" und wieder und wieder von "Reformen" die Rede. Tatsächlich waren, sind all diese "Reformen" und "Neuerungen" nur Sargnägel für den Glauben der Christen und den Leib Christi, Seiner Kirche.

    Seit mehr als 50 Jahren bemühen sich starke Kräfte in der Kirche, die Kirche zu machen, zu "verändern", "anzupassen" und begehen Verrat an Christus sowie den Gläubigen. Anstatt Rebzweig zu sein, wollen sie Christus sein, nämlich Weinstock.

    Der wahre Glauben aber wurde mehr und mehr preisgegeben und an seine Stelle tritt ein "schleichender Atheismus" wie Kardinal Sarah schreibt.
    Der christliche Glauben aber hat wesentlich mit der Transzendenz zu tun, dem Über-Natürlichen, dem Mystischen und verlangt Stille, innere Stille und keinen Aktionismus! Karl Rahner , der kaum "verdächtig" ist soz. konservativ zu sein, schrieb einmal davon, daß die Christen der Zukunft mystisch sein werden oder nicht sein werden.
    Vom Übernatürlichen, von Heiligkeit kann heute bei zahlreichen Geistlichen und Theologen wie auch bei Laien, insbesondere auch den organisierten Laien doch gar keine Rede (mehr) sein. Das Gegenteil ist der Fall: Anpassung an die Welt mit ihrem ganzen Gaga (aktuell der Klimahype, Genderismus) und den antichristlichen Ideologien und Irrglauben von K. Marx bis Mohammed usw.

    Deswegen nützen alle die gut nachvollziehbaren und ehrenhaften Proteste gegen die Pfarreischließungen m.Er. so gut wie nichts, weil man überwiegend genauso verweltlicht ist wie etliche in der Geistlichkeit.

    Mit freundlichen Grüßen

  • #9

    Dietmar G. (Donnerstag, 17 Oktober 2019 13:38)

    Wer oder was ist Schdani?
    Ist es nur ein "Bot" (wikipedia: "Unter einem Bot (von englisch robot ‚Roboter‘) versteht man ein Computerprogramm, das weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein.")? Oder ist Schdani ein Mensch, den auch Gott bei seinem Namen gerufen hat (vgl. Jesaja 43,1)? Wie lautet dann sein Name?

  • #10

    U . P (Sonntag, 03 November 2019 11:56)

    Die Kirche ⛪️ und der Bischof inTier fördert mit dieser Reform den Austritt von Christian aus der Kirschengemeinschaft . Na ja wenn Sie das möchte dann soll Sie so weiter machen . Ich werde wenn diese Reform umgesetzt werd diese Gemeinschaft verlassen . Ich möchte so ein System Dan nicht mehr unterstützten .
    U. P.

  • #11

    Hebräer (Dienstag, 05 November 2019 11:39)

    Lasst doch mal die Kirche im Dorf