Ein gewagtes Planspiel - Die Freie Christliche Gemeinde Oberthal

Gemeinde Oberthal

Off de anner Seid:

Die Strukturreform des Bistums Trier

Gibt es Alternativen dazu und wie könnten wir uns, als Gemeinde Oberthal dem Dilemma entziehen und brauchen wir Trier oder Rom überhaupt noch um ein christliches Leben zu führen? Diesen, zugegeben gewagten Fragen, geht unser 

 

Autor, Alexander Scheid, einmal auf den Grund. Kein Grund zur Schnappatmung oder Wellen der Empörung, denn die Gedanken sind frei.
Die Reform und ihre Folgen
Verfolgt man die Berichterstattung darüber, so birgt die geplante Strukturreform des Bistums Trier eine Menge Zündstoff. In vielen Foren wird eifrig kommentiert und ich bin mir ziemlich sicher, dass weit mehr die Faust in der Tasche geballt haben, als ihrem Unmut freien Lauf zu lassen oder bereits aufgegeben haben, weil sie der Meinung sind, eh nichts ändern zu können.
Wie es aussieht sind diese Pläne längst beschlossen und verkündet. Ganz bestimmt wurden auch Thesen diskutiert, wohl aber ausschließlich im Elfenbeinturm der Verantwortlichen und wenn, dann wohl eher nicht ergebnisoffen, sondern um den Schein zu wahren. Denn bei unserer Kirche handelt es sich nicht um eine basisdemokratische Institution, sondern noch immer um ein patriarchalisches Gebilde von Gehorsam und Pflichterfüllung. 

 

Das ist Rom. Und Trier steht dem in nichts nach. Sie beschließen die Zusammenlegung von über 900 Pfarrgemeinden zu 35! So einfach geht Kirchenpolitik. Und wir haben zu gehorchen. Wir aber leben im 21. Jahrhundert und wer bitte schön, möchte noch weiterhin am Nasenring durch die Arena geführt werden? Aber wir können aus der Kirche austreten. Und davon machen immer mehr Menschen Gebrauch. Weit weniger wegen dem Absolutismus der Kirche, weit mehr aus finanziellen Gründen. 
Bild: SZ
Bild: SZ

 

Ein - zugegeben gewagtes - Planspiel
Stellen wir uns doch nur einmal vor, die Katholiken der Gemeinde Oberthal würden geschlossen aus der Kirche austreten. Dann könnten wir uns als freie christliche Gemeinde in Oberthal neu formieren. Bevor nun der Furor den präfrontale Cortex völlig außer Kraft setzt oder kurz gesagt, die Sicherungen durchbrennen, bitte ich Sie, liebe vielleicht sogar zu Recht verstörten Leser, einfach mal durchzuatmen. Danke! 
In alter Gutsherrenmanier hat die geistliche Elite in Trier mit dem Edding auf der Karte gekritzelt und schwups mal eben durch den Landkreis einen Strich gezogen. Da wurde sogar die Kirchengemeinde Wolfersweiler in der Mitte geteilt. Das zeigt doch, dass es dem Herrn Ackermann vollkommen gleichgültig ist, wer zum wem gehört und warum!
 
Die Freie Christliche Gemeinde Oberthal
Aber das alles können wir überwinden, indem wir neu denken. Das Saarland wirbt mit dem Slogan: „Großes entsteht immer im Kleinen“. Wir sind noch kleiner. Machen wir das beste daraus. Stellen wir uns weiter vor, wir würden eine gemeinsame Grundlage finden, so könnten wir ein kirchliches Leben führen, welches uns inspiriert. Wir könnten es sogar finanzieren. Ganz ohne Staat und Trier oder Rom.
Durchschnittlich zahlt der deutsche Kirchensteuerzahler rund 257€ pro Jahr an unsere beiden Kirchen. Rund 6.000 Menschen leben in unserer Gemeinde. Nehmen wir mal (genau Zahlen fehlen mir) wir haben rund 2.000 Haushalte und jeder Haushalt würde sich jährlich mit 250€ an unserer Kirche beteiligen, so könnten wir mit rund 500.000 Euro haushalten.
Damit könnten wir uns einen tollen Priester leisten und eine Verwaltung. Drei Kirchen haben wir genauso wie alles andere, was wir als Kirchengemeinde benötigen. Ich glaube nicht, das Rom die Schweizer Garde entsenden würde, um uns aufzuhalten. Im Grunde könnte niemand was dagegen tun.

 

Wir sind doch mündige Christen und wir leben hier im Kleinen in der Gemeinde Oberthal zusammen und wir haben das gottgegeben Recht uns gegen diese Pläne zu wehren. Vielmehr aber haben wir auch die Pflicht, das Beste für unsere Gemeinde zu wollen. Was könnten wir nicht alles erreichen, wenn wir es in unserer kleinen Gemeinde schaffen würden, zusammenzuarbeiten? Lass uns mutige Christen werden, denn es entsteht ja bekanntlich Großes im Kleinen.
Alexander Scheid

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Kommentare: 60
  • #1

    Hilli (Donnerstag, 07 November 2019 08:28)

    Keine Schnappatmung,gebe dir mit Trier vollkommen Recht,es wurde Bestimmt und wir haben zu gehorchen.Gestern gab meine Freundin mir ein Buch ,du mußt das unbedingt Lesen,Titel. Himmel Herrgot, Sakrament geschrieben von Rainer M. SCHIEßLER Pfarrer in München St. MAX,sehr interessant

  • #2

    JuStDe (Donnerstag, 07 November 2019 08:56)

    Soviel Unsinn in so wenige Zeilen zu packen...
    Respekt !!!
    Der Bericht passt besser in die Zeit nach dem 11.11.

  • #3

    Alexander Scheid (Donnerstag, 07 November 2019 09:32)

    Werte/r JuStDe,

    Ich mag ja Kontroversen, Kritik und vor allem das Argument. Unsinn jedoch ist ein so schwammiger Begriff, dass er einer Diskussion jeden Boden entzieht, bzw. dem Diskutanten lediglich attestiert, das er oder sie nicht bereit dafür ist, sich kontrovers mit einer Thematik auseinanderzusetzen. Bereit im selbigen Kontext natürlich auch, dass er oder sie nicht in der Lage ist, ein griffiges Argument dafür oder dagegen zu formulieren.

