Wenn harte Jungs im Gasthaus Andler abrocken

Gemeinde Oberthal

Eine Veranstaltung jagt die nächste im Gasthaus Andler. Diesmal waren die Jungs mit Nico Schumann aus Gronig, als Coverband der  britischen Heavy-Metal-Band Judas Priest zu Gast. 

Nein, die Kneipe haben sie nicht

 

auseinander genommen, auch flogen keine Stühle durch die Gegend, sie waren ganz brav und der Wirt schwärmte noch eine Woche später: ,,Die waren richtig gut". Die Kneipe war voll bis unters Dach, junge Fussballer, Oberthaler Feuerwehr, ältere und sogar auswärtige waren gekommen, um sich Songs wie ,,Painkiller", ,,Hell Patrol", ,,Nightcrawler" oder ,,Turbolover", ca. 90 Minuten reinzuziehen.

 

Laut einer Studie soll ja Heavy Metal den Menschen gut und glücklich machen. Ach, was wäre wenn unsere Welt, wie wir sie kennen, auch noch durch die Wissenschaft erschüttert würde? Hirnforscher vermitteln uns nicht nur, dass Schokolade glücklicher macht und der Genuss von Alkohol, selbstverständlich nur in Maßen, unbedenklich ist, nein nun hören wir den wenig überraschenden Befund der Universität von Queensland: Von Judas Priest und Iron Maiden geprägte Zeitgenossen fühlen sich heute glücklicher und ausgeglichener, trotz ihrer harten Jugend. 

 

Da schau her: Wer sich als Kind nicht langweilt, Spaß statt Stress sucht und den Mainstream für einen Morast hält, ist mit sich zufriedener im Alter. Dann waren das am Samstagabend im Gasthaus Andler alles nur glückliche Menschen, die einfach nur Spass haben wollten. So iss es. Aber zurück zu Nico, bekannt auch als Salz Nescha und Band, die an diesem Abend so viele glücklich machen durften. 

 

Seit über einem Jahr machen sie zusammen Musik. Sänger Martin ist seit Jahren auch aktiv bei der Band Infinight, die beiden Gitarristen Michael und Patrick haben schon mit Nico mit der Iron Maiden Tribute Band acacia Avenue auf dem Adventsrock hier beim Andler gespielt und der Basser Domme, kennt man von Primacy und Nico von ,,Desert Storm, ,,Deviltrax", ,,Acacia Avenue" und ,,Beyond Darkness". Aber mal ehrlich, zum guten Schluss haben wir es schon immer gewusst: Der Himmel ist blau, das Gras ist grün und Metal vermittelt einfach nur positive Gefühle und macht deshalb glücklicher.

 

Text: Isabelle Möller, Bild von N. Schumann

 

 

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