Adventskonzert in der Christkönig Kirche zu Güdesweiler

Gemeinde Oberthal

Samstag, 30. November 2019 | 16:30 Uhr. Die besinnliche Zeit des Jahres beginnt auch in Güdesweiler mit dem ersten Advent. Mehr noch, denn seit dem letzten Jahr, darf sich unser Dorf 

 

zum ersten Advent in der Kirche versammeln und einem wunderbaren Konzert seine Aufwartung machen. Die Junge Union organisiert das Konzert und mit Laura Erfurt fand sich eine künstlerische Leiterin, die, dank zahlreicher Kontakte, nun schon zum zweiten Mal, eine Vielzahl von jungen Künstlerinnen und Künstler um sich versammelt hat, die diesem Tag einen besonderen Charme verleihen werden.

Neben klassischen Weihnachtsliedern aus dem traditionellen deutschsprachigen Raum, werden aber auch Stücke dargeboten, die aus dem angloamerikanischen Sprachraum stammen, aber mittlerweile aus unserem Repertoire nicht mehr wegzudenken sind.

Die Idee ein solches Konzert zu veranstalten hatte aber auch einen weiteren Grund. Im Saarland gibt es eine gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, gerade schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, als auch ihren Eltern und Angehörigen in schweren Zeiten zu unterstützen. Traurig genug, dass es solche Einrichtungen überhaupt geben muss, denn die Wege des Herren sind nun einmal unergründbar, aber Dank des Kinderhospizdienstes Saar vielleicht etwas besser zu begreifen.

Aus diesem Grund verzichten die Organisatoren auf einen Eintritt und überlassen Euch, liebe Zuschauer und Zuschauerinnen, Euer Herz und Portmonee zu öffnen, denn Eure Spende geht vollends zu Gunsten dieser großartigen Organisation. Eure Spende jedoch, vergeltet der gütige Gott mit einem langen Leben und einem seligen Tod.

Die Junge Union Güdesweiler, die Organisatoren und Künstlerinnen und Künstler, freuen sich riesig auf ein großes und auch spendabelste Publikum, ein wunderschönes Konzert. Mögen wir alle diese friedvolle Zeit genießen und uns an Gottes wunderbarem Werk erfreuen. 

Johannes Calvin hat dies einmal sehr schön zusammengefasst: »Nichts tröstet mächtiger als die Gewissheit, mitten im Elend von der Liebe Gottes umfangen zu werden.«

Text: Alexander Scheid

Teilnehmer:
Laura Veit & Hannah Kelkel | Anna Veit & Justin Seibert | Manuel Horras | Carolin Dillinger | Sarah Müller | Kiara Schneider | Maxine Klein | Lena Hafner | Angelina Müller | Nicole Backes | Sandra Klotz | Alexander Scheid | Junge Union Güdesweiler

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Kommentare: 7
  • #1

    Schdani (Montag, 25 November 2019 20:34)

    Eine Kirche darf nicht zu einem Konzertsaal umfunktioniert werden.
    Das ist wohl alles schön und gut, was es an Darbietungen gibt, aber auch der gute Zweck kann nicht soz. die Mittel heiligen. Dafür gibt es sicherlich andere, geeignete Räumlichkeiten.
    Die Verantwortlichen (Pfarrgemeinderat und wer auch sonst noch) sollten das Vorhaben stoppen.

    Franz Albert Paliot

  • #2

    Schdani (Mittwoch, 27 November 2019 10:47)

    Die Kirche sollte und muß wieder ein Ort des Gebetes und Anbetung werden und der würdigen Feier der hl. Liturgie. In den vergangenen Jahrzehnten breitete sich immer mehr ein Ungeist aus, der den Menschen weiszumachen versuchte, man könne ohne Frömmigkeit, ohne das Glaubenswissen, aber mit viel tamtam, Irrlehren und Aktionismus das Heil in Christus erreichen.

    Die "Früchte" (Disteln und Dornen) dessen sind ja überall zu sehen: keine Ehrfurcht, leere Kirchen; keine junge Menschen drin, denn die wenden sich ab von den Revoluzzern und ihren Irrlehren, der zurückgeht bis in die 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts.
    Der Glaubensabfall hat insbesondere auch weite Kreise im Priester- und Bischofsamt erfaßt. Weithin Orientierungslosigkeit in der Kirche wie im Staat ist das Zeichen der Zeit.