    Wo also ist das Problem, oder vielmehr Ihr Problem? Schon die Überschrift stellt klar, dass es sich um eine gewagte These handelt, also weder suggeriert die einzig wahre These zu sein noch dazu auffordert daraus eine Glaubenslehre zu formulieren.

    Genau das ist doch mit ein Problem unserer heutigen Gesellschaft. Möchten wir uns noch mit Themen auseinandersetzen und wenn ja, wie und warum?

    Fakt ist doch, das Trier unsere Pfarrgemeinden quasi auflöst und uns in eine Großpfarrei eingliedert. Das via Order per mufti gehandelt wird ist für unsere Kirche nichts neues. Das mag ja die letzten Jahrhunderte so gewesen sein. Aber die Zeiten haben sich doch geändert, müssen wir noch immer auf Befehl gehorchen? Dürfen wir uns nicht wehren, wenn wir der Meinung sind, dass dieses System antiquiert ist?

    Unsere Kirche kann nun wahrlich nicht behaupten, dass die Gläubigen Schlange stehen. Und das ist ein Trend, der bereits Jahrzehnte anhält, aber ein schlüssiges Rezept dem entgegenzuwirken ist nicht in Sicht. Ergo, weiter so und vor allem weiter so, wie wir - das Bistum Trier - das möchte. Punkt. Aus!

    Bitte, machen Sie einen Vorschlag, formulieren Sie eine Idee. Ich verspreche Ihnen, selbst wenn ich Ihren Vorschlag gänzlich ablehne, so werde ich ihn zumindest nicht diffamieren.

  • #4

    Hilli (Donnerstag, 07 November 2019 10:01)

    Nochmal lest das Buch,Himmel Herrgott Sakrament, Auftreten statt austreten,es wäre nett wenn ihr mal unter eurem Namen schreiben würdet,aber das traut ihr euch ja nicht,jämmerlich

  • #5

    Alexander Scheid (Donnerstag, 07 November 2019 10:25)

    Liebe Hilli,

    Hab eben das Buch gefunden. Mir war der Mann gänzlich unbekannt. Werde es mir bestellen. Hier hab ich ein Video von einer Lesung gefunden. Genialer Typ.

    https://m.youtube.com/watch?v=Ada3TuUkplc

    Danke für den Tipp!

  • #6

    Schdani (Donnerstag, 07 November 2019 10:34)

    Das unsichtbare Haupt der Kirche, Seiner (der heiligen, apostolischen, katholischen) Kirche, ist Jesus Christus. Er hat die Apostel eingesetzt als Hirten, Verkündiger und Verteidiger des Glaubens, und als Verwalter; an der Spitze Petrus. Der Papst steht auf Erden an der Spitze der Hierarchie, der heiligen Ordnung, Seiner/Christi Kirche. Dazu gibt es noch die orthodoxen Bruder- oder Schwesterkirchen und kirchliche Gemeinschaften (das ganze Feld der Protestanten, Evangelikalen, "Freikirchen" usw.). Das wäre zunächst mal ganz kurz zum Verständnis zu sagen, um überhaupt eine sinnvolle Diskussion beginnen zu können.

    Diese heilige Ordnung der Kirche kann nur funktionieren, wenn man, alle Christen, den Oberhäuptern Gehorsam leistet (im Staat ist das auch so und oft teils sehr rigoros; auch in einer Firma etc.) . Das ist das A und O. Das ist sehr gut, denn eine Herde muß auf den Hirten hören, sonst fällt sie letztlich in die Irrlehren und dann den Wölfen zum Opfer.

    Der Hirte hat natürlich eine Verantwortung vor Gott und den Menschen, der er gerecht werden muß. Bei dieser gewillkürten (wie es aussieht) Zusammenlegung der Pfarreien, scheint das nicht so ganz der Fall zu sein und deswegen ist ein Widerstand dazu gerechtfertigt- aus vielerlei Gründen. Ich habe ja schon mehrfach in anderen Artikeln hier auf saarheimat mein Mißfallen dazu bekundet, wenn ich das sagen darf.

    Das Gedankenspiel "Freie Chrtistliche Gemeinde" ist schön und gut, würde aber um den Preis des Katholischseins, des Abfalls von Jesus Christus und Seiner Kirche, erkauft werden müssen und niemandem wirklich nützen. Solche Gemeinden gibt es ja in Hülle und Fülle auf der ganzen Welt, aber sie sind wie Dünen, Wanderdünen in der Wüste, die mal hierhin, mal dorthin getrieben werden. Es ist Ungehorsam gegen Jesus Christus.

    Was kann man tun?: immer an den Bischof appellieren, zusammen in großer Zahl auch appellieren, das Vorhaben zu stoppen- und beten, den Rosenkranz auch und Buße tun, umkehren. Es war nie anders, denn es ist für jeden Menschen in jeder Generation in allen Jahrhunderten immer dasselbe. Wenn der Bischof das sieht, gehts sicherlich nicht mehr ganz so einfach, selbst für den Hartgesottesten.

    Allerdings, und das habe ich versucht zu verdeutlichen: wenn man all den Aktionismus in der Kirche betreibt und teilweise Firlefanz und nicht betet und nicht die Glaubenslehren sich aneignet usw. und zu leben versucht, dann bricht ja von allein alles zusammen. Dieses ungute Tun ist natürlich so etwas wie Wasser auf die Mühlen von Bischof Ackermann.
    Das Problem seit vielen Jahren in der Kirche aber ist: auch die Bischöfe und Theologen betreiben diesen Aktionismus und verkünden laut oder leise/heimlich Häresien/Irrlehren bis hin zum Glaubensabfall. Leider auch der Bischof von Trier wie heute der Bischof von Rom, Bergoglio mit Namen. Der Bischof von Rom huldigt sogar heidnischen Götzen wie gerade auf der Amazonas/Amazonen-Synode mit Schrecken zu sehen war, dem dämonischen Pachamama-Kult. Und Dämonisches (wie bei "Halloween"- so was gabs früher zum Glück nicht)) hat auch bei uns anscheinend eine Hochblüte. Wir leben in einer außerordentlichen Zeit.

    Also: sich bekehren, beten, umkehren. Das ist immer wichtig, gerade aber heutzutage. Und alles andere Gott überlassen. ER wird dann sorgen und zur rechten Zeit eingreifen.

    Paliot, Franz Albert

  • #7

    Satan (Donnerstag, 07 November 2019 11:42)

    Und dann beten wir alle zum heiligen St. Hasekaschde...

  • #8

    Isabelle (Donnerstag, 07 November 2019 12:06)

    Mach ich schon lang, besser als zum Satan zu beten......lach....

  • #9

    Exorzist (Donnerstag, 07 November 2019 12:09)

    Ei dann besser zum dem als zu dir ...

  • #10

    Alexander Scheid (Donnerstag, 07 November 2019 12:42)

    Lieber Schdani,

    es wurde zunächst lange gerätselt, wer sich hinter dem Synonym versteckt. Letztendlich haben Sie mit zwei persönlichen Andeutungen diverse Bürger geradezu animiert, zu forschen und siehe da - heute - dürfen wir uns bestätigt fühlen, wer Sie sind. Ich finde es großartig, dass Sie hier und heute Ihren Namen preisgeben.

  • #11

    Alexander Scheid (Donnerstag, 07 November 2019 12:43)

    Lieber Franz Albert,

    ich glaube, dass wir uns zumindest einig sind, dass vieles im Argen liegt, in der katholischen Kirche. Jedoch haben wir unterschiedliche Auffassungen, wie wir uns diesem Zustand stellen.

    Der einfachste Grund ist aus der Kirche auszutreten. Zudem spart man ne Menge Geld. Ein griffiges Argument, dem man relativ wenig entgegensetzen kann. Meist wird er wohl von denen aufgegriffen, die eh kein Interesse haben. Das muss man zuerst einmal akzeptieren.

    Dann gibt es diejenigen, die zwar nicht austreten, aber ebenso das Interesse verlieren, weil sie sich nicht mehr wohl fühlen in dieser Gemeinschaft, die patriarchalisch geführt wird. Befehl und Gehorsam. Da ich glaube, dass wir mit diesem Grundsatz in der Vergangenheit so unsere Probleme hatten, sind viele Menschen nicht mehr gewillt demnach zu handeln. Dazu gehöre ich.

    Zudem kann ich und für mich, nur noch wenig sinnvolles an der katholischen Kirche ausmachen. Was mich allerdings noch immer - irgendwie - bei der Stange hält, ist die Botschaft die uns Jesus Christus hinterlassen hat. Aus diesem Grund besuche ich ab und an die heilige Messe. Gerne an den hochheiligen Feiertagen, weil an diesen Tagen der Gottesdienst etwas erhabenes ausstrahlt.

    Das ist ziemlich banal, gebe ich zu, aber beeindruckend und war mit ein Grund, warum ich Messdiener werden wollte. In der Osternacht vor der Kirche das Feuer zu entzünden, wir alle in voller Ehrfurcht, aufgeregt. Die Kleinen vorweg standen wir vor der Kirche und der Priester rief: Tollite portas, principes, Vestas! Dann hämmerte er dreimal mit dem Kreuz an die Pforte. Und aus dem Inneren kam die Antwort, der König de Herrlichkeit möge eintreten. Und so weiter und so fort ...

    Ich war immer ergriffen und beseelt an diesen Tagen und bin es noch heute. Die Lesungen am Heiligen Abend, die Messe am 1. Weihnachtstag, wenn es vor allem galt dem Kirchenchor zu lauschen. Der Umzug an Fronleichnam, die Erstkommunionfeier, auch Taufen und Hochzeiten, selbst Beerdigungen. Alles war von Würde geprägt.

    Dann aber wird man älter und mit der katholischen Kirche als Institution konfrontiert. Und immer mehr verliert man den Glauben daran. Man wird das Gefühl nicht los, das dort oben eine Clique von alten Männern in einem sich selbst erschaffenen Turm ohne Fenstern lebt, noch immer gefangen in jahrhundertalten Traditionen und Bestimmungen, von denen man sich nicht lösen will.

    Und dann fragt man sich, wenn das der Glaube sein soll, dann findet er wohl ohne mich statt. Von mir verlangt wird lediglich, dass ich gehorche, dem Glauben willen. So als hätte Jesus Christus dies so gewollt. Und dann verliert man das Interesse, resigniert, wendet sich ab und schlußendlich verliert man gänzlich den Glauben.

    Mich interessiert nicht mehr, was Rom macht, wer dort den Nachfolger Petri gibt und was dieser Männerorden für richtig oder falsch hält. Dank der Aufklärung wissen wir, dass wir uns unserem Verstand bedienen sollen. Und der Verstand sagt mir, dass ich mit beten, hoffen oder glauben nichts bewirke, zumindest nichts was mit der katholischen Kirche zu tun hat.

    Und da beginnt für ich mittlerweile die Trennung. Glauben ja! Aber an die heilige katholische Kirche? Nicht mehr. so gesehen habe sich also noch immer Möglichkeiten. Ich schalte ganz ab oder suche mir einen neunen Glauben oder ich beschäftige mich mit der Thematik und versuche einen anderen Weg zu gehen.

    Das habe ich mit meinem Beitrag getan. Ganz ohne Dogma aber basierend auf der Lehre Jesus Christus, der frohen Botschaft und der Bibel. Ich kann also sehr wohl ein gläubiger Christ sein und auf die katholische Kirche verzichten ohne ihm gegenüber ungehorsam zu sein. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob er es gewollt hätte, dass unsere Katholische Kirche heute so ist. Und auf die Skandale der jüngeren Vergangenheit möchte ich gar nicht erst eingehen.

    Würden wir uns aus dieser Kontrollgemeinschaft Katholische Kirche lösen, indem wir unsere eigene Organisation gründen, die auf Basis des Vorhandenen ruht aber einen anderen Weg der Anwendung einschlägt, würden wir damit Jesus verraten?

    Ich denke nicht aber ich glaube diese Frage wird uns auch erst beantwortet werden können, wenn wir ins Jenseits auffahren. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird jedem Eintritt gewährt, wenn er aufrichtig Buße tut. Liegen wir also falsch, dann dürfen wir trotzdem auf die Barmherzigkeit Gottes hoffen. Somit ist es zumindest mal einen Versuch wert, dem Gedanken mehr als nur schroffe Ablehnung, der Ablehnung wegen, entgegenzubringen.

  • #12

    Zitrone (Donnerstag, 07 November 2019 13:19)

    So langsam drehen hier einige ja fast durch. Geht lieber mal Blut spenden. Das ist gut für den Blutdruck.

  • #13

    Petri (Donnerstag, 07 November 2019 15:35)

    Und wir hatten mal gehofft, dass dieser A.S. Uns nicht mehr mit seinem Mist belästigen würde...

  • #14

    Alexander Scheid (Donnerstag, 07 November 2019 16:43)

    Da können wir ja froh sein, dass der Petri-Jünger bislang nur hofft und nicht glaubt. Das würde ja ein Desaster werden ... Aber die Hoffnung stirbt zuletzt! Ihr - also das große hier beschworene Wir - könnt ja ne Petition einreichen. Aber halt, dafür müsstet Ihr ja Eure Namen nennen und das geht nun wirklich nicht ...

  • #15

    Aufmerksamer Leser (Donnerstag, 07 November 2019 20:29)

    Ich verfolge aufmerksam die Saar-Heimat. Finde sie ganz gut. Was mir auffällt, warum wird den langatmigen Texten des A.S solch eine Aufmerksamkeit gewidmet? Übersetzt lese ich jedesmal:
    Der Hahn hat zwei gleich lange Beine..... besonders das linke

  • #16

    Schdani (Donnerstag, 07 November 2019 21:14)

    Lieber Alexander Scheid,
    danke für alles, die lieben Worte und Deinen Bericht.

    Der Glaube ist ja immer eine sehr persönliche Angelegenheit wie auch eine insbesondere gemeinschaftliche. "Wer glaubt ist nie allein" sagte mal Papst Benedikt XVI., womöglich (immer noch) der wahre Papst. Und das mag einem zunächst so abstrakt vorkommen, aber dahinter stecken sicherlich viele gute Erfahrungen und Erlebnisse mit Menschen und auch mit Gott selbst.

    Man ist in der Regel im frühkindlichen Alter getauft worden auf Wunsch der Eltern, die das wollten, daß man von der Erbsünde befreit wird und der Kirche Christi angehört, um so wahrer Mensch, also ein Christ, werden zu können. Später kam noch die Firmung dazu und vielleicht der priesterliche Ehesegen und dazwischen die 1. hl. Kommunion.
    Den Glaubensakt soz. im weiteren Leben muß und soll man dann selber "setzen". Das ist ja eine freiwillige Angelegenheit und darin gibt es in der Kirche keinen Zwang; bei anderen ist das nicht so. Und das hört auch nicht auf, denn zu Christus muß/sollte man jeden Tag soz. unterwegs sein- und das kann und ist bei jedem unterschiedlich, aber auch wieder in vielem ähnlich.

    Der Glaube an Christus und Sein Evangelium ist freiwillig und kein Muß. Aber allein geht das nicht, da jeder Mensch eine Person und gleichzeitig ein soziales Wesen ist- berufen zur Gemeinschaft mit dem Dreieinigen Gott (der in sich Gemeinschaft, oder besser: Liebe, ist) und mit den anderen Menschen, schon in der Familie.
    Da das Wesen des wahren Gottes die Liebe ist und der Mensch aus Liebe geschaffen wurde, ist auch in das Menschenherz die Liebe Gottes eingegossen. So leben wir, ob bewußt oder nicht, um zu lieben. Man kann das ablehnen und nicht wollen- Gott zwingt niemanden. Wenn man aber bewußt (oder weniger bewußt) diesen Akt setzt, gottähnlich werden will, lieben will, dann eröffnen sich doch ungeheure und unendliche Horizonte. Das ist aber nicht zum Nulltarif zu "haben", denn lieben, Christus nachfolgen ist die Nachfolge im Kreuz. Man will das nicht; es war nie modern: "für die Juden ist das Kreuz ein Ärgernis, für die Heiden eine Torheit", sagt der Apostel Paulus, "für die Berufenen aber Gottes Kraft und Weisheit."

    Warum glauben?- Um fähig zu sein zur vollkomenen Liebe; Gottes- und Nächstenliebe. Und dann , so sagt es der hl. Augustinus: liebe und dann tue was du willst. (es ist damit nicht die fleischliche Begierde, die Wollust gemeint).

    Die Kirche hat die Aufgabe, von Beginn an, die Lehren Christi und Seine Liebe allen Völkern zu verkünden, um sie aus Sünde/Unliebe und Tod und allen Verstrickungen zu erretten und zur Liebe, zur Freude, dem wahren Leben zu führen- durch die ganze Verkündigung (nicht nur gerade passende Teile davon) und der Spendung der Sakramente. Ohne die Kirche, weil der Herr selber es so für alle Menschen gewollt hat, gibt es kein wirkliches Heil, keine Rettung, kein wirkliches Licht. Es gäbe nur Chaos und das Recht der Stärkeren wie in den Ideologien. Es wäre wie im alten Rom: ein Heer von Sklaven- und Reiche, die sich nur langweilen. Durch Christus aber wird jeder, wenn er es will, Kind Gottes- und ist grundsätzlich nicht mehr Ausbeutungsobjekt von wem auch immer (Liberalisten/Kapitalisten. Marxisten, Nationalsozialisten usw.), sondern wahrhaft frei, innerlich frei, selbst wenn man äußerlich unterdrückt oder gar eingesperrt wäre.

    Nur die Kirche, der mystische Leib Christi, die Gemeinschaft der Glaubenden, kann den Glauben unverändert bewahren und weitergeben bis zum Ende der Welt oder der Zeiten.
    Die Kirche ist die Braut Christi und unsere Mutter. Es gibt Mängel und Fehler und jeder sollte seins tun, damit diese Braut Christi wieder strahlend schön wird. Die Kirche erneuern und mit sich selbst anfangen, heißt es auch nicht ganz ohne Grund- und auch für irrende Hirten beten und opfern. So erfüllt man das "Gesetz" Christi, das Gesetz der Nächstenliebe.

    Die Kirche hat keine Vollmacht, Frauen zu Diakonissen oder gar zu Priesterinnen zu weihen. Diese Frage ist schon immer geklärt. Christus selbst hat ausschließlich Männer berufen, das Opfer, Sein Opfer in unblutiger Weise jeden Tag zu begehen. Und das ist keine Diskriminierung von Frauen oder eine Bevorzugung von Männern.

  • #17

    Schdani (Donnerstag, 07 November 2019 21:18)

    Zur Mitgliedschaft in der Kirche:
    man kann in Deutschland aus der Kirche Körperschaft des öffentlichen Rechtes austreten (um Geld zu sparen, aber nicht aus dem Staat um Geld zu sparen) ohne dabei das Taufsakrament zu verlieren, also ohne die Zugehörigkeit zur Kirche Christi zu verlieren wie Papst Benedikt das klargestellt hatte, entgegen den Äußerungen und dem Handeln der deutschen Bischöfe in dieser Frage- wer das tut ist eben nicht exkommuniziert und kann deswegen auch die Sakramente weiterhin empfangen einschließlich ein kirchliches Begräbnis erhalten. Die Taufe kann nie rückgängig gemacht werden, weder von den Bischöfen noch von denen, die das so meinen oder wollen. In anderen Ländern gibt`s das nicht, Kirche Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Das geht zurück auf das Konkordat zwischen Rom und dem Deutschen Reich (damals Reichskanzler A. Hitler), um den Status der Katholiken, der Kirche zu klären. Die BR Deutschland ist völkerrechtlich gesehen Nachfolgerin des Reiches in den Grenzen vom 31.12.1937 und somit gelten diese Abmachungen bis heute weiter.

  • #18

    Alexander Scheid (Donnerstag, 07 November 2019 23:29)

    Lieber Leser, der so aufmerksam die Saar Heimat verfolgt und sogar ganz gut findet, über die Aufmerksamkeit an sich bin ich weniger überrascht, weit mehr aber über die besonders aufmerksamen Leser, die meinen Beiträgen ihre Aufmerksamkeit widmen, um dann - im selben Satzeszug - darüber Auskunft erteilen, wieso selbiger Aufmerksamkeit zu Teil wird.

    Das erinnert mich immer an die Bekanntmachung zu Beginn der Kerwered. Auch dort wie so lange bekannt gemacht, was bekannt ist, bis der Bekannte, seiner Bekannten von einer bekannten Aufmachung berichtet, bis die Bekanntmachung so bekannt ist, dass selbst der bekannteste Bekannte, gar keine andere Wahl mehr hat, bekannt zu geben, das die Bekanntmachung nun endlich bekannt ist.

    Vielleicht ist es aber einfach nur Selbsthass oder auch nur der scheinbare Wunsch die eigene Selbstleidigkeit zu bestärken, um reziprok mit jeder Menge Selbstgewissheit, gar Ambitionen und Routine sich mancher Diskussion einfach zu bemächtigen, indem man den Autor mal eben in ein Licht rückt, in welchem man selber nicht mal ne Furz lassen würde.

    Wenig spektakulär hingegen erscheint der Einwurf vom Hanghingel. Diese laufen tatsächlich nur in bergigen Gebirgen den Hang einseitig entlang und wenn man sie ganz laut beim Namen nennt, drehen sie sich um und fallen den Hang herab. Eben weil ein Bein wirklich zu lang oder das andere zu kurz ist.

    Aber im Gegenzug zu schlichten Binsen verfolge ich keine Weisheiten. Ich werfe, wie bereits der Thread im Einstieg ziemlich eindeutig zeigt, eine Idee in den Raum. Dazu gebe ich - zugegen - noch meinen persönlichen Senf ab. Nun gut, nicht jeder kommt mit der extra scharfen Variante aus Düsseldorf zurecht und greift eher zur bayerischen, versüßten Variante.

    Wer natürlich mit privaten Hoheitskenntnissen gerade zeigefingernd belehrend einstrahlt, gar Wurzeln schlagen möchte um sich breit zu machen mit dem Charme einer chronischen Bronchitis, dessen Auswürfe erscheinen im Kontext vielleicht aufopfernd, weil von gleicher Gemeinde hoch geachtet, tragen aber zur Erkenntnisgewinnung wenig bei.

    Denn bislang ist Schdani der Einzige, der sich mit der Thematik auseinandersetzt und Haltung beweist, weil er seine Bereitschaft in Worte umsetzt, die nicht darauf abzielen, den gegenüber zu diffamieren.

    Keine Sorge, ich werde nicht am Druck zerbrechen oder den Lack, der mir zu Teil wird, nicht aushalten. Ich schnüffel den am Morgen, mit nem Café und ner Kippe. Niemand muss das lesen, was ich so hühnerartig verzapfte. Eine Freiheit, die wir uns hart erarbeiten mussten, aber wenn irgendjemand dies beurteilen möchte, dann bitte mit ein wenig Substanz.

  • #19

    Hilli (Freitag, 08 November 2019 11:10)

    Was wohnen nur für Leute in unserer Großgemeinde da haben wir einen Satan ,einen Exorzisten,JuStDe, einen aufmerksamen Leser und ne Zitrone. Wobei ich nicht wußte , das Zitronen schreiben können,ich würde aber sagen, ein armseliger Haufen der sich hinter Fantasie Namen versteckt.

  • #20

    Aufmerksamer Leser (Freitag, 08 November 2019 13:29)

    Außer A.S. haben hier alle Fantasienamen. Oder ist Hilli ein Name den jeder kennen muss?
    Wer ist Hilli?

  • #21

    RW (Freitag, 08 November 2019 13:55)

    Habe leider keinen Urlaub mehr; deshalb keine Zeit für so viel Meinung

  • #22

    Hilli (Freitag, 08 November 2019 14:51)

    Lieber aufmerksamer Leser,Hilli ist mein Rufname in Oberthal bekannt,verstecke mich nicht.Hilli leitet sich von Hiltrud ab

  • #23

    Rudi (Freitag, 08 November 2019 16:30)

    Manchmal wäre verstecken besser..

  • #24

    JuStDe (Freitag, 08 November 2019 17:28)

    Sich verstecken und nix schreiben wäre optimal....

  • #25

    Aufmerksamer Leser (Freitag, 08 November 2019 17:47)

    Die Grossgemeinde Oberthal hat ca. 6000 Einwohner. Wie soll ich als Werksfremder eine Hilli-Hiltrud kennen? Überhaupt nicht eingebildet. Beckenbauer kenne ich, aber keine ganz wichtige Hilli

  • #26

    Zitrone (Freitag, 08 November 2019 18:24)

    Also mich sollte jeder kennen.
    Falls nicht, ich bin gelb und sauer und komme aus wärmeren Gefilden.

    Es grüßt die Zitrone

  • #27

    Aufmerksamer Leser (Freitag, 08 November 2019 19:30)

    Sehr gut Zitrone. Wir lassen uns nicht beirren. Soll die H..i uns ruhig als armseligen Haufen bezeichnen; spricht für überragende Intelligenz, oder?

  • #28

    Wilde Hilde (Freitag, 08 November 2019 19:38)

    Verfolge aufmerksam die Dialoge. Mit der Kirche ging es los, die ist mittlerweile außen vor. Jetzt wird aus allen Rohren geschossen. Leider sind auch Beleidigungen dabei: Gelle Hildegard von Oberthal

  • #29

    Aufmerksamer Leser (Freitag, 08 November 2019 19:40)

    Gehe davon aus, dass unsere Chefin das Ganze beendet. Also auf gehts. Sturmhaube auf und durch

  • #30

    Orange (Freitag, 08 November 2019 19:55)

    Hasekaschde ist auch ein Synonym!

  • #31

    Zitrone (Freitag, 08 November 2019 19:58)

    @ orange: einen sehr einfallsloser Name haben sie.

  • #32

    Gillesweller (Freitag, 08 November 2019 20:31)

    Hier geht es ja kreuz und quer. Nach aufwendigem Studium der Dialoge komme ich zu folgendem Endergebnis, d.h. was ich heraus interpretiere. Es ist nur meine bescheidene Einschätzung:
    Der Gabentisch ist öd und leer,
    die Kinder schauen blöd umher,
    da lässt der Vater einen krachen -
    so kann man auch mit kleinen Sachen .... Hasenkindern Freude machen

  • #33

    Alexander Scheid (Freitag, 08 November 2019 22:33)

    Donna Isabella, bitte nicht abschalten, es ist so schön hier im Wesensreich der Anonymität, wo sie sich suhlen im eigenen Saft der medialen Unsterblichkeit, die Andy Warhol schon 1968 wie folgt beschrieb: „In der Zukunft wird jeder Mensch einmal 15 Minuten weltberühmt sein.“

    Die Stilblütentreiber mit ihren so fantasievollen Namen. Agent Orange, die säuerliche Zitrone und vor allem der getreue Leser, welcher bereits die Führerschaft an sich gerissen hat. Also weiter mit den Haken aneinander schlagen. Was einmal funktioniert hat, kann ja gar nicht so schlecht gewesen sein, oder?

    Die Kollegen Dunning & Kruger hätten große Freude mit Euch als Probanden gehabt und ihren Effekt mehrfach bestätigt bekommen. .

  • #34

    Gillesweller (Freitag, 08 November 2019 22:46)

    Was rauchen die Leute für ein fürchterliches Kraut auf dieser Welt?

  • #35

    JuStDe (Samstag, 09 November 2019 05:39)

    Tja Herr Scheid den Platz in der Geschichte als "großer Reformator" bekommt man nicht geschenkt.
    Da muss man auch kritikfähig sein.
    Jetzt noch 10 Monate Stubenarrest auf der Wartburg und einmal die Bibel übersetzen und sie haben es geschafft.

  • #36

    Aufmerksamer Leser (Samstag, 09 November 2019 07:38)

    Möchte JuStDe etwa an den Prager Fenstersturz vom 23 Mai 1618 erinnern. Das war ja bekanntlich der Auslöser des Dreißigjährigen Krieges

  • #37

    Alexander Scheid (Samstag, 09 November 2019 08:45)

    Werte/r JuStDE (etwa die Junge Union von Steinberg-Deckenhardt.), woh, was für ne Granate! Substanzielle Kritik war bislang wenig, dafür ausschließlich personenbezogen. Insofern sind wir doch schon mal einen Schritt weiter. Weiter so!

  • #38

    JuStDe (Samstag, 09 November 2019 09:16)

    Ich geb´s auf.

  • #39

    Ein Neuer (Samstag, 09 November 2019 09:25)

    Glaube ist NICHTWISSEN.
    Nur wer nicht weiß, MUSS glauben.

  • #40

    Hildegard von Oberthal (Samstag, 09 November 2019 10:07)

    Da muß mich aber jemand gut kennen,das er diesen Namen weiß, ich habe niemand Beleidigt nur festgestellt wie erbärmlich nicht unterm richtigen Namen zu schreiben,liebe wilde Hilde,fühle mich auch nicht angegriffen,etwa von einer Zitrone ,lest lieber was Alex geschrieben hat und macht euch mal Gedanken

  • #41

    Schdani (Samstag, 09 November 2019 10:41)

    @Ein Neuer,
    das haben Sie dann wohl mißverstanden. Der christliche Glaube ist nicht so irgendwas. Der christliche Glaube hat vornehmlich mit Wissen zu tun, mit viel Wissen und man wird nie fertig mit lesen und studieren. Fides et Ratio/Glaube und Vernunft: ich empfehle diese Enzyklika vom hl. Papst Johannes Paul II. Hätte ich Ihnen etwas zu sagen, dann würde ich jetzt sagen: sede, lege!- Hinsetzen, lesen!
    Auch Atheisten und Heiden glauben etwas, an etwas und müssen das argumentieren können.