    In Güdesweiler und überall dort, wo es nicht ist, soll wieder die hl. Messe auch in der überlieferten Form gefeiert werden, die das Herz erhebt und den Christen einen Sinn gibt und eine Ahnung verleiht für das Übernatürliche, das Schöne, für den dreifaltigen Gott. Dafür möchte ich plädieren.
    Der Empfang der hl. Kommunion mit reinem Herzen durch die regelmäßige Beichte sollte wieder knieend und auf die Zunge erfolgen. Auch der lateinische, gregorianische Gesang sollte wieder eingeführt werden.

    Franz Albert Paliot

  • #3

    Dietmar G. (Mittwoch, 27 November 2019 16:37)

    "Jubelt Gott zu, er ist unsere Stärke, jauchzt dem Gott Jakobs! Stimmt an den Gesang, schlagt die Pauke, die liebliche Leier, dazu die Harfe!"
    So heißt es in Psalm 81,2-3.

    Wir lassen uns nicht ermutigen. Wir freuen uns, wenn wir mit Musik und Gesang im Haus Gottes unsere Freude vor Gott dem Herrn gemeinsam darbringen.

    Ein frohes Herz ist leicht geneigt, Gott mit Lobpreis und Anbetung zu huldigen; aber wie schwer fällt es einem schwermütigen Herze.

  • #4

    Dietmar G. (Mittwoch, 27 November 2019 17:33)

    Korrektur:
    Wir lassen uns nicht ENT-mutigen.

  • #5

    Weltenbummler (Donnerstag, 28 November 2019 14:00)

    Ich finde die Idee und vor allem den Einsatz für einen guten Zweck super. Und warum kein christliches Weihnachtskonzert dort, wo alles seinen Ursprung hat, wo Gläubige sich treffen und zusammen unserem Herrn huldigen ? Es ist kein Pop- oder Rockkonzert sondern soll uns wohl in die Adventszeit bringen und auch zum Nachdenken auffordern. Auf meinen Reisen habe ich viele Gotteshäuser besucht und hier wurde in dem ein oder anderen alles getan um die Touristen anzulocken und Geld zu machen mit Souvenirs, Karten, kostenpflichtige Besichtigungen und ja sogar Konzerte die von der Kirche selbst organisiert wurden, gespickt mit Liedern aller Art. Und hier lagen wohl die wirtschaftlichen Interessen über allem anderen. Es wird Zeit dass unsere Kirche moderner wird, aber ohne die eigentliche Aufgabe aus den Augen zu verlieren. Wenn sie weiter Bestand haben möchte, muss sie sich öffnen und ihr Haus für alle Menschen öffnen, die sie hierbei unterstützen. Jungs und Mädels weiter so. Ich freue ich auf ein schönes Konzert, einen beschaulichen Weihnachtsmarkt und eine besinnliche Adventszeit.

  • #6

    Schdani (Freitag, 29 November 2019 10:11)

    Die Kirche in unseren Breiten ist so "modern" geworden, daß heute allüberall von Kirchenschließungen berichtet wird, von Zusammenlegungen zu Groß- und Größtpfarreien. Man paßt, viele jedenfalls, sich in allem den Moden und der Welt an- entgegen der Botschaft und Weisung Jesu Christi und der Apostel wie bspw. des hl. Apostels Paulus. Von Glaubensunterrichtung kann kaum noch eine Rede sein; das Glaubenswissen undder Glaube haben dramatische Tiefststände erreicht.

    Wer in Christus ein neuer Mensch ist, kommt überhaupt nicht mal auf Idee, Konzerte oder so etwas in der Kirche zu veranstalten. Das wäre irrsinnig.

    Alles an seinem Ort: Gebet und Anbetung und Feier der hl. Liturgie: dafür ist die Kirche, sind die Gotteshäuser da.
    Konzerte nein.
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    Vielleicht noch ein Hinweis hier:
    am 20. November verstarb Msgr. Professor Dr. Dr. Ekkart Sauser. Er hatte eine Expertise, ein Gutachten erstellt zum Christusbild im Eingangsbereich der Pfarrkirche Güdesweiler. Möge er ruhen in Gottes Frieden.

    Franz Albert Paliot

















  • #7

    Weltenbummler (Montag, 02 Dezember 2019 10:37)

    Danke für ein schönes Konzert und einen tollen Weihnachtsmarkt