    Ein Christ, ein Katholik muß/sollte jederzeit Auskunft geben können über den Glauben, seine Hoffnung, seine Liebe zu Gott und den Menschen. Schon ein Gepräch mit einem "Zeugen Jehovas" erfordert in der Regel viel Glaubenswissen, um ihm argumentativ gewachsen zu sein und ihn zu widerlegen, oder? Da muß man das eigene Glaubensbekenntnis, also das christliche sofort parat haben und auch die Texte und Aussagen der Bibel und die Lehren der Kirche: das ist eine Menge, sehr viel.
    Und bei einem Gespräch mit einem Moselm ebenso: wer da nicht den eigenen Glauben kennt, wird nur und nichts als Verachtung ernten; gar nicht zu reden von einer Disputation oder "nur" einem Dialog mit einem gläubigen, schriftgelehrten Juden.: das geht ohne tiefes Wissen, Glaubenswissen gar nicht.

    "Das Christentum ist die Religion der Vernunft": so der hl. Kardinal John Henry Newman.

    Mit freundlichem Gruß
    Franz Albert Paliot

  • #42

    Schdani (Samstag, 09 November 2019 10:48)

    Und @Ein Neuer,
    Sie beleidigen damit die Katholiken, einfache/fromme Gläubige wie auch die Priester und Theologen. Es ist auch gotteslästerlich, was Sie äußern.

  • #43

    JuStDe (Samstag, 09 November 2019 11:27)

    Den Vorwurf der Gotteslästerung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Auf dem Dorfplatz wird schon Holz aufgeschichtet.
    Angeblich Martinsfeuer.
    Aber ich weiß nicht.

  • #44

    Schdani (Samstag, 09 November 2019 11:46)

    @juSTDe, Hören Sie auf damit! Hören Sie auf mit diesem Unfug! Und nehmen Sie das zurück!

    Es ist gotteslästerlich, was @Ein Neuer gesagt hat, denn es ist eine Beleidigung Jesu Christi, des Logos. Und es ist eine Beleidigung aller glaubenden Christen und insbesondere der Priester und Theologen, die ein Theologiestudium absolviert haben.

    Es gibt die Möglichkeit für @Ein Neuer, das Geäußerte zurückzunehmen, und/oder die Sünde in der Beichte reuevoll zu bekennen.

  • #45

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 11:56)

    Eine Äußerung aufgrund fehlender Reife, bzw. fehlender (Er-)Kenntnis sehe ich nicht als gotteslästerlich an. Eine Ermahnung/Belehrung in Liebe kann dann für Erkenntnis sorgen. Drohungen finde ich als ungeeignet.

  • #46

    JuStDe (Samstag, 09 November 2019 12:07)

    Beichten ist bei mir terminlich eher schlecht.
    Kann ich auch anschreiben lassen
    Oder hätte das nicht Zeit bis zum jüngsten Tag.

  • #47

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 12:18)

    Was man reuig bekennt, ist per se schon mal "angeschrieben". Aber wer weiß schon, wann sein letztes Stündlein geschlagen hat. So ist es schon von Vorteil, wenn man einen Termin zur Beichte schon zuvor hinbekommen hat.

  • #48

    Schdani (Samstag, 09 November 2019 12:39)

    Werter Alexander Scheid,
    leider gibt es manche Nörgler, solche, die offenbar einfach nur erbärmlich Substanzloses loswerden wollen und nichts zur Thematik selbst beitragen.
    Dabei hätte diese Sache, nämlich grundsätzlich der Erhalt der Pfarrgemeinden, doch eine ernsthafte Beschäftigung verdient.

    Vielleicht könnten ja mal die Damen und Herren der Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte sich transparent(er) äußern, in dem Sinne, ob man schon gänzlich aufgegeben hat oder noch versucht, Herrn Bischof Ackermann und die Beteiligten umzustimmen. Der homepage der Pfarrei ist leider zu entnehmen, daß man sich offensichtlich schon mit der Zusammenlegung mit der Pfarrei St.Wendelin abgefunden hat.
    Trotzdem könnten sich Mitglieder der verschiedenen Räte, etwa auch des Pfarrgemeinderates von Güdesweiler, mal hier auf diesem Forum inhaltlich äußern. Danke!

    Mit freundlichen Grüßen
    Franz Albert Paliot

  • #49

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 12:59)

    Wie ich es sehe:
    Im Pfarrgemeinderat der Pfarrei Oberthal ging es nicht darum, sich mit dem Bistumsentschluss von Bischof Stephan Ackermann "abzufinden". Wir hatten uns entschieden, konstruktiv in unserem Ermessungsspielraum mitzuwirken und unsere Themen im Interesse der Pfarrei Oberthal vorzubringen.
    So wie es klar ist, dass es uns, den Pfarrgemeinderat Oberthal, in 2020 nicht mehr geben wird, so sind wir auch in Mehrheit fest entschlossen, uns mit weiteren Engagierten als "Ort der Pfarrei" zusammen zu tun und unsere Pfarrei weiterhin "leben" zu lassen.

  • #50

    Zitrone (Samstag, 09 November 2019 13:00)

    Kommentar Nummer 50 gehört der Zitrone.

    Es grüßt die Zitrone

  • #51

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 13:16)

    ... Zusammenlegung mit der Pfarrei St.Wendelin?

    Das ist eine falsche Deutung.

    Es wird geben die "Pfarrei der Zukunft St. Wendel".
    Zu dieser Pfarrei werden zusammengelegt:
    - Pfarreiengemeinschaft Oberthal-Namborn
    - Pfarreiengemeinschaft St. Wendel
    - Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen

  • #52

    Alexander Scheid (Samstag, 09 November 2019 13:20)

    Lieber Dietmar G., danke für Ihren Beitrag. Genau das ist es was ich hören will. Sie setzten sich mit der Thematik auseinander und tun etwas. Erschreckend, wohl aber nachvollziehbar, zu hören, dass der PGR Oberthal aufhört. Wie verhält es sich in den beiden G-Dörfern? Und welche Chancen sehen Sie mit Ihrer Initiative Erfolg zu haben?

  • #53

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 13:33)

    Dazu müsste "Erfolg" erstmal definiert werden.
    Wenn z. B. unsere Initiative in einem sogenannten "Ort der Kriche" in unserer Pfarrei Aufmerksamkeit erlangen wird und positiven Zuspruch und vielleicht sogar Nachahmer finden lässt, die aufstehen und sagen: "Das ist ja auch meine Pfarrei, da bringe ich mich auch gerne ein.", dann wird der Erfolg groß sein. Alle, die wir christlich getauft sind, sind dazu berufen, im Weinberg des Herrn mitzuarbeiten.
    Kann es los gehen?!

  • #54

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 13:49)

    Begriffskorrektur:
    Es heißt.

    "Ort von Kirche"

  • #55

    Dietmar G. (Samstag, 09 November 2019 13:53)

    Einen aktuellen Stand und weitere Details sind unter folgendem Link nachzulesen:

    http://www.st-wendel.erkundung.info/

  • #56

    Schdani (Montag, 11 November 2019 11:43)

    Geehrter @Dietmar G,
    Zusammenlegung mit der Pfarrei St.Wendelin ist durchaus der richtige Begriff, für das, was da, wie es für viele aussieht, in diktatorischer Manier erzwungen wird. "Die Pfarrei der Zukunft" und ähnlich banale wie auch irreführende Worthülsen sind wirklich ein schlechtes Feigenblatt für das, was da angerichtet wird bzw. werden soll.

    Für uns ist St.Wendel ja nicht nur in kirchlicher Hinsicht, sondern auch in weltlicher Hinsicht so etwas wie ein Mittel- und Anlaufpunkt. Und dennoch müßte und sollte die Pfarrei, wie sie besteht, erhalten bleiben, und für die mittlere und fernere Zukunft sollte es auch wieder eine eigene Pfarrei etwa Güdesweiler geben usw. Für heilige katholische Familien und Priesterberufungen sollte man jederzeit beten.

    Nein, hier wird mit der Brechstange und in übelster Manier, mit fake-news von verantwortlicher Stelle wohl auch, versucht, etwas durchzudrücken, was wahrscheinlich einen beträchtlichen Schaden anrichten wird. Die Verantwortlichen wünschen sich eine andere Kirche und die ge- und beförderten Häresien (nicht auch vor Ort?) passen dazu auch bestens. Das Priestertum soll in seinem Wesen entfernt werden- darum gehts hierbei auch: ein nicht unwichtiger Aspekt des ganzen schandhaften Unternehmens, was so schamlos verschwiegen wird!

    Frage allgemein: sollte nicht auch die Kirchensteuer entsprechend der Zahl der anvisierten Pfarreien gekürzt werden? Wer jetzt 100 Mark bezahlt oder Euro, der bezahlt dann lediglich noch 5.

  • #57

    Dietmar G. (Montag, 11 November 2019 14:05)

    Lieber Franz Albert.

    Durch das neuen Konstrukt "Pfarrei der Zukunft St. Wendel" (und den anderen) wird uns "Basis-Christen" gute Möglichkeiten gegeben, unser eigenes Christsein zu erkennen und vor allem uns zusammenzutun, um vor Ort Leuchtturm zu sein. "Wenn zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind ...", sie kennen hier Jesu Aussage.

    Jesus wird mitten unter uns sein, da dürfen wir uns gewiss sein, wenn wir uns in einem "Ort von Kirche" z. B. einbringen werden.

    In einer dieser neuen "Pfarreien der Zukunft" wird nur die Obrigkeit und Verwaltung zentralisiert, was durchaus für die Seelsorge durch unsere Priester Erleichterung bringen wird. Wir als Gläubige vor Ort werden unseren vielleicht selbst gesuchten "ruhigen Hafen" mit seinem "rundum-sorglos-Paket" verlassen müssen. Es kommt auf jeden einzelnen von uns an. Wird unser Ort aufblühen und zum fruchbaren Acker sich hin entwickeln? Wenn wir in manchen Orten unentwegt vergrämt sein werden und uns über die Strukturreform in unserem Bistum immerzu aufregen werden, dann wird es dieser Ort sehr schwer haben, auf seinem christlichen Fundament ein "Haus des Herrn" aufzubauen, zu betreiben und dann alle dort willkommen zu heißen.

    Vivat Jesus!
    Dietmar

  • #58

    Dietmar G. (Montag, 11 November 2019 14:32)

    übrigens:
    Markus 12,17

  • #59

    Aufmerksamer Leser (Montag, 11 November 2019 18:22)

    Bestätige, dass Dietmar G. und Schdani die Toppleute für dieses Thema sind. Ich persönlich sah mich eher in der Rolle des Provokateurs, der die Protagonisten aus der Reserve locken wollte. Meines Erachtens haben alle anderen in diesem Forum, mich eingeschlossen, keine tiefgreifenden und fundierte Kenntnisse in dieser Thematik. Ich habe daher den Verdacht, dass manche Leute ein Fass aufmachen, obwohl sie Null Komma Ahnung von der Thematik haben. Respekt vor Dietmar G. und Schdani, macht weiter so. Ihr beide habt Gott sei Dank eingegriffen, und schon verstummen die Spezialisten

  • #60

    H. G. Setz vom Momberg (Dienstag, 12 November 2019 09:28)

    Hallo Hilli (persönlich bekannt) zunächst einmal viele Grüße meinerseits. So kenne ich dich halt. Mach weiter so.
    Ich habe sämtliche Kommentare gelesen, wobei ich die von Zitrone, Orange schnell ver-gessen möchte.
    Herr Paliot und Alexander Scheid haben sich mit dem eigentlichen Thema befasst.
    Ich möchte noch erwähnen, dass in Gronig, St. Donatus, der "Kampf" um die Reform noch nicht beendet ist (bzgl. Ziff. 48 und 52). Dieses wurde mir von einem Insider so mitgeteilt.
    Die Zukunft wird es zeigen